Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Aktuelles

Parkfest am 21./22.07.2018

„Blasmusik- immer ein Erlebnis“ beim Parkfest mit Gästen aus Oberösterreich

Ein ganz besonderer Besuch wird dieses Jahr beim Parkfest erwartet: unsere Musikfreunde des „Musikverein Siebenbürger Vorchdorf“ aus Oberösterreich werden mit ihrer prämierten Marschmusikshow und dem Frühschoppen am Parkfestsonntag die Parkfestbesucher auf das Beste unterhalten. Denn wie jedes Jahr herrsch auch heuer eine ganz besondere Atmosphäre vom 21. bis 22. Juli rund um das neue Schloss in Kißlegg: unter grünem Blätterdach und bunten Lichterketten lädt der Musikverein Kißlegg wieder zu seinem traditionellen Parkfest ein, bei dem die Besucher auf Blasmusik in ihren unterschiedlichsten Facetten gespannt sein dürfen.

 

So freuen sich die Kißlegger Musikanten ganz besonders auf ihre Freunde aus der oberösterreichischen Marktgemeinde Vorchdorf. Bereits am Musikball 2014 sorgten Musikanten des Musikvereins Siebenbürger Vorchdorf als Gugga-Musi „Voridori Tutenzwibal“ für mächtige Stimmung in der Halle. Dass die Vorchdorfer nicht nur Guggenmusik können, zeigten sie auch schon mehrfach bei Marschmusikwettbewerben. Nach hervorragenden Auftritten bei österreichischen Wettbewerben (erster Landessieger, vierter Platz im Bundeswettbewerb) überzeugte der Musikverein auch 2013 bei Europas größter Tournee der Marching-Bands, der deutschen Musikparade vor einem Publikum von insgesamt 14000 Menschen in drei verschiedenen Städten. Umso mehr dürfen sich die Besucher des Parkfests freuen, dass die Vorchdorfer auch in Kißlegg ihre Marschshow aufführen werden. Dieses einmalige Ereignis wird am Samstag um 19:30 vor dem Schloss den Auftakt zum Fest bilden. Anschließend wird der Musikverein Kißlegg getreu seinem Motto „Immer guat drauf“ im Schlossgarten zum Stimmungsabend aufspielen. Dirigent Thomas Räth erarbeitete mit den Kißleggern in den letzten Wochen traditionell Polkas und Märsche, aber auch erfrischende und Solo- und Gesangseinlagen, die von lateinamerikanischen Rhythmen über Schlager bis zu den Fäaschtbänklern reichen, stehen auf dem Programm.

Am Sonntag betritt der Musikverein Vorchdorf zum Frühschoppen ab ca. 11Uhr die Bühne im Schlossgarten. „Blasmusik – immer ein Erlebnis“ ist sein Motto und wird sich wie ein roter Faden durch die beiden Festtage ziehen. Bei leckerem Mittagessen und vielfältigem Kuchenbüffet erwartet die Gäste somit erstklassige Unterhaltungsmusik. Diese wird ab ca.14 Uhr von den Jungmusikern der Gemeinde übernommen: Das Jugendblasorchester Kißlegg unter der Leitung von Christoph Dürr gestaltet mit jugendlichem Elan die Nachmittagsunterhaltung.

 

„Blasmusik – immer ein Erlebnis“ und „Immer guat drauf“ – das gibt es nur beim Parkfest in Kißlegg!

Spendenaktion Vereinsheim im Juni 2018

Musikverein Kißlegg investiert in Vereinsheim und bittet um Unterstützung der Bevölkerung

Der Musikverein bittet um Unterstützung bei der aufwändigen Renovierung und Umbau des vereinseigenen Vereinsheimes

 

Wir, die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Kißlegg spielen in der Höchststufe für Blasmusikkapellen konzertante, kirchliche und unterhaltende Anlässe. Der Musikverein Kißlegg wurde im Jahre 1796 gegründet und zählt somit zu den ältesten Musikvereinen in der Region.

 

Der Musikverein Kißlegg probt in seinem eigenen Vereinsheim in Zaisenhofen, das über einen Proberaum für ca. 60 Musiker, einen Sitzungsraum und eine kleine Küche, sanitäre Anlagen und ein kleines Archiv verfügt. Das Gebäude wurde 1980/1981 von den Vereinsmitgliedern geplant und errichtet.

Das Musikheim in Zaisenhofen ist nun fast 40 Jahre alt und ist technisch an vielen Ecken dringend renovierungsbedürftig. Auch die Anzahl der Musikerinnen und Musikern ist in der Zwischenzeit gewachsen. Eine vernünftige Probenarbeit ist bei voller Besetzung mittlerweile kaum mehr möglich. Auch die musikalische Jugendausbildung findet im Vereinsheim statt und die Jungendkapelle nutzt den Proberaum regelmäßig als Ausweichquartier zum Proben und für gesellige Anlässe.

 

Auch die Heizung mit Nachtspeicheröfen und die Isolierung des Gebäudes entsprechen bei Weitem nicht mehr dem Stand der Zeit und belasten uns mit hohen laufenden Kosten. Der Musikverein möchte mit einer Erneuerung des Daches, guter Dämmung sowie einer neuen Heizung, Umluftanlage und neuen Fenstern die Energiebilanz des Probelokals verbessern. Des Weiteren wollen wir im Zuge der Dacherneuerung die Akustik des Proberaums optimieren. Weitere Maßnahmen, die notwendig werden, sind die Erneuerungen der Bodenbeläge, eine gute Ausleuchtung des Proberaums und die Verlegung des Eingangsbereichs. Dadurch vergrößern wir die nutzbare Fläche des Probenraums.

 

Mit hoher Eigenleistung der Vereinsmitglieder wurde bereits der neue Dachstuhl aufgerichtet, gedämmt, die Unterkonstruktion für die Raumdecke begonnen, Maurerarbeiten verrichtet und ein Vordach über dem neuen Eingangsbereich erbaut. Auch für alle weiteren Umbaumaßnahmen sind umfangreiche Eigenleistungen vorgesehen, damit der kalkulierte Kostenrahmen möglichst eingehalten werden kann. Für gute musikalische Leistungen und ein intaktes Vereinsleben in angenehmer Atmosphäre ist ein zeitgemäß ausgestattetes und bezahlbares Vereinsheim eine Grundvoraussetzung für den Musikverein.

 

Der Musikverein finanziert sich überwiegend durch eigene Veranstaltungen wie Parkfest und Musikball, aber auch durch den Verkauf von Speisen und Getränken z.B. am Kißlegger Straßenfest. Auch Kosten wie die Jugendförderung, Anschaffung und Reparaturen von Instrumenten, Noten und Trachten unter dem Jahr werden damit getragen. Die Gemeinde Kißlegg unterstützt uns bei unserem ca. 200.000€ teuren Projekt tatkräftig, aber der überwiegende Teil der Kosten ist durch den Verein zu stemmen.

Ohne die Unterstützung der Bevölkerung und von Firmen können wir das Vorhaben nicht umsetzen.

Deshalb werden am 16. und 17. Juni unsere Mitglieder in ihrem grünen Vereins-T-shirt gekleidet durch Kißleggs Straßen ziehen, bei Ihnen an der Wohnungstüre klingeln und versuchen, Sie für unsere Sache zu gewinnen.

Wir bitten um Ihre Spende zur Finanzierung unseres Musikheims und damit der Unterstützung der Blasmusik in Kißlegg.

40 Jahre Partnerschaft am 13.05.2018

Kißlegg und Le Pouliguen feierten 40jähriges Jubiläum ihrer Partnerschaft

1978 gegründet, kann die Städtepartnerschaft von Le Pouliguen/Bretagne und Kißlegg heuer auf stolze 40 Jahre zurückblicken. Anlässlich der Feierlichkeiten erwartete der Detusch-französische Gesellschaftskreis zahlreiche Gäste aus Frankreich.

Ein Höhepunkt war der Sonntag 13. Mai sein. Eröffnet wurde der Tag mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. Anschließend lud der DeutschFranzösische Gesellschaftskreis Kisslegg alle zum traditionellen Weinfest im Schulzentrum ein. Dort wurdee ein abwechslungsreiches Programm und Köstlichkeiten , speziell aus der Region unserer Partnerstadt, der Bretagne angeboten.  Der Musikverein Kißlegg umrahmte den Frühschoppen musikalisch . Eng verbunden sind die Kißlegger Musikanten mit Le Pouliguen auch über die Gestaltung des "Fête de la bière" in Le Pouliguen, das die Kißlegger bereits schon sieben Mal in die Bretagne geführt hat.

 

Die schwäbische Zeitung berichtet wie folgt: 

Zum Feiern des Jubiläums war eine 80-köpfige Delegation aus Frankreich angereist. Darunter auch eine Gruppe von zehn Radfahrern, die – wohlgemerkt an nur sechs Tagen – die 1200 Kilometer von Le Pouliguen nach Kißlegg gemeistert haben. Empfangen wurden sie bereits am Donnerstag, nachdem eine Radgruppe der SG Kißlegg sie auf der letzten Etappe bis in den Flecken begleitet hatte. Auch der Bürgermeister von Kißleggs zweiter Partnergemeinde, Fancesco Trivelloni aus Fontanellato, war ins Allgäu gekommen um zum Partnerschaftsjubiläum mit Le Pouliguen zu gratulieren. Als Grundlage für die Sicherheit, den Wohlstand und den Erhalt der Vielfalt bezeichnete Bürgermeister Dieter Krattenmacher die Partnerschaft zwischen Deutschland, Italien und Frankreich beim Festakt am Freitagabend. Mit Bedauern gab er bekannt, dass Kißleggs Bürgermeister zur Zeit der Partnerschaftsgründung, Alfred Endress, wegen eines Unfalls nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen könne. Der Alt-Bürgermeister befinde sich allerdings schon wieder auf dem Weg der Genesung. Le Pouliguens Bürgermeister Yves Lainé betonte in seiner Festrede, dass durch Brexit, aufstrebende Populisten und die politische Orientierung der osteuropäischen Staaten ein Ungleichgewicht in Europa herrsche. „Die Partnerschaft zu bewahren ist die Notwendigkeit.“ Als Geschenk an die Gemeinde Kißlegg brachte Laineé eine Badekabine mit, wie sie am Atlantik typisch sei. In Kißlegg wird sie ihren Platz wohl am Obersee finden.

Fontanellatos Bürgermeister Francesco Trivelloni bezog in seiner Ansprache klar Stellung. Er sieht Europa seit 2008 in einer „tiefen Krise“. Man dürfe nicht verschweigen in was für Schwierigkeiten manche Mitbürger leben, genauso wenig dürfe man aber den Populisten und „Vereinfachern“ verfallen. Er gehöre zur Erasmus-Generation und habe nie eine Deutsche Mark oder einen Französischen Franc benutzt, sagte Trivelloni. „Wir haben die Pflicht dieses Europa zu verteidigen und weiterzuentwickeln.“ Der Landtagsabgeordnete Raimund Haser ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, am Freitagabend in Kißlegg Europa zu feiern. In seiner Rede ging er auf die gemeinsame Geschichte, gemeinsame Interessen, sowie Partnerschaft und Freundschaft von Frankreich und Baden-Württemberg ein.

Mit dem Festakt war der Auftakt gegeben für ein deutsch-französisches Wochenende. Am Sonntag wurde gemeinsam Gottesdienst gehalten und im Anschluss daran das Weinfest gefeiert. „40 Jahre nach dem Unterzeichnen der Partnerschaftsurkunde sind wir heute nicht da, um ein totes Vertragswerk zu feiern“, sagte Pfarrer Robert Härtel beim Festgottesdienst. Aus rationalen Argumenten, die für eine Partnerschaft sprechen, seien in Kißlegg und Le Pouliguen „Herzensangelegenheiten“ geworden, war sich der Geistliche sicher. Und: „Einander verstehen und auch zusammenstehen, das ist die beste Friedensarbeit.“ Um den Gästen aus Frankreich die Feier der Liturgie zu ermöglichen, hielt Härtel die Messe auf Latein. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Orgel und Alphornbläsern gestaltet. Beim anschließenden Weinfest beteiligten sich nicht nur die Partnerschaftsvereine aus Kißlegg und Le Pouliguen, sondern auch einige weitere örtliche Vereine. So gab es bei musikalischem Programm neben Austern, Galette, Crepes und französischem Wein auch Maultaschen, Bratwürste und Allgäuer Bier.

Brunnenfest Farny am 06.05.2018

Gemütlicher Nachmittagsschoppen in Dürren

Zu Ehren der Stiftungsgründer Oskar und Elisabeth Farny wurde der neue Stifterbrunnen auf dem Hofgut Farny in Dürren eingeweiht.

Bei diesem ersten Brunnenfest durften wir den Nachmittag musikalisch umrahmen. Im gemütlichen Hof des Farnyhotels gesellte sich Jung und Alt, um den Sonntagnachmittag bei frischem Bier, schöne Blasmusik und Sonnenschein zu verbringen. Herzlichen Dank für die Einladung an das Hofgut FARNY und die Edelweissbrauerei FARNY !

Kirchenkonzert am 15.04.2018

Klingendes Kirchenkonzert der besonderen Art

Ein ganz besonderer blasmusikalischer Klang erfüllte am Sonntag, den 15. April die Kißlegger Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. Der Musikverein Kißlegg unter der Leitung von Thomas Räth lud zum Kirchenkonzert in wunderschöner barocker Atmosphäre ein. 

In intensiver Probenarbeit hatte Thomas Räth mit seinen Kißlegger Musikanten klassische und moderne Werke erarbeitet, die beim Konzert gekonnt inntoniert wurden: Liebliche und verspielte Klänge wie im Wiegenlied „The Seal Lullaby“ waren zu hören, daneben. beeindruckende Klangbilder mit Chorälen wie „Locus iste“ von Anton Bruckner oder „Hebe deine Augen auf“ aus dem „Elias“-Oratorium von Felix Mendelsson-Bartholdy. Mit einem Arrangement von Bachs „Kleiner Fuge in G-Moll“ kamen aber auch barocke Melodien selbst nicht zu kurz. „Et in terra pax“ stellte einen musikalischen Aufruf zum Weltfrieden dar, was unterstützend mit vokalen Anteilen zum Ausdruck gebracht wurde. Des Weiteren war „Crossbreed“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas zu hören, dem das traditionelle „Segne Du Maria“ nach dem Bläser-Arrangement von Siegfried Rundel zugrunde lag.

 

Die schwäbische Zeitung berichtete wie folgt von dem Konzert:

„Mehr als ein klingender Resonanzkasten“

In Festbeleuchtung ist am Sonntagabend die Pfarrkirche Sankt Gallus und Ulrich in Kißlegg erstrahlt. Ein besonderer Gottesdienst stand aber nicht an, vielmehr ein „Hochfest der Blasmusik“. Beim ersten Kirchenkonzert seit elf Jahren begeisterte der Musikverein sein Publikum und erntete mächtig Applaus.

„Locus iste a Deo factus est“ („Dieser Ort ist von Gott geschaffen“) von Anton Bruckner eröffnete das Konzert machte auf den sakralen Raum aufmerksam, in dem es gespielt wurde. Den Gedanken des Stücks griff auch Pfarrer Robert Härtel in seiner kurzen Ansprache auf und verwies darauf, dass eine Kirche mehr sei als ein „klingender Resonanzkasten“.

Zum zweiten Stück, der kleinen Fuge in g-Moll von Johann Sebastian Bach, bemerkte Dirigent Thomas Räth: „Eine Fuge ist das gemeinste, was es in der Musik gibt, dennoch ist diese kleine Fuge für uns eine großartige Fuge.“ Gekonnt hat der Musikverein mit der „kleinen“ Fuge den großen Kirchenraum gefüllt. Nach „Hebe deine Augen auf“, entnommen aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Oratorium „Elias“ und Anton Bruckners „Inveni David“, präsentierte die Kapelle ein Stück, dessen Aktualität in der Konzertvorbereitung wohl noch nicht abzuschätzen war: „Et in Terra Pax“ (Und Frieden auf Erden) von Jan van der Roost.

„In einer Zeit, in der die Kriegsgefahr zu wachsen scheint, kann dieses Stück ein dringlicher Aufruf zum Weltfrieden sein“, kommentierte Pfarrer Härtel. In der Musik hörte man das Elend von Krieg und Gewalt deutlich heraus. „Am Ende macht jedoch die anfängliche Spannung der Hoffnung Plantz“, so Dirigent Räth. Seine ganze Wirkung entfaltete das Stück immer dann, wenn von einem Teil der Musiker die lateinische Friedensbitte „Et in Terra Pax“ über die Musik gesprochen beziehungsweise gesungen wurde. Dass man sich als Zuhörer eben nicht in einem Konzerthaus, sondern in einem Gotteshaus befindet, wurde an diesen Stellen besonders deutlich. Weniger sakral aber nicht minder eindrucksvoll trug der Musikverein „The Seal Lullaby“ vor. Jenes Wiegenlied, das einst Eric Whitacre für einen Disney-Film geschrieben wurde und dort nie zum Einsatz kam.

Für das Finale hatte sich Dirigent Thomas Räth ein Stück ausgesucht, das wie gemacht für die barocke Kißlegger Pfarrkirche schien: In Crossbeed spielt der Komponist Thiemo Kraas in mannigfacher Weise mit dem Motiv „Segne du Maria“ und überrascht zwischendurch unter anderem mit einem geradezu fetzigen Part, der beinahe zum Mitschnipsen anregt. Das Stück schließt mit einem derart raumfüllenden Klang, dass das Kißlegger Publikum nicht nur zum Applaudieren animiert, sondern von den Kirchenbänken gerissen wurde und dem Musikverein so die verdienten stehenden Ovationen bescherte.

Osterbesuch der MK Leupolz am 23.03.2018

Überraschungsbesuch aus Leupolz zu Ostern

Kurz vor Ostern überraschten uns die Musikfreunde aus Leupolz Musikkapelle Leupolz in der Freitagsprobe zum "Gettebesuch" (der MV Kißlegg ist Pate der MK Leupolz).

Nach einer schwungvollen gemeinsamen Polka ging es gleich über zur gemütlichen Hockete, denn die Leupolzer hatten nicht nur Musik und gute Laune, sondern auch Getränke und ein leckeres Vesper mit nach Kißlegg gebracht. Die Kißlegger Musiker proben gerade im Feuerwehrhaus, da sich das Vereinsheim inmitten des Umbaus befindet.

60-er Anton Frey am 04.03.2018

Harmonischer Brunch zum 60-er von Anton Frey

Anlässlich seines 60.sten Geburtstages lud Flügelhornist Anton Frey aller Musiker samt Anhang, Freunde und Familie zum Brunch in den Kultur- und Gemeindetreff nach Tautenhofen ein.


Mehr Bilder gibt es auf unserer FACEBOOK Seite

 

Mit seiner herzlichen Begrüßung-Rede stellte er zu Beginn seine Gäste und damit verbunden auch wichtigste Stationen in seinem Leben vor. Danach wartete ein leckeres und üppig gefülltes Brunch Buffet auf die zahlreichen Gäste. Der Musikverein brachte ihrem Flügelhornisten anschließend ein zünftiges Ständchen, Vorstandmitglied Luisa Wolf übergab in dessen Rahmen ein Gutschein für ein Konzert der Egerländer Musikanten an Jubilar Anton und seine Frau Elisabeth. Das Flügelhornregister folgte mit einer sehr unterhaltsamen "TÜV-Prüfung des Oldtimers Anton". Der Nachmittag verging mit weiteren Einlagen der Familie und dem unterhaltsamen Auftritt des Blechbläserensemble "Verstehen Sie Brass?" wie im Fluge. Unser herzlichster Dank gilt Anton und seiner Familie für diesen überaus stimmigen und sehr harmonischen Sonntag in fröhlicher Runde!

Generalversammlung am 24.02.2018

Harmonische Generalversammlung blickt auf die Renovierung des Vereinsheimes
Mitglied des Vorstandteams Albert Schwarz eröffnete die satzungsgemäß einberufene Generalversammlung unter Begrüßung des stellvertretenden Bürgermeisters Dr. Rockhoff, der Ehrenmitglieder, sowie allen Musikanten, der Fahnenabordnung und der weiteren Gäste. Beim anschließenden gemeinsamen Totengedenken wurde den verstorbenen Mitgliedern und Gönnern des Musikvereines gedacht.
 

Ausgewählte Bilder der Generalversammlung gibt es auf der Facebookseite des MV

 

Albert Schwarz informierte über die aktuellen Beziehungen zu den befreundeten Kapellen und freute sich über den regen Austausch im In- und Ausland. Anschließend informierte Werner Motz über den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen des Vereinsheims, das mithilfe von Spenden, Unterstützung der Gemeinde Kißlegg, Eigenleistungen und Rücklagen finanziert wird. Er wies nochmals auf die Notwendigkeit der Sanierung, besonders hinsichtlich der Platzverhältnisse im Probenraum, der Betriebskosten der Heizung und der Akustik hin. Im folgenden Bericht des Dirigenten blickte Thomas Räth auf das vergangene Jahr zurück und erwähnte besonders die Weiterbildungsmaßnahme der Kapelle in Form eines Workshops der traditionellen Blasmusik unter Wilfried Rösch und die Teilnahme am Wertungsspiel in Eglofs in der Kategorie Höchststufe mit Stundenchor und dem hervorragenden Erfolg. Weitere musikalische Höhepunkte des Vereins waren die Gestaltung des Stimmungsabends am vereinseigenen Parkfest, die Reise nach Fontanellato mit drei musikalischen Auftritten und das gemeinsam mit dem JBO gestaltete Jahreskonzert. In seinem Ausblick für das Jahr 2018 berichtete Räth von Veränderungen in der musikalischen Arbeit aufgrund des Umbaus: Es wird an keinem Wertungsspiel teilgenommen, dafür jedoch das Kirchenkonzert am 15.04.2018 veranstaltet. Die weiteren Auftritte wie Parkfest und Jahreskonzert bleiben bestehen. Anerkennende Worte sprach der Dirigent den Jungmusikanten zu und lobte ihr Engagement im Verein, verbunden mit der Aufforderung so weiter zu machen. Des Weiteren wurden die probenfleißigsten Musikanten Anton Kling, Anton Frey und Sabine Motz hervorgehoben. Schriftführerin Melanie Halder informierte die Versammlung über die aktuellen Mitgliederzahlen sowie die Einsätze des Musikvereins im vergangenen Jahr. So zählt der Musikverein Kißlegg derzeit 79 aktive Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren. Großen Dank sprach sie allen Mitgliedern und Angehörigen aus, die im letzten Jahr trotz vieler paralleler und unmittelbar aufeinander folgenden Veranstaltungen tatkräftig mitgewirkt haben. Es folgte der Kassenbericht von Matthias Bischofberger, welcher mit einem Jahresgewinn positiv ausfiel. Der Kassier wurde nach Bericht der Kassenprüfer Anton Kling und Gabi Karrer einstimmig entlastet. Jugendvertreter Florian Radtke berichtete von der Gestaltung des Kißlegger Ferienprogramms und geplanten Aktivitäten der Jugendlichen. Ehe Ehrenmitglied Josef Matheis die Entlastungen durchführte, lobte er die Vielseitigkeit des Vereins: Das generationen-übergreifende Miteinander und die musikalische Erfolge neben den vielen Arbeitseinsätzen zeichneten den Musikverein Kißlegg aus. Er sprach vom Mut, den der Verein habe, Dinge auf die Beine zu stellen, wie den Umbau des Vereinsheims und sich aber auch in musikalischer Hinsicht beispielsweise einer offenen Wertung zu stellen. Der Vorstand und der Ausschuss wurden einstimmig von der Hauptversammlung entlastet. Als nächster Tagesordnungspunkt folgten die Ehrungen, welche Thomas Räth als Vertreter des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg durchführte: BVBW-Ehrennadel in Bronze für 10jährige aktive Tätigkeit: Hau Raphael, Kiemele Gabriel, Rude Josef, Radtke Sandra, Eder Verena, Würzer Sandra BVBW-Ehrennadel in Silber für 20jährige aktive Tätigkeit: Bischofberger Matthias, Krill Romana BVBW-Ehrennadel in Gold für 30jährige aktive Tätigkeit: Motz Werner Albert Schwarz ehrte im Namen der Blutreitergruppe Kißlegg für 50malige Teilnahme am Blutritt Weingarten Anton Kling und Hans Zimmerer. Da keine Anträge eingingen, dankte Albert Schwarz den Vorsitzendenkollegen und dem Dirigenten, der Zusammenarbeit im gesamten Ausschuss, sowie Jan und Reinhold Elsässer für die Dokumentation des Vereinslebens in Fotos und Chronik. Ehe die Versammlung geschlossen wurde, sprach Dr.Rockhoff ein Lob an die musikalische Arbeit im Namen des Bürgermeisters und Gemeinderates aus.

CDU Kreistag am 23.02.2018

Bewirtung und Musik für die Kreis-CDU

Der Musikverein durfte am 23.2.2018 den CDU Kreistag in der Kißlegger Festhalle bewirten sowie musikalisch umrahmen. Neben den Wahlen stand insbesondere die Rede des stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Mittelpunkt.

Der Wangener Christian Natterer wurde zum neue Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Ravensburg gewählt und trat damit die Nachfolge von Rudolf Köberle gewählt, der das Amt 28 Jahren inne hatte und auch im Blasmusikverband sehr aktiv war. Nach den Wahlen und dem obligatorischen Nationalhymne durften die Musiker abbauen, um 24 Uhr gab es dann Feierabend.

Frauenpower in der Hudelmusik

Hochfasnet der Hudelmusik vom 7.2. – 13.2.18

Hudelmusik feiert die Hochfasnet mit Spaß und Narretei

Die Hochfasnet begann mit dem Hemadglonkerumzug um Mittwochabend, gefolgt von Gumpiga Donnschdig und den Fasnetsumzügen in Kißlegg (Samstag), Lindau (Sonntag), Wangen (Montag) und Tettnang (Dienstag).

Mit Hemadglonker, Narrenbaumstellen, Hudeltanz, Tanzshow und einem gemütlichen Beisammensein ging es schon zünftig los mit rund 500 Hästrägern beim neuen Kißlegger Fasnetsauftakt am Mittwochabend vor dem Gumpiga Donnschdig. Die Schwäbische Zeitung berichtet folgernmaßen: „Erstmals wurde der Narrenbaum bereits am Mittwochabend aufgestellt – eingebettet in ein kleines, aber feines Programm. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr wiederholte die Kißlegger Narrenzunft Hudelmale den Hemadglonker, der im vergangenen Jahr als Auftakt des Landschaftstreffens anlässlich des 50-jährigen Bestehens erstmals initiiert wurde. Auch in diesem Jahr gingen viele Kißlegger im „Hemad“ auf die Straße, kamen mit Zipfel- oder Schlafmützen, mit weiß geschminkten Gesichtern, Rätschen, Fackeln, Laternen, Trillerpfeifen, Trommeln oder was auch immer. Unterstützt wurden sie von den Narrenzünften aus Kißlegg und Immenried, Hudelmusik, Fanfarenzug“.

 

Am Haupttag der Kißlegger Dorffasnet, dem „Gumpiga Donnschdig“ ging es dann im Flecken rund ganz nach dem diesjährigen Fasntesmotto „Kißlegger Kokolores - so ein Zirkus“. Mit lauten „Schnarragagges - Heidenei“ hat die Kißlegger Narrenzunft Hudelmale am Donnerstagvormittag die Macht über die Gemeinde ergriffen. Die Schwäbische Zeitung berichtet auch hierüber: „Nachdem die Schüler befreit waren, zogen die Hudelmale und Schüler gemeinsam zum Neuem Schloss, wo schon zahlreiche Kisslegger auf die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Dieter Krattenmacher warteten. „Schwäzt net lang und komm hoch“, forderte der Schultes Zunftmeister HajoSchuwerk schließlich auch ganz von alleine auf. Dieser ließ sich natürlich nicht lange bitten und erklomm die Stufen des Schlosses, um die Macht über die Gemeinde an sich zu nehmen.„Jetzt muss er sein Haus verlassen, des will ihm freilich gar nicht passen“, mutmaßte Schuwerk. Doch statt als regierenden Bürgermeister im Rathaus wolle die Zunft den Schultes lieber als Gaukler, Tiger oder Fakir in der Manege sehen. Das Rathaus solle Krattenmacher derweil ruhig abschließen. Und Homeoffe, das sei ihm auch nicht erlaubt, ergänzte der Zunftmeister. Bevor sich Krattenmacher aber widerwillig aus dem Rathaus und dem Schloss werfen ließ, hatte er auch noch etwas zu sagen. Er spielte auf den Rechtsstreit an, den ein Bürger mit der Gemeinde über seinen Sturz bei der Fasnet von vor fünf Jahren auf den Platten vor dem Neuen Schloss führt (die SZ berichtete): „ Plötzlich durchdringt die Nacht ein Schrei, es fliegt ein Schatten, fünf Punkte für den Salto hier auf diesen Platten.“Neben der Fasnet selbst war auch Vize-Zunftmeisterin Silke Puszti eine Hauptperson am Donnerstag: Ein Fernsehteam des SWR begleitete sie den ganzen Tag über für eine Dokumentation über Frauen in der Fasnet. „Das war schon aufregend“ erzählt Puszti. „Aber der Gumpige hat trotzdem riesen Spaß gemacht und das Kamerateam war sehr nett.“

 

Beerdigung Ehrenmitglied Max Weber am 06.02.2018

Der Musikverein trauert um Ehrenmitglied Max Weber

Kurz vor seinem 81.sten Geburtstag ist unser Ehrenmitglied für immer von uns gegangen. Unser Max Weber war 60 Jahre aktiver Tenorhornist und lange Jahre tatkräftiges Ausschussmitglied, 2007 wurde er zum Ehrenmitglied des Musikverein Kißlegg ernannt.

Auch seine Familie war beim Musikverein sehr aktiv: Seine Frau Pia unterstütze viele Jahre die Veranstaltungen des Vereines und wirkte ungezählte Stunden an ihrer Nähmaschine für den Verein, Sohn Max jun. war viele Jahre als Trompeter aktiv, seine Töchter Margit und Martina waren jahrelang als Fahnenbegleitungen aktiv. Der Musikverein wird ihn als sehr zuverlässigen und herzlichen Kameraden in Erinnerung behalten. Das Mitgefühl aller Musikerinner und Musiker gilt seiner Frau Pia und den Kindern sowie der gesamten Trauerfamilie.

Narrensprung am 28.2.2018

Bester Narrensprung beim VSAN Landschaftstreffen in Bad Waldsee

Beste Stimmung, eine perfekte Organisation und gut gelaunte Gäste aus Nah und Fern waren die Garanten für einen tollen Narrensprung in Bad Waldsee.
Die Landschaft Bodensee-Oberschwaben war aufgrund der lokalen Nähe im hinteren Bereich der Umzugsordnung, so dass die Hudelmusikanten noch genügend Gelegenheit hatten, in lustiger Runde sich auf den Umzug vorzubereiten. Durch die TV-Übertragung und der perfekten Organisation ging es pünktlich los. Der Umzug durch die Gassen von Waldsee war mit vielen Zuschauenr eine echte Freude für die Hudelmusikanten. Die Narrenzunft konnte sich mit der kompletten Besetzung aus Maskenträgern, Schalmeien, Fanfarenzug und Hudelkapelle gelungen präsentieren. Nach lustiger Heimfahrt ging es zum Abschluss noch ins Zunftlokal Ochsen.
Unsere Tupperbixn waren wieder voll in Fahrt!

Musikball am 20.01.2018

Launiges Fasnetsfieber beim Musikball unter dem Motto „In der Allgäuklinik“

Beste Stimmung, launige Einlagen und ein bestens aufgelegtes Publikum waren wieder die Garanten für einen gelungenen Musikball 2018.  Schon bei der Stimmungsrunde der Musikkapelle sprang der Funke schnell über und das Publikum war von Anfang an mit vollem Eifer dabei.

 

Die ausdrucksstarken Fotos von Raphael Thanner zeigen die besten Szenen des gelungenen Abends auf unserer FACEBOOKSEITE.

 

Die vielen Akteure des Musikvereines präsentierten auch heuer wieder ein buntes und unterhaltsames Programm. Die beiden Moderatoren Sandra und Max führten gekonnt durch das Programm: ein Besuch beim Hausarzt, wild tanzende Omas, Friedhofsband und Tupperbixn beim Singspiel, die Blutmangroup mit einem turbulenten Blick in das OP, die faszinierend bunte Lichtershow beim Röntgenballet und dem sexy-lässig Tanz der strippenden Magic Doctors. Das Programm schloss mit dem Kißlegger Fasnetslied und schmissigen Fasnetshits der Musikkapelle, bei der die ganze Halle aus vollem Hals mitsang. Die Band Wildbock sorgte dann für im Anschluß auf für eine volle Tanzfläche, die Bar wurde ebenso andauernd stark frequentiert. Ein herzlicher Dank gilt unseren Gästen, die den Abend unvergesslich gemacht haben.

 

Tine Steinhauser von der Schwäbischen Zeitung schrieb folgenden Artikel zum Musikball "In der Kißlegger Festhalle ist Lachen die beste Medizin"

An der Notaufnahme und der Säuglingsstation vorbei ist man am Samstagabend in die Festhalle in Kisslegg gelangt, die der Musikverein der Gemeinde für den Fasnetsball kurzerhand in eine „Allgäuklinik“ verwandelt hatte. „Lachen ist die beste Medizin“, hieß das Motto. Und schon befand man sich mitten unter vielen Ärzten in OP-Kleidung, feschen Krankenschwestern in kurzen weißen Röckchen, Patienten mit Kopfverband und Verletzten, deren Wunden oft gruselig echt aussahen. Das Gute war: Wem die Zeit für ein ausgefallenes Kostüm davon gelaufen war, der hatte einfach seinen Bademantel überstreifen können, rein in die Hausschuhe – und los ging’s zum Musikball. Rund 500 Feierlustige waren der Einladung gefolgt.

Der Musikverein unter der Leitung von Dirigent Thomas Räth wartete mit einem bunten Programm aus Musik, Gesang, Tanz und Sketch auf, das die Lachmuskeln von Anfang an beanspruchte. „Die Idee zum Motto kam aus den eigenen Reihen“, erzählte Räth, an diesem Abend selbst als Arzt unterwegs: „Wir beginnen immer ein Vierteljahr vorher mit der Vorbereitung des Programms.“ Sandra Würzer und Max Dunst führten gekonnt und witzig durch das Programm. Klar, dass bei den Gesangseinlagen zu Beginn ein Stück der Band „Die Ärzte“ dabei war. Während die Allgäuer Partyband „Wildbock“ zur ersten Tanzrunde aufspielte, verwandelte sich die Bühne in das Wartezimmer eines Hausarztes, der bei einer 91-Jährigen altersbedingte Schmerzen im rechten Knie diagnostizierte. „Blödsinn“, konterte diese, „das linke Knie ist genauso alt und tut auch nicht weh“.

Gut war auch der russische Hausmeister der Praxis, der einem Handwerker für die Ohrenschmerzen den Ohrologen, für die Nackenschmerzen den Günickologen, für das Kneifen im Gedärm den Därmatologen und für Probleme beim Wasserlassen den Pischiologen empfahl. Die Tupperbixxn, vier attraktive Krankenschwestern, die ein Lied über die Morde an ihren lästigen Ehemännern vortrugen, bekamen besonderen Applaus vom Publikum.

Die „Blut-Man-Group“ klärte die Besucher über das richtige Verhalten im Operationssaal auf. Da wurde schon mal die Heckenschere und die Bohrmaschine gezückt. Die Azubis der Radiologie begeisterten mit ihrem Röntgentanz, bei dem in vollkommener Dunkelheit nur die beleuchteten, skelettösen Hände zu sehen waren. Wem die Lachmuskeln nun schon schmerzten, der konnte sich auf der „Intensivstation“, dahinter verbarg sich die Bar, behandeln lassen – und den tollen Abend bei Tanz und Geselligkeit ausklingen lassen.

Musikverein Kißlegg e.V.

Aktuelles

Umbau des Vereinsheims  (UMBAU)

MVK investiert in Vereinsheim und bittet um Unterstützung (AKTUELLES)

07.07.18 Straßenfest (mehr Termine)

www.pekana.com