Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Aktuelles

Musikausflug ins Allgäu am 17.09.22

Stadtführung, Ständle & Brauereigaststätte

Bestens gelaunt ging es für die Kisslegger MusikantInnen zu einen gemeinsamen Ausflug ins bayrische Allgäu. Eine Stadtführung in Kempten, der Besuch bei Familie Sinz in Scheidegg samt Ständle und ein schöner Abschluss in der Meckatzer Brauereigaststätte waren die Eckpunkte des gelungenen Tages.

Pünktlich um 8 Uhr startete der vollbesetzte Bus Richtung Allgäu und schon 45 Minuten später kamen die gut gelaunten Musiker samt Anhang in der bayrische Stadt Kempten an. Während die einen die schöne Innenstadt zum Shopen bzw.  Früh-"schoppen" nutzten, konnten die Anderen bei einer Führung die Doppelstadt als eine der ältesten Städte Deutschlands kennenlernen. Dabei gab es allerlei Interessantes über die beiden Stadtkerne mit der sogenannten Stiftsstadt  der Fürstabtei und Reichsstadt Kempten zu erfahren. Danach ging es gut gelaunt weiter nach Scheidegg, wo wir bei unserem ehemaligen Festführer Andreas Sinz samt Familien zum Mittagessen auf deren Hof eingeladen waren. Mit Andreas und seiner Familie sind wir herzlich verbunden, seit er mit seiner "Scheidegger Käsealpe" unser Festführer beim Musikfest Scheidegg 2019 war. Gemeinsam schwelgte man in schöneren Erinneungen und zum Dank für die Gastfreundschaft spielten wir noch zum zünftigen Ständchen auf. Den schönen Tag ließen wir abschliessend in der Brauereigaststätte Meckatz bei einem zünftigen Abendessen ausklingen. Herzlichen Dank an die Familie Sinz und der Vorstandschaft für die Organisation des gelungenen Ausflugs.

Weinfest DFG Kisslegg am 11.09.2022

Französische Lebenslust in Kißlegg: SAVOIR VIVRE in der Festhalle!

Ein schönes Wiedersehen mit den Freunden aus der französischen Partnerstadt Le Pouliguen /Bretagne am Atlantik gab es beim Weinfest des deutsch -französischen Gesellschaftskreis, bei dem der MV Kisslegg den Frühschoppen musikalisch umrahmen durfte. Danach ging es noch zum danach ein Willkommens-Ständchen zusammen mit dem Fanfarenzug Kisslegg für den neuen katholischen Pfarrer Gunnar Sohl und den neuen Gemeindereferent Alois Borho!

Seit Jahren ist es eine schöne Tradition, dass im jährlichen Wechsel entweder in Le Pouliguen das Bierfest mit Allgäuer Weizenbier-Spezialitäten – oder eben in Kißlegg das Weinfest mit französischen Weinen, Austern, Crepes, Galettes Pasteten aber auch einem schwäbischen Leckereien gefeiert wird. Mit einem bunten Programm Kißlegger Vereine wurden die Gäste aus Frankreich und die Kißlegger Bürger in der Festhalle durch den schönen Tag geleitet. Der Tag startete mit unserem Frühschoppenkonzert, gefolgt von Akkordeonorchester, ein Sänger mit französischen Chansons, einer Turn-Show der SG Kißlegg und demJugendblasorchester. So konnte man nicht nur die Kultur und die Kulinarik der Bretagne kennenlernen, sondern auch ganz einfach mit den Franzosen ins Gespräch kommen. Gegen 16 Uhr fanden sich die Musiker dann gemeinsam mit dem Fanfarenzug Kißlegg an der katholischen Kirche ein, um  dem neuen Gemeindepfarrer Gunnar Sohl samt neuen Gemeindereferent Alois Borho ein Willkommensständchen zu spielen.

Dorffest Rohrdorf am 13.12.2022

Zünftiger Gaudi-Cup in Rohrdorf

Trotz Sommerpause nahmen die Kißlegger Musikanten liebend gerne die Einladung der Musikkapelle Rohrdorf an, beim diesjährirgen Blasmusik-Gaudi-Cup im Rahmen des Dorffestes mitzuwirken. Zünftige Blasmusik und beste Laune bei Mitwirkenden und Publikum sorgten für einen gelungenen Abend!

Die Rohrdorfer und Kißlegger Musikanten verbindet eine langjährige Freundschaft, nicht zuletzt da der ehemalige Kißlegger Vorsitzende Josef Matheis auch jahrelang Dirigent in Rohrdorf war. Trotz vieler urlaubsbedingten Abwesenheiten fand sich eine schlagkräftige Gruppe von Kißlegger Musikern zusammen, die unter der Leitung von Vizedirigent Werner Motz gut gelaunt nach Rohrdorf reisten. Die drei Musikkapellen aus Gestratz, Maierhöfen und Kißlegg traten an, das zahlreich erschienene Publikum im Veranstaltungsraum der Firma Holzbau Butscher bestmöglichst zu unterhalten. Die Reihenfolge der Auftritte wurde in einem kleinen Wettstreit unter den jeweiligen Vertretern ihrer Vereine ausgetragen, bei der Trompeter Johannes Würzer als Sieger hevorging und so durften die Kißlegger Musiker den Auftakt zum Gaudicup übernehmen. Alle drei Orchetster gaben ihr Bestes und so wurde den Gästen ein wahres Feuerwerk an traditioneller und moderner Blasmusik geboten, inklusive Gesangseinlagen und solistischer Darbietungen. Das Publikum bewertete zu recht die Musikkapelle aus Maierhöfen auf den ersten Platz, gefolgt von den beiden Zweiplatzierten Gestratz und Kißlegg. Zufrieden und stolz konnten die Kißlegger Musiker später den Nachhauseweg wieder antreten.

Ständle Josef Matheis am 01.08.2022

Gratulation zum 70-er von Ehrenmitglied Josef Matheis

Die Kißlegger Musiker durften ihrem Ehrenmitglied und langjährigen ersten Vorsitzenden Josef ein Ständchen zum runden Geburtstag spielen.

Verbunden mit herzlichen Glückwünschen für Glück, Gesundheit und Wohlergehen erinnerte Chronist Reinhold Elsässer an die lange und erfolgreiche Vorstandschaft von Josef Matheis. Nach dem Ständchen waren alle Teilnehmer noch zur gemeinsamen Hockete im Garten der Familie Matheis eingeladen, wo man gemeinsam in schönen Erinnerungen schwelgte.

Sommerprogramm bis Musikurlaub

Sternmarsch, Schloßparkhock und zünftige Openair-Probe

Nach vielen corona-bedingten Einschränkungen ist der Musikverein Kißlegg endlich wieder im "Normalbetrieb" zurück. So gab es im  Sommer 2022 endlich wieder viele schöne Auftritten und Termine!

Der Kißlegger Stermarsch unter Beteiligung der Kißlegger musizierender Vereine machte am Dienstag, den 19.07. den Anfang. Bei bestem Wetter marschierten die Musikvereine Kißlegg, Immenried und Waltershofen, der Fanfarenzug Kißlegg sowie die Schalmeienkapelle Dilldabba und das Jugendblasorchester Kißlegg aus verschiedenen Richtungen aufn den Rathausplatz und spielten dort zünftig auf. Am Sonntag, den 24.7. lud der Hôtel-Gasthof Ochsen zum Schlossgartenhock ein und die KIßlegter Musikanten übernahmen die musikalische Umrahmung des Frühschoppens. So konnten die Gäste den Sommer im Schlosspark bei frisch gezapftem Bier und leckeren Schmankerl aus der Ochsen Küche geniessen. Am Freitag, den 22.7 verabschiedten sich die Kißlegger Musiker mit einer zünftigen Probe im Vereinsheimgarten in die Sommerpause.

Arbeitseinsätze im Sommer 2022

Hochzeit, Tanzkränzle, Strassenfest: gelungene Arbeitseinsätze in "grün"

Ob Catering bei einer Hochzeit, Wirten beim Kißlegger Tanzkränzle oder der eigene Stand beim Straßenfest: auch nach der Corona Zwangspause stemmt der Musikverein Kißlegg gekonnt und proffessionell seine Veranstaltungen dank motivierter Mitglieder und kompetenter Vorstandschaft samt Ausschuss

Der Musikverein finanziert den Hauptteil seines Jahreshaushalt traditionell mit Veranstaltungen. So hat sich über Jahrzehnte ein ansehnliche Sammlung an Equipment und viel Erfahrung angesammelt. Besonders nach der langen Coronaphase und der kürzlich fertig gestellten Renovierung des Vereinsheimes war es mehr als  notwendig, die Finanzlage des Vereines wieder auf zu bessern. So übernahm der Musikverein das Catering einer Hochzeit und die Bewirtschaftung des Tanzkränzchens in der Festhalle. Bereits seit Anfang des Kißlegger Strassenfestes wirkt der Musikverein mit eigenem Stand mit und  so wurden auch heuer wieder viele Besucher in Kißleggs "Flecken" mit Speis und Trank bestends bewirtet. Dank guter Kameradschaft machen diese Arbeitseinsätze den Mitgliedern auch Spaß. Besonders Ausschuss und Vorstandschaft ist gefragt, denn die Vorbereitung und Durchführung bedarf viel organisatorischem Geschick und Fleiß.

Parkfest am 16./17.07.2022

Endlich wieder Parkfest !

Nach drei langen Jahren des coronapandemiebedingten Wartens durfte der Musikverein Kißlegg endlich wieder in die wunderschöne Kulisse des Kißlegger Schlossparks zum traditionellen Parkfest einladen. Dank herrlichem Sommerwetter,  zahlreichen Besuchern und insbesondere den wunderbaren Gästen der Musikgesellschaft Biembach / Schweiz wurde es ein perfektes Wochenende

Der Schlosspark bietet bereits seit fünf Jahrzehnten die perfekte Kulisse für das Parkfest des Musikvereines und so wurde auch die laue Sommernacht am Samstag zu einem besonderen Ereignis: unter bunten Lichterketten und grünem Blätterdach herrschte eine ganz besondere Stimmung, Alt und Jung genossen das besondere Flair. Traditionell lud am Samstagabend die Musikkapelle selbst zum fetzigen Stimmungsabend ein. Unter der bewährten Leitung unseres Dirigenten Thomas Räth hatten die Kißlegger Musikanten in den vergangenen Wochen ein unterhaltsames Programm an volkstümlicher und moderner Unterhaltungsmusik einstudiert. Mit Live-Gesang und solistischen Einlagen sorgten die Musikerinnen und Musiker für Stimmung und bester Laune. Besonders für die Schweizer Gäste hatten die Kisslegger den "Ämmitaler" Marsch einstudiertet, bei dem im Trio das schöne Emmental gemeinsam besungen wurde. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Schweizer Gäste gab es lange Polonaisen durch den Park und bei vielen Musikstücken wurde lauthals mitgesungen. Ob eine feucht-fröhliche Haarwaschnummer, "Highway to Hell" der Posaunen oder gemeinsame Gymnastikübungen zu den Klängen von Pata-Pata: die Kisslegger Musiker boten beste Unterhaltung für jeden Geschmack. Der Abend endete dann für viele gemütlich mit einem Cocktail als "Schlumi" in der Parkfestbar.

Zum Frühschoppen am Sonntag spielte die befreundete Musikgesellschaft aus Biembach unter der Leitung von Michael Balzan auf. Die Schweizer präsentierten ein buntes Repertoire an schöner Blasmusik mit Polka,  Schlagern, Pop, Rock inklusive Solo für Alphorn, das die zahlreichen Parkfest Besucher begeisterte. Auch der Nachwuchs kam hier schon auf die Bühne beim Auftritt der BiembachBlech, einem Quartett der Familien Gerber und Rüfenacht. Eine langjährige Freundschaft verbindet die Biembacher und Kißlegger Musiker, innerhalb derer es immer wieder zu gegenseitigen Besuchen ins Emmental und ins Allgäu kam. Inzwischen sind viele persönliche Freundschaften zwischen den Musikerinnen und Musiker entstanden, die bei solchen Gelegenheiten weiter verstärkt werden. Die Kißlegger Musiker sind Uniformpaten der Schweizer und so ziert jede Biembacher Uniform eine MVK-Stecknadel und hängt an einem MVK Kleiderbügel. Die Musikvereins-Küche sorgte mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten in bewährter Weise für das leibliche Wohl. Nach dem reichhaltigen Mittagstisch unterhielt das Jugendblasorchester der Gemeinde Kißlegg unter der Leitung von Christoph Dürr mit flotten Weisen anschließend zu Kaffee inklusive einer ausgiebigen Kuchenauswahl. Nach einem intensiven Abschied von den Schweizer Freunden und dem Versprechen, sich bald wieder sehen zu wollen, ging es an den gemeinsamen Abbau und so war um 19:30 Uhr der Park schon wieder auf geräumt. Herzlichen Dank an die Biembacher Musikanten und alle treuen Besucher, Ihr habt uns ein unvergessliches Parkfest geschenkt !!

Fronleichnam am 16.06.2022

Herrlicher Openair-Gottesdienst im Schlosspark

Auch dieses Jahr durften wir wieder  den Gottesdienst auf dem Schlossplatz des neuen Schlosses im schönen Schlosspark musikalisch umrahmen, was für ein erhabener Festtag!

 

Zahlreiche Gläubige waren gekommen, um nach langer Coronapause gemeinsam mit Pfarrvikar P. Jordin Sunny aus Wangen diesen hohen christlichen Feiertag zu begehen. Das Orchester war viele Male gefordert, waren doch einige Stücke aus dem Gotteslob musikalisch zu begleiten, die sonst im musikalischen Jahr nicht aufgeführt werden. Als die vielen Gottesdienstbesucher zum Ende voller Inbrunst "Grosser Gott" unter der Begleitung des Musikvereines sangen, durfte ob der herrlichen Kulisse und dem hohen Feiertag viele ein inniges Glücksgefühl ergriffen haben. Nach dem Gottesdienst wurde die Monstranz unter der Begleitung der Fahnenabordnungen vieler Verein wieder zurück in die Kirche gebracht.

Kißlegger Sommerbendkonzert am 14.06.2022

Schönes Sommerabendkonzert
Das Gäste- und Bürgerbüro und der Musikverein Kißlegg luden zum Auftakt der Kißlegger Sommerabendkonzerte auf dem Schloßplatz ein

Bürgermeister Dieter Krattenmacher selbst eröffnete die Konzertreihe und hiess Besucher als auch Musiker herzlich willkommen. Der Dienstagabend ist im Sommer einfach der ideale Treffpunkt, um den Sommerabend bei Musik und Eis aus dem nahen Eiscafé oder einem kühlen Getränk aus der Parkbewirtung des Ochsen zu geniessen. In der herrlichen Kulisse des Kißlegger Barockschlosses im Schlosspark unterhielt der Musikverein unter der bewährten Leitung von Dirigent Thomas Räth mit einer gefälligen Mischung von Polka bis Pop. Zahlreiche Zuhörer waren gekommen, um unter anderem der Polka "Ewig Schad" oder einer Zusammenstellung von Hits der 80-er, Bon Jovi oder Elvis Presley zu lauschen. Die Kißlegger durften mit zwei Zugaben das Konzert beenden und liessen den schönen Abend im der Gartenwirtschaft des Ochsen im Park ausklingen.

Blutritt und Biergartenmusik am Freitag, 27.05.2022

Endlich wieder Blutritt und Biergartenmusik

Nach langer coronabedingter Pause war es 2022 endlich wieder soweit: Blutritt in Weingarten! Nach dem traditionellen Termin durften wir abends im Hofgut Farny den schönen Abend musikalisch umrahmen. Einfach ein PERFEKTER TAG!

Mit der Nummer 84 ging es für die Musikkapelle Kißlegg erst gegen neun Uhr los. Die Musikanten begleiteten die Blutreitergruppe mit traditionellen Prozessionsmärschen durch die Strassen Weingartens. Insgesamt waren 98 Blutreitergruppen und die sie begleitenden Musikkapellen zu sehen und hören mit 2.500 Blutreitern und ebenso vielen Musikern, wobei erstmals Frauen mitreiten durften.Die Reiterprozession führte zur Segnung der Felder und Wiesen durch die Fluren rund um Weingarten. Vorangetragen wurde die Heilig-Blut-Reliquie, die der Überlieferung zufolge einige Tropfen Blut von Jesus Christus am Kreuz enthalten soll.   Nach dem Blutritt ging es für die meisten Musikanten weiter nach Gornhofen zum dortigen Musikfest, wo gemeinsam die wiedergewonnene Freiheit ausgiebig gefeiert wurde. Abends ging es dann nach Dürren ins Hofgut Farny, um die zahlreichen Gäste im Biergarten mit launiger Blasmusik zu unterhalten. Dank entspannter Musik von Polka bis Pop und der fröhlichen Moderation von Lukas Würzer genossen die vielen Zuhörer den schönen Abend. Die Musiker liessen den gelungenen Tag bei Farnybier und einem leckeren Abendessen ausklingen.

Prozession an Christi Himmelfahrt am 26.05.2022

Schöne Bittprozession um den Zellersee

Nach corona-bedingter Pause konnte heuer die Prozession an Christi Himmelfahrt endlich wieder stattfinden. Die Musikkapelle begleitete die Zug rund um den Zellersee mit Prozessionsmärschen.

An den Stationen St.Anna, Pfaffenweiler und altem Schloss gab es Gebete und Fürbitten, dazwischen wurde musiziert und gesungen. Der Abschluss bildete dann die Danksagung auf dem Kirchplatz, die der Musikverein mit zwei zünftigen Märschen abrundete. Danach ging es zur gemeinsamen Einkehr in den Vereinsheimgarten, um den schönen Tag in gemütlicher Runde zu feiern.

Vereinsheimeinweihung am 22.05.2022

Musizieren unter Gottes Segen: Vereinsheimvorstellung des Musikvereins Kißlegg

Am Sonntag den 22.05. lud der Musikverein Kißlegg alle Interessierten zur Vorstellung des renovierten Vereinsheims in Zaisenhofen ein. Unter freiem Himmel hieß Vorstand Werner Motz die Gäste im Garten des Vereinsheims willkommen.

Anschließend richtete Andrea Stark-Engelhardt Glückwünsche im Namen der evangelischen Kirchengemeinde an die Musikerinnen und Musiker.

Bürgermeister Dieter Krattenmacher ging in seiner Ansprache auf die 15 Jahre andauernden Gespräche und verschiedenen Ideen zur Gestaltung einer neuen Vereinsheimat ein. Mit dem Projekt des Musikvereines wurden im Gemeinderat die Förderungen im energetischen Bereich neu diskutiert und somit auch eine neue Basis für sämtliche Vereine geschaffen. Als Geschenk übergab er das Wappen der Gemeinde in Form einer Bleiverglasung, welches seinen Platz im Vereinsheim finden und an die Unterstützung der Gemeinde erinnern wird. Stephan Wiltsche als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde nahm mit treffenden Bibelzeilen Bezug zum Bau und zur Musik. Nach dem gemeinsamen Gebet segnete Wiltsche die Räumlichkeiten und die Anwesenden.

Werner Motz nannte Eckdaten zur Geschichte des Vereinsheims, welches 1980/81 mit großem ehrenamtlichem Engagement der Mitglieder geplant und erbaut wurde. Er erklärte die Notwendigkeit der energetischen Sanierung und der weiteren baulichen Maßnahmen. Dabei mussten immer wieder Kompromisse eingegangen werden, um den Kostenrahmen von ca. 200.000 € einzuhalten. Er bedankte sich bei den Spenden aus der Bevölkerung, der Unterstützung der Gemeinde sowie den Mitgliedern für die erbrachte Eigenleistung. Durch Fördergelder des LEADER-Programms konnte zusätzlich die Gestaltung der Außenanlagen mit ordentlicher Entwässerung sowie die Anschaffung einer neuen Eckbank realisiert werden. Nach den offiziellen Worten standen die Türen des Vereinsheims zur Besichtigung offen. Eine Präsentation im Probelokal auf Grossbildleinwand zeigte dabei die Meilensteine beim Bau inklusive Video einer Drohne. Bei schönstem Maiwetter blieben die Gäste gerne noch zum gemütlichen Frühschoppen im Musikgarten.

Frühjahrskonzert am 14.05.2022

Konzert der Kontraste

Musikverein Kißlegg begeistert mit vielfältiger Blasmusik

Breit gefächert war das Programm des Frühjahrskonzerts des Musikvereins Kißlegg unter der Leitung von Thomas Räth. Mit populären und gehörfälligen Titeln aus verschiedenen Musikstilen erlebte das Publikum einen mitreißenden, berührenden und vor allem kurzweiligen Konzertabend.

Nach der schwungvollen Eröffnung mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ folgte die „80er KULT(tour)“. In dem Medley gelingt es dem Komponisten Thiemo Kraas, deutschsprachige Kulthits dieses Jahrzehnts grandios zu arrangieren und auch miteinander zu verknüpfen. Die Freude der Musikerinnen und Musiker an diesem Werk übertrug sich schnell auf das Publikum. Durch das Programm führte gekonnt und locker Lukas Würzer. Er kündigte das nächste Werk an mit den berühmten Worten „Mein Name ist Bond. James Bond.“ So nahm der Musikverein sein Publikum mit verschiedenen Titelmelodien der Filmklassiker mit auf Verbrecherjagd. Ein berührendes Trompetensolo von Matthias Bischofberger erfüllte mit „The Power of Love“ die Turn- und Festhalle.

Der zweite Konzertteil begann mit einem musikalischen Gruß von Elvis Presley. In dem Arrangement „A Tribute to Elvis“ stellt Thijs Oud Klassiker des “Kings” zusammen.

Ein weiterer Höhepunkt war der “Bugatti Step“. Die Solo-Klarinettisten Gabi Karrer, Sabine Baumann, Birgit Onderka und Werner Motz zeigten, dass ihre Finger auf den Instrumenten mindestens genauso schnell sind wie ein Bugatti auf der Straße.

Dass die Musikerinnen und Musiker auch Rock können, bewiesen sie mit einem Medley der Rockband Bon Jovi. Doch auch die Polka darf bei einem Konzert des Musikvereins nicht fehlen, weswegen „Ewig Schad“ von Peter Schad das Konzert abschloss. Das Ende des Konzertes war wohl auch für das Publikum „Ewig Schad“, sodass Thomas Räth mit dembesinnlichen „Canterbury Choral“ und einer weiteren Polka als Zugaben den Abend ausklingen ließ

Generalversammlung am 09.04.22

Kurzweilige Generalversammlung

Der Musikverein Kißlegg hielt am Samstag, den 09.04.22 um 20 Uhr seine ordentliche Generalversammlung in der Mensa des Schulzentrums Kißlegg ab, zu der alle aktiven und fördernden Mitglieder sowie Freunde und Gönner herzlich eingeladen waren. Neben Rückblicke und Ausblicken standen insbesondere  Ehrungen für langjährige aktive Musiker im Fokus des Abends, die von Heribert Maier für den Blasmusikkreisverband Ravensburg durchgeführt wurden.

 

Folgend der Bericht von Schriftführerin Melanie Halder

Vorstand Werner Motz begrüßte die Anwesenden in der Mensa des Schulzentrums Kißlegg. Dem gemeinsamen Totengedenken folgten einleitende Worte des Vorstandes. Motz betonte die Schwierigkeiten für den Verein durch die Corona-Pandemie, deren Auswirkungen sich auch noch in der kommenden Zeit äußern werden. Umso wichtiger sei es nun, die Proben und weiteren Vereinsaktivitäten wieder fest im Alltag zu integrieren.

Es folgte der Bericht des Dirigenten Thomas Räth. Er bedankte sich bei allen, die auch während der Pandemie stets hinter dem Verein standen. Nur so konnte das Herbstkonzert, eine Wohltat für den Verein und sein Publikum, im November stattfinden. Keine zwei Wochen später musste die musikalische Arbeit wegen eines Lockdowns erneut eingestellt werden. Es war das erste Konzert in der renovierten Turn- und Festhalle, die den Musikverein vor neue akustische Herausforderungen stellte.

Er bedankte sich bei der Gemeinde Kißlegg, die die Mensa als Proberaum zur Verfügung stellte. Dadurch konnte der geforderte Abstand eingehalten werden.

Räth gab einen Ausblick mit der Hoffnung auf die geplante Einweihung des renovierten Vereinsheims im Mai, das Parkfest im Juli sowie das Herbstkonzert im November, für welches bereits erste Stücke ausgewählt wurden. Auch er betonte die Notwendigkeit eines zuverlässigen Probenbesuchs für die Planung und Durchführung der Auftritte.

Anschließend berichtete Schriftführerin Melanie Halder über die Mitgliederzahlen (80 Aktive, Durchschnittsalter 32 Jahre). Die hohe Anzahl der Proben und Ausschusssitzungen seit der letzten Generalversammlung Ende Juli bestätigten das stete Bemühen zur Aufrechterhaltung des Vereinslebens, wo immer es die pandemische Lage zuließ. Neben dem Herbstkonzert konnten zur Weihnachtszeit und während der Fasnet musikalische Auftritte stattfinden.

Es folgten der Kassenbericht des im Juli neugewählten Kassiers Lukas Würzer, welcher dank neuartiger Arbeitseinsätze positiv ausfiel, sowie der Bericht der Jugendvertreterin Johanna Motz. Den Berichten folgten die Entlastungen, welche Ehrenmitglied und Kassenprüfer Anton Kling und Ehrenmitglied Josef Matheis durchführten. Der Kassier und die Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet.

Heribert Maier führte im Namen des Blasmusikkreisverbands Ravensburg die Ehrungen durch. Unter dem letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche, Anträge, Sonstiges“ meldete sich Musiker Reinhold Elsässer zu Wort. Er freute sich über die Aussicht auf ein Parkfest mit der Möglichkeit, die Partnerkapelle aus dem schweizerischen Biembach einladen zu können. Er wünschte sich einen regen Probenbesuch, um solche Höhepunkte wieder gemeinsam ermöglichen zu können. Darüber hinaus dankte Gast Stephan Wiltsche im Namen der katholischen Kirche und des Administrators Stefan Maier dem Musikverein für die musikalische Begleitung in allen Lebenslagen.

 

Ehrungen für 10 Jahre (Foto oben von links): Melanie Halder, Lukas Würzer, Michael Brack, Luisa Wolf, Thomas Brack, Sabine Motz, Florian Radtke, Manuel Schwarz).

Für 20 Jahre wurden geehrt (Foto unten von links): Denis Merk, Verena Buchmann, Manuel Bischofberger

Benefizkonzert in Waltershofen für die Ukraine am 10.04.2022
Gemeinsames Konzert zugunsten H.O.P.E.
Die beiden Blasorchester Waltershofen und Kißlegg hatten beabsichtigt, am Sonntag, den 10. April um 10.30 Uhr zu einem OPENAIR-Benefizkonzert in den Schulhof der Grundschule Waltershofen ein zu laden. Leider lässt das Wetter keine OpenAir Veranstaltung zu und musste deshalb  schweren Herzens abgesagt werden!
Die Vereine wollten die Spenden des Konzerts dem Wangener Verein „H.O.P.E. – we help children e.V.“ zukommen lassen.  Der Verein engagiert sich seit Jahren für kranke Kinder in der Ukraine.

Fasnetsverbrennen am 01.03.22

Fasnet "light" endet mit dem Fasnetsverbrennen

Die Hudelkapelle begleitet auch den traditionell letzten Akt der Fasnet: das Fasnetsverbrennen am Dienstagabend auf dem Kißlegger Rathausplatz

Die Schwäbische Zeitung schrieb dazu: 

In Kißlegg gab „Queen Silke, die Erste“, Vizezunftmeisterin Silke Puszti, den Schlüssel an Bürgermeister Dieter Krattenmacher zurück. Dessen „erste Amtshandlung“ war es, den Schnarragagges anzuzünden.

Das Fasnetsverbrennen ist in Kißlegg ein fester Bestandteil des Brauchtums. Dort wird eine sitzende Schnarragaggesfigur – traditionellerweise aus Stroh – auf dem Rathausplatz unter dem Wehklagen der Narren verbrannt. Der Bürgermeister bekommt seinen Schlüssel zurück und der Narrenbaum wird gefällt. Damit ist die Fasnet vorbei. Aber auch in Kißlegg weiß man: „S’goht scho wieder dagega.“

Kuchenverkauf am 27.02.22

Lecker Kuchen zum Fasnetssonntag in der Festhalle

Notgedrungen musste das Narrenhäs der Hudelmusik auch dieses Jahr am Fasnetssonntag im Schrank bleiben. Stattdessen bot der Musikverein Kißlegg am von 11 bis 15 Kuchen zum Mitnehmen an. 

Der Verkauf an der Festhalle Kißlegg wurde bestens angenommen und die Kißlegger Bevölkerung holte sich insgesamt 42 Kuchen ab. Herzlichsten Dank für die Unterstützung, denn:

Häs und Instrument bleiben am Fasnetssonntag leider im Kasten, 

doch ganz ohne Genuss gehen wir nicht ins Fasten!

Noch ein leckeres Stück Kuchen oder zwei,

von der Musik - einwandfrei mit Schnarragagges Heidenei!

Fasnetssonntag am 27.02.2022

Ökumenischen Narrenmesse

Am „Fasnetssunntig“ wurde in der St-Gallus und Ulrich ein fastnächtlichen ökumenischenr Familiengottesdienst  gefeirt, der von Hudelmusikanten musikalisch umrahmt wurde.

Pfarrer Friedemann Glaser und Dekanatsreferent Stephan Wiltsche feierten den Gottesdienst in der närrisch geschmückten Kirche. 

Die schwäbische Zeitung berichtete dazu:

Auch in Zeiten von Corona kann fröhlich Fasnet gefeiert werden. Das hat die Narrenzunft Kißlegg bewiesen, als sie am Sonntag zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich eingeladen hatte. Getreu dem Kißlegger Fasnetslied wurde „g’sunga und g’lacht“ – und das „ob alt, ob jung, ob groß, ob klein“.

Bei einer gemeinsamen Kirchengemeinderatssitzung im vergangenen November, so war von Pfarrer Friedemann Glaser zu erfahren, hatte man eine noch engere Zusammenarbeit zwischen evangelischer und katholischer Kirchengemeinde, aber auch mit anderen Organisationen oder Gruppierungen beschlossen. Als dann die Narrenzunft Kißlegg auf sie zugekommen sei und den Vorschlag eines ersten, gemeinsamen Gottesdienstes am Fasnetssonntag gemacht habe, da sei die Entscheidung bald gefallen, erzählte Glaser. Stephan Wiltsche von der katholischen und Friedemann Glaser von der evangelischen Kirchengemeinde wie auch Vertreter der Narrenzunft bereiteten die Wortgottesdienstfeier vor. Eine schöne Idee zeichnete sich ab, als man das Evangelium des Tages „Vom Baum und seinen Früchten“ mit dem Narrenbaum in Verbindung bringen konnte. Doch nach den Ereignissen der vergangenen Tage wollte man natürlich auch an die Menschen erinnern, die unter dem Krieg in der Ukraine zu leiden haben.

Fasnetssamstag den 26.02.2022

Mit kleinen Gruppen "d'Fasnet in dr Flegga brocht"

Zwar musste der Große Narrensprung  corona-bedingt ausfallen, verschiedene Gruppen aus Hudelmusik, Fanfarenzug, Dildabba und Narrenzunft zogen dennochg gut gelaunt am Nachmittag des Fasnetssamstag durch die Wohngebiete Kißleggs. 

Mit bunten Gruppen wurde also am „Schmalzgala Samstig“ durch "dr Fleggaa" und  Kißleggs Straßen gehudelt und musiziert. So wurde das Motto der Narrenzunft „KIßLEGGER 3G – G’hudlet, G’sunga, G’lacht“ in den Ort getragen und so manchen Kißlegger freute sich über die gutgelaunten Narren. Die verschiedenen Gruppierung trafen sich dann wieder um 17 Uhr vor dem Neuen Schloss, wo ein gemeinsamer Abschluss gefeiert wurde. Man merkte allen Akteuren an, wie gut auch die kleine Version des Fasntessamstages dem Narrenherzen tat.

Gumpiga Donnschdig am 24.02.2022

Mit Hudelmusik und Hudelmale durch den Flegga

Coronabedingt konnte auch heuter der Gumpiga Donnschdig nicht wie gewohnt stattfinden, aber die Narren und Musikanten besuchten trotzdem Kindergärten, Schulen und dem Schultes, indem VOR und nicht in den Gebäuden musiziert und getanzt wurde.

Wegen der Coronapandemie waren alle Teilnehmer getestet. Die Hudemlmusiker waren natürlich wieder mittendrin statt nur dabei und unterstützen die Narrenzunft Kißlegger Hudelmale nach besten Kräften, so dass das Trommelfell der grossen Trommel sogar barst. Nach der Absetzung von Bürgermeister Krattenmachen ging es noch zum gemeinsamen Mittagessen in das Vereinsheim. Dort wurde Lukas Würzer feierlich noch der "Böse-Wolf-Orden" am Bande verliehen.

 

Die Schwäbische Zeitung berichtet folgendermaßen über den Gumpiga Donnschdig:

Auch der Narrenbaum wird aufgestellt
Jetzt haben auch in Kißlegg die Narren das Zepter in der Hand. Am Gumpala Dunschtig musste Bürgermeister Dieter Krattenmacher vom Balkon des Dr.-Franz-Reich-Hauses aus den Rathausschlüssel herausrücken. Die Narren waren ihm mit Hilfe einer Manitou-Hubarbeitsbühne zu Leibe gerückt. Bereits am Vormittag statteten die Kißlegger Hudelmale den Schulen und Kindergärten einen Besuch ab. Coronakonform waren alle teilnehmenden Narren getestet und agierten ausschließlich im Freien.
„Ihr habt auch nach zwei Jahren Pause noch nichts verlernt“, rief Vizezunftmeisterin Silke Puszti der Hudelmusik und dem Fanfarenzug zu, die musikalisch auf dem Rathausplatz für Stimmung sorgten. Verfolgt wurde die Zeremonie auch von einigen „zivilen“ Narren, die zufällig vorbeikamen oder in etwa die Zeit erahnten. Denn bekanntgegeben hatte die Zunft den genauen Termin zuvor nicht. „Nauf mit em Baum“ hieß es wenige Minuten vor zwölf, um den herum die Hudelmale, Reitenderle, Grundholde und auch der Schnarragagges ausgelassen tanzten. Mithilfe einer Hebebühne machten sich die beiden Vizezunftmeister Silke Puszti und Markus Veser in (beruflich bedingter) Abwesenheit von Zunftmeister Hajö Schuwerk dann auf den Weg nach oben.
„Den Hajö hat wohl jemand hinter den Schwarzwald geschickt/ da liegt halt immer Schnee und sind ein paar Bäume umgeknickt. / Drum kann der Hajö heute leider nicht kommen/ Sofort hat eine Frau das Regiment übernommen“, reimte dann auch Bürgermeister Krattenmacher, der Puszti auch entsprechenden Charme attestierte, mit dem sie sich über den Bauhofleiter „den Gmoindsbagger“ ergattert habe. Krattenmacher: „Nun bist du für ein paar Tage die Kißlegger Queen. Nimm diesen Schlüssel und führe es gut, unser Rathausteam.“ Auch Puszti und Veser hatten dem ein paar närrische Verse entgegenzusetzen: „Dieterle, Dieterle, glompeter Hond/ hoscht it g'wisst, dass d' Fasnet heit kommt? Du muscht jetzt dei Haus verlassa/ des will dir freilich gar it passa/ Doch bei solche Narremassa/ kannsch du eh jetzt nix meh macha/ Au du, Schultes, muscht jetzt begreifa/ S' Rathaus tanzt nach unsrer Pfeifa.“ Krattenmacher kletterte über die Balkonbrüstung in die Hebebühne und schunkelte mit dem Narrenchef-Duo zu den Kißlegger Fasnetsliedern. „Es hat schon ganz nett gewackelt“, sagte Silke Puszti später. Nach dem Narrenbaumstellen zog das Narrenvolk noch zum Gasthaus Ochsen, wo im Hinterhof ebenfalls musiziert wurde. „Man hat es so vermisst“, sagte eine Grundholde: „Auch wenn es nur eine Fasnet light ist.“
Aus Sicht der Zunft endete der Gumpala Dunschtig am Donnerstag mit dem Besuch beim „Ochsen“. „Wir werden am Samstag ab kurz nach 14 Uhr und bis etwa 16.30 Uhr in die Wohngebiete ziehen“, kündigte Puszti an. Die Fastnacht zu den Menschen zu bringen, ist das erklärte Ziel der Narren, bevor sie dann am Sonntag gemeinsam Gottesdienst feiern - und die Fasnet am Dienstagabend auch schon wieder verbrennen müssen.

 

 

 

Musikball Online im Februar 2022

Musikball Online mit Kißlegger „3G – G’hudlet, G’sunga, G’lacht“

Ein weiteres Jahr den traditionellen Musikball ausfallen zu lassen, das kam für die Kißlegger Musiker nicht in Frage. Deshalb gab es den Musikball dieses Jahr in einer ONLINE Version mit einzelnen Clips und vorallem viel Spaß und guter Laune!

Bereits knapp ein viertel Jahrhundert bereichert der Kißlegger Musikball die Kißlegger Fasnet vor vollbesetzter Festhalle. Mit Musik, Tanz und Sketchen bringen die Musikerinnen und Musiker jedes Jahr gute Laune auf die Bühne. Doch auch 2022 konnte der Musikball wegen der Coronabedingungen leider nicht live stattfinden. Deshalb hatten die Musikanten kurzerhand ein lustig-fideles Programm auf die Beine gestellt, das unter dem unter dem Motto der Narrenzunft Hudelmale „Kißlegger 3G – G’hudlet, G’sunga, G’lacht“ während der Fasnetswochen online auf Sendung ging auf den sozialen Medien des Musikvereines (Instagram, Facebook, Youtube).

 

Alle veröffentliche Beiträge zum MUSIBALL ONLINE 2022:

Mit einem kurzweiligen Mix aus lustigen Clips aus dem Filmstudio des Musikvereins wurde somit die Tradition des Kißlegger Musikballs gefeiert. Die Akteure und Musikanten freuen sich umso mehr, wenn diese kulturelle Arbeit mit einer Spende auf unser Konto bei der Volksbank Allgäu Oberschwaben unterstützt wird (siehe Beschriebung oben).Denn unser Motto lautet gerade auch in diesen Zeiten „Immer Guat Drauf“!

Mit dem vollautomatischen „SAX 2.0“ startete der MUSIKBALL ONLINE 2022, Dabei wurde der technische Fortschritt in der Blasmusik gezeigt, liess sich das Sax-Register doch spielend einfach mit einer Fernbedienung steuern. Mit dem zweiten Beitrag zum MUSIKBALL 2022 startete eine virtuelle Fasnets-Party mit mitreißenden Fetensound der Party-Oboe! Beim dritten Beitrag präsentieren der Musikverein gleich drei Live-Fernsehübertragungen, die durch das Hin- und Herschalten mit der Fernbedienung eine ganz eigene, auf alle Fälle sehr humorvolle und lustige Geschichte erzählten. Ob „Kochen mit Jochen“, einem Fußballspiel der deutschen Nationalmannschafft oder der Übertragung der olympischen Spiele: die drei Kommentatoren des Musikvereins waren voll in ihrem Element. Der vierte Beitrag zum MUSIKBALL ONLINE 2022 startete in den „Gumpiga Donnschdig“, natürlich mit dem „Einser“, dem Kißlegger NARRENMARSCH. Als nächsten Beitrag zum MUSIKBALL ONLINE 2022 gab es die Kißlegger Fasnetshymne mit den „Kißlegger FASNETSLIED“, inklusive kleiner Gesangseinlage der Hudelmusikanten. Mit dem PARTYROCK wurde der Fasnetssamstag beim MUSIKBALL ONLINE 2022! gefeiert. Mit dem „schwäbischen Coronasong“ am Fasnetssontag endete der MUSIKBALL ONLINE 2022. Die Herren der „Friedhofsband“ intonierten dabei  auf lustig-ironische Weise, wie es den Musikanten so ergangen war in der Coronapandemie. Unsere Akteure und Helfer im Detail:

  • Sax 2.0: Sandra Würzer, Albert Schwarz, Gerold Bischofberg, Lana, Thomas Brack, Manuel Bischofberger, Reinhold Elsässer (Schnitt: Reinhold Elsässer)
  • Party-Oboe: Raphael Hau (Schnitt: Raphael Hau / Allgai7 Prodaktschen)
  • TV-Show: Manuel Schwarz, Alexander Buffler, Thomas Räth, Michael Brack, Thomas Brack, Melanie Brack (Schnitt: Michael Frey)
  • Partyrock, Fasnetslied und Narrenmarsch: Musikverein alias Hudelkapelle Kisslegg (Lichttechnik: Manuel Bischofberger, Musikalische Leitung: Thomas Räth, Schnitt: Reinhold Elsässer)
  • Coronasong: Thomas Räth, Franz Würzer, Michael Mader, Matthias Bischofberger, Reinhold Elsässer (musikalische Leitung: Thomas Räth, Schnitt: Reinhold Elsässer)

Probenbetrieb startet am 04.02.2022

Erste Probe nach dreimonatigem Lockdown

Nach unserem Herbstkonzert Anfang November mussten wir pandemiebedingt leider in den musikalischen Lockdown gehen. Nach lange drei Monaten konnten wir nun wieder den Probenbetrieb aufnehem, WIR SIND HAPPY!

Unter strengen Hygienemassnahmen und Selbsttests trafen sich die Musikerinnen gut gelaunt zur ersten Probe in der Mensa des Schulzentrums. Mit zünftiger Fasnetsmusik und flotten Polka wurden der dreimonatige Staub aus den Instrumenten geblasen. Spielfreude und gute Laune waren allzeit bei allen Musikerinnen und Musiker zu spüren. Nun hoffen wir, dass die Proben fortgeführt werden können!

Der Musikverein Kißlegg wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Kißlegger Bürgern frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und vor allem Gesundheit. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns auch in diesem  schwierigen Jahr unterstützt haben und hoffen, bald wieder gemeinsam für alle musizieren zu können!

Jahreskonzert am 6.11.2021

Endlich wieder Blasmusik live beim Herbstkonzert in neu renovierter Festhalle

Am Samstagabend lud der Musikverein Kißlegg nach zweijähriger Pause der konzertanten Blasmusik wieder zum Herbstkonzert in der stimmungsvoll beleuchteten Turn- und Festhalle ein. Vorstand Werner Motz freute sich, zahlreiche Gäste trotz der corona-bedingten Rahmenbedingungen erstmalig in der renovierten Halle begrüßen zu dürfen, darunter Ehrenmitglieder und Bürgermeister Dieter Krattenmacher. Besonders erfreulich war dass auch liebe Musikfreunde aus dem schweizerischen Emmental und aus Oberlenningen die lange Anreise auf sich genommen hatten um dem Konzert beiwohnen zu können.

Mit der strahlenden Fanfare des Werks Fantastica von Martin Scharnagl eröffneten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Thomas Räth den Konzertabend. Den darauffolgenden Slawischen Tanz Nr. 8 komponierte der Tscheche Antonin Dvorak ursprünglich für Klavier zu vier Händen. Den Musikerinnen und Musikern gelang mit wechselnden Rhythmen und Dynamik eine mitreißende Darbietung des Arrangements für Blasorchester.Durch den Abend führte Johannes Würzer. Er stellte dem Publikum die in sechs verschiedenen Motiven beschriebenen Fische des folgenden Werkes „Aquarium“ von Johan de Meijvor. So konnte das Publikum wahrhaftig mit abtauchen und die einzelnen Bewegungen und Begegnungen unter Wasser vor dem geistigen Auge Wirklichkeit werden lassen.

Auch das folgende „Between Two Worlds“ stellte sehr bildhaft und eindrucksvoll die Geschichte von Waldarbeitern im winterlichen Kanada dar. Die Arbeiter schlossen in ihrer Einsamkeit einen Pakt mit dem Teufel, um zu Silvester ihre Familien mithilfe eines fliegenden Kanus besuchen zu können. Mystische Klänge und die magische Zauberformel, um das Kanu zum Fliegen zu bringen, zogen das Publikum in Bann.

Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete der Marsch „Eherne Wehr“. Das Werk „Mazama“ von Jay Chattaway entführte das Publikum mit Klängen der Okarina, einer Tonflöte, sowie Kultgesängen in die Welt der Indianer. Dabei hatten vor allem die sechs Schlagzeuger alle Hände voll zu tun: Unzählige Effekte und variierende Rhythmen, welche eigentlich für neun Schlagzeuger vorgesehen sind, sorgten für Spannung und ein lebhaftes Konzerterlebnis.

Mit seinem bewegenden Solo in „The Story“, bekannt aus der Serie „Grey’s Anatomy“ begeisterte Lukas Würzer am Tenorhorn. 

Auch eine besondere Ehrung sollte nicht unerwähnt bleiben. Vorstand Werner Motz bedankte sich bei Klarinettistin Gabi Karrer, welche über 40 Jahre im Musikverein aktiv ist und sich stets durch die Übernahme von Ehrenämtern im Verein engagierte.  

Das Konzert schlossen zwei weitere Solisten. Reinhold Elsässer am Tenorsaxophon und Matthias Bischofberger an der Trompete interpretierten „Simon’s Song“, welches Komponist Stephan Hutter seinem verstorbenen Cousin widmete, in berührender Weise.

Unter der Freude, endlich wieder konzertante Blasmusik vor Publikum ermöglichen zu können, klang der gelungene Konzertabend nach zwei Zugaben aus.

Musikverein Kißlegg e.V.

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NEWS: Schöner Ausflug ins bayrische Allgäu

TERMINE: 02.10. Frühschoppen Bärenweiler