Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Aktuelles

Herbstkonzert MVK und Liederkranz am 10.11.18

Blasmusik und Chorgesang in perfektem Einklang

Konzertante Blasmusik und anspruchsvolle Soli gepaart mit Chorgesang der Extraklasse: diesen Ohrenschmaus versprach das Herbstkonzert des Musikvereins Kißlegg mit dem Liederkranz Kißlegg, die zahlreichen Gäste wurden nicht enttäuscht. Der Musikverein Kißlegg bedankte sich mit freiem Eintritt herzlichst für die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung zur Renovierung des Probenlokals bedanken. Auch die Gäste des Liederkranzes trugen dazu Ihren Anteil bei und traten ohne Gage auf.

 

Pünktlich eröffneten Thomas Räth und die Musiker des Musikvereins das Herbstkonzert in der Festhalle Kißlegg. Unter anderem wurden der „Feierliche Einzug“ von Richard Strauss und das Werk „La Legénde de Sainte Odile“, welches von der Heiligen Odilia erzählt, aufgeführt.  Carl Maria von Weber widmete das „Concertino op.26“ dem Klarinettenvirtuosen Heinrich Baermann Anfang des 19. Jahrhunderts. Mit flinken Fingern faszinierte Gabi Karrer das Publikum mit diesem großartigen Klarinettensolo. Der mitreißende „Danzón no.2“ aus der Feder des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez ist geprägt durch berührende Melodien und feurige lateinamerikanische Rhythmen, die ein ruhiges Sitzenbleiben schier unmöglich machten. Im zweiten Teil dieses besonderen Konzertes betraten dann die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes Kißlegg die Bühne. Unter der Leitung von Matthias Walser entführeten sie das Publikum in die fantastische Star-Wars-Welt liessen den bewegenden Choral „Sleep“ erklingen lassen. Dass Blasmusik und Gesang nicht nebeneinander existieren, sondern gemeinsam perfekt harmonieren, konnte dann heutnah erlebt werden. Bei den Stücken „Hymn to Red October“, „Dona Nobis Pacem“ und „Baba Yetu“ waren über 130 Musiker gleichzeitig auf der Bühne und erfüllten die Festhalle mit einem einmaligen Klang.

Für die Musikerinnen und Musiker was es auch dahingehend ein nicht gewöhnliches Konzert, mussten sie doch am Vormittag ihren geschätzten Musikkameraden Günther Müller die letzte Ehre erweisen. So wurde mit einer Schweigeminute an den Verstorbenen gedacht, sein Baritonsaxofon stand geschmückt vor dem Rednerpult. Das Konzert spielten die Musikanten auch im Gedenken an Günther und widmeten ihm die erste Zugabe "Music" von John Miles, in dem es sinngemäß heisst "music was his first love und it was his last".

 

Die Schwäbische Zeitung berichtete wie folgt:

Das Herbstkonzert des Musikvereins Kisslegg ist ein traditionelles. Das Besondere in diesem Jahr war, dass die Dirigenten Thomas Räth (Musikverein Kißlegg) und Matthias Walser (Liederkranz) die schon lange im Raum stehende Idee, gemeinsam auf die Bühne zu gehen, verwirklicht haben. Somit standen am Samstagabend in der Kißlegger Festhalle 131 Musiker vor voll besetztem Haus auf der Bühne.

Rund 450 Besucher konnten sich diesen Höhepunkt im Kulturleben der Gemeinde nicht entgehen lassen. „Im ersten Teil spielen wir, in der zweiten Hälfte singen die Chöre des Liederkranzes zunächst mit einem Blasquartett, dann mit der ganzen Besetzung“, erzählte Melanie Halder, Schriftführerin des Musikvereins. Aufgeregt sei man da schon, immerhin sei das etwas ganz Besonderes.
Vorstand Albert Schwarz begrüßte das so zahlreich erschienene Publikum und wünschte bei „Blasmusik trifft Chorgesang“ gute Unterhaltung. Johannes Würzer übernahm die Moderation durch den Abend. „Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch Raum und Zeit, durch Länder und Kulturen“, lud er das Publikum ein. Er wusste zu Musikstücken wie „La Legende de Saint Odile“ oder „Danzon No.2“ interessante Details zu erzählen. „Der größte Lohn der Musiker ist der Applaus des Publikums“, kommentierte er. Besonders verdient hätte den an diesem Abend Gabi Karrer mit ihrem hervorragenden Klarinettensolo zu „Concertino op.26“. „Das letzte gemeinsame Konzert ist bestimmt zehn Jahre her“, sagte Chorleiter Walser nach der Pause. Er freue sich über die gewinnbringende Zusammenarbeit.
Im zweiten Teil des Konzerts stimmte der Liederkranz mit „Duel of the Fates“ aus Star Wars zunächst Filmmusik an. „Wir wechseln jetzt die Klangfarbe, das Genre, das Tempo und das Blasquartett, wir wechseln einfach alles“, so Walser. Mit dem Stück „Sleep“ ging es wieder in ruhigere Fahrwasser. Mit drei gemeinsamen Musikarrangements brillierten die beiden Vereine dann vor den ergriffenen Zuhörern.
„Was für ein Anblick“, zeigte sich sogar Moderator Würzer schwer beeindruckt, „es stehen tatsächlich 131 Musiker auf einer Bühne“. Den Hut zöge er auch vor den beiden Leitern Räth und Walser, denn es sei nicht ganz einfach, parallel zu dirigieren. Das Publikum quittierte den imponierenden Auftritt mit langanhaltendem Applaus.

Beerdigung Günther Müller 10.11.2018

Eine Musikantenlegende hat uns verlassen

Der Musikverein Kißlegg trauert um sein Ehrenmitglied Günther Müller, der im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Er war bis zu seinem Tod aktiver Musikant mit Leib und Seele. In seinen über 65 Jahren Vereinszugehörigkeit hat Günther in allen Bereichen unbeschreiblich viel für den Verein geleistet und geschaffen. 

 

Getreu unserem Fahnenspruch "in Freud und Leid zum Spiel bereit" mussten seine Musikkameraden ihren überaus geschätzten Günther schweren Herzens verabschieden,  Mit rührenden Abschiedsworten gedachte unser Vorstand Albert Schwarz an den Verstorbenen in der Messe in der St. Gallus & Ulrich Kirche, die das Orchester musikalisch umrahmen durfte. Zum letzten Geleit spielten die Musikerinnen und Musiker bei strahlendem Sonnenschein auf dem Friedhof während der Weihwassergabe der sehr großen Trauergemeinde. Beim "ich hatt' einen guten Kameraden" war der Abschiedsschmerz der Musikerinnen und Musiker mehr als spürbar. Beim abendlichen Gemeinschaftskonzert mit dem Liederkranz wurde mit einer Schweigeminute an den Verstorbenen gedacht, sein Baritonsaxofon stand geschmückt vor dem Rednerpult. Das Konzert spielten die Musikanten auch im Gedenken an Günther und widmeten ihm die erste Zugabe "Music" von John Miles, in dem es sinngemäß heisst "music was his first love und it was his last".

1953 trat Günther Müller in den Musikverein ein und spielte Klarinette, später Fagott (ab 1975), zeitweise auch E-Bass und dann viele Jahrzehnte "sein" Baritonsaxofon. Er unterstützte auch den Gesang und moderierte Auftritte. Über 35 Jahre war er im Ausschuss tätig, in diesen Jahren entstand mit seiner intensiven Mitarbeit das Vereinsheim, um dass er sich auch viele Jahre als Hausmeister kümmerte, wie auch um den Gerätestadl. Über Jahrzehnte organisierte er gemeinsam mit Gerold Bischofberger die kulinarischen Bereiche bei allen Veranstaltungen des Musikvereins und war auch lange Jahre verantwortlich für die Verstärkeranlage. Seit 2003 war er Ehrenmitglied des Musikvereines. Vieles im Verein trägt seine Initialen  "G.M.", unser Logo "MVK" mit dem geschwungenen "V" stammt von ihm und wird uns weiterhin als Verein und Orchester begleiten.

Günther Müller war ein echte Kißlegger Original und war weit über Kißleggs Grenzen hinaus bekannnt. Im Ort Kißlegg kannte man ihn insbesondere durch seinen jahrelange Nebenerwerbswerkstatt als „Schuhmachermeister“ oder "Schlappendengler". Musikalisch war er ein Multitalten, so spielte er neben seinem Musikverein auch im Kreisverbandsseniorenorchester, bei den Premerweiher Musikanten oder bei seiner Drei-Mann Combo am E-Baß. Für den Verein war ihm nichts zu viel und seine Stunden sind ungezählt, die er für den Verein aufbrachte. Er war sehr beliebt bei Jung und Alt über all die Jahre, seine Erfahrung waren sehr geschätzt. Ein echtes Vorbild für alle!

 

In tiefer Dankbarkeit behalten ihn seine Musikanten als zuverlässigen, fleißigen und herzlichen Kameraden in Erinnerung!

JBO in Le Pouliguen am 31.8.-3.9.18

Jugendblasorchester begeistert in der Partnergemeinde Le Pouliguen

Nachdem im Frühjahr bereits im Allgäu das Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen der deutsch-französischen Partnerschaft zwischen Kißlegg und Le Pouliguen begangen worden war, war nun eine Delegation aus Kißlegg in die Partnergemeinde am Atlantik gereist. Mit von der Partie waren auch 48 Mitglieder des Jugendblasorchesters der Gemeinde Kißlegg unter der Leitung von Christoph Dürr. 

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung „Partnerschafts-Special“ im neugestalteten Hafen von Le Pouliguen konnten die Jungmusiker bereits ihr Können unter Beweis stellen. Highlight des rund 45-minütigen Auftritts war ein Trompetensolo von Ann-Kathrin Häfele aus Immenried. Vom Publikum aus der französischen Gastgeberkommune gab es dafür reichlich Applaus. Nach den Kißlegger Musikanten betraten einheimische Musikgruppen die Bühne. Sowohl Dudelsackklänge als auch Chorgesang waren hierbei zu hören. Am Abend wurde unter anderem vom Jugendblasorchester ein Fest im Park von Le Pouliguen mitgestaltet. Die Blasmusik der jungen Kißlegger war aber nicht das einzige, was in der Bretagne untypisch ist: Auch eine Abordnung der Alphornbläsergruppe hatte einen Aufritt.

Am Sonntag führten die Fahnen der vier Orte Kißlegg, Le Pouliguen, Fontanellato (Kißleggs italienische Partnergemeinde) und Llantwit Major (eine Stadt in Wales, die Partnerschaft mit Le Pouliguen pflegt) einen Zug durch den Hafenort an. Angekündigt von einer bretonischen Dudelsackgruppe und abgeschlossen von Kißlegger Jugendblasorchester und Alphornbläsern zogen die örtliche Feuerwehr, sowie die Gäste aus Deutschland samt Gastgeberfamilien zum Kriegerdenkmal. Kranzniederlegung, Hymnen und Hissen der Flaggen sorgten für einen überraschend authentischen Mix aus gesundem Patriotismus – vor allem von französischer Seite aus – und gelebter Erinnerungskultur. Weiter ging es samt Fahnenabordungen und Musikgruppen zur Kirche Sankt Nicolas, wo gemeinsam Eucharistie gefeiert wurde. Raum für staatstragende Reden der vier Bürgermeister war anschließend im Rathausgarten von Le Pouliguen. Die Fußballweltmeisterschaft, der Brexit, und die schwierige Vergangenheit des heute vereinten Europas kamen hierbei ebenso zur Sprache, wie Worte des Dankes. Tenor der Reden war aber bei allen Amtsträgern: „Vive la Jumelage – Es lebe die Partnerschaft.“ Am Montagabend ging die Reise für die Kißlegger Delegation zu Ende.

Sommerfest Diepoldshofen am 19.08.2018

"Dabei sein ist Alles" beim Fußballturnier

Auch im Musikurlaub sind die Musikanten neben dem Vereinsheimausbau aktiv. So beteiligte sich eine motivierte Fussball-manschaft beim Musikanten-Fussballturnier.

Die MK Diepoldshofen lud im Rahmen Ihres Sommerfestes zum 27. Musikanten-Fußballturnier. Es wurde mit viel Ehrgeiz der angemeldeten Mannschaften um den Wanderpokal gespielt. Die MK Reichenhofen stand letztendlich als Sieger fest und konnte sich den Pokal ein weiteres Mal sichern Die Kißlegger Musikante waren mit " Spaß an der Sache" dabei und erlebten einen schönen kameradschaftlichen Nachmittag.

Musikurlaub 2018

Musikanten arbeiten im Musikurlaub am Vereinsheim weiter

Die probenfreie  Zeit im Sommer wird heuer genutzt, um weiter am Vereinsheim zu arbeiten.

Das Großprojekt der Vereinsheimrenovierung wird auch im Musikurlaub weiter vorangetrieben. Ziel ist es, daß im Herbst die Proben schon wieder im eigenen Vereinsheim stattfinden können. Viele helfende Hände sind da notwendig und so arbeiten die Musikerinnen und Musiker fleissig weiter am Vereinsheim.

Frühschoppen Dorffest Rot am 13.08.2018

Kißlegger Musikanten beim Roter Dorffest

Einer der Höhepunkte des Dorffestes ist der Sonntägliche Handwerkermarkt. Über 60 Handwerker zeigten dabei ihr Können. Der Sonntag geprägt von Sonne pur und lockte einmal mehr tausende Besucher nach Rot an der Rot. Der Musikverein Kißlegg gestaltete den Frühschoppen.

Die Bildschirmzeitung berichtete wie folgt: Nach dem Festgottesdienst in der Klosterkirche ST. Verena, spielte Berthold Schick mit seinen Alphornbläser im Abtsgarten. Um 10.00 Uhr der Einzug der historischen Gruppen. Begleitet von Musikkapellen zogen Köche, Landfrauen, Leseratten und die Feuerwehr durchs obere Tor ins Dorf ein. Mit viel Liebe zum Detail sind die Kostüme gefertigt und die Wagen dekoriert, mit dabei auch einige Oldtimer Raritäten mit Erntemaschinen. Ein weiterer Anziehungspunkt war der historische Handwerkermarkt. Die Vorführungen an den Ständen verfolgten viele Besucher mit großem Interesse. Da wurden vielseitige Zimmermannsarbeiten vorgeführt. Karl Seefelder aus Hauerz zeigte das Schmiedehandwerk in seiner ursprünglichen Form. Es wurde gezeigt, wie man drechselt, Masken schnitzt, einen Bauernschrank bemalt, Gestecke bindet, Körbe flechtet, Kissen bemalt, Garbenseile herstellt, Flachs spinnt, Most presst, Bücher druckt und vieles andere mehr. Die "Roter Waschweiber" zeigten Wäsche waschen anno dazumal. Das angebotene Kinderprogramm wurde stets lobend erwähnt.

Zur Mittagszeit wurden die Schattenplätze unter Sonnenschirmen und Bäume rar, an den Essenständen herrschte wieder Hochbetrieb, ebenso an den Getränkeständen. Dazwischen immer wieder Auftritte von dem Landsknechtzug aus Laupheim und Berthold Schick mit seinen Alphornbläser, zum Frühschoppen spielten die Musikkapellen Kißlegg, Reinstetten, Gutenzell, Hauerz, Herrischried und die Woringer Musikanten auf den verschiedenen Bühnen. Wer es mehr dezent mochte konnte den Männerchor aus Altann mit seinem Dirigenten Peter Schad in der Klosterkirche Sankt Verena bei ihrem Konzert lauschen. Für die Oldtimerfreunde sicher ein besonderes Erlebnis, die Ausfahrt vom oberen Tor zum unteren Tor. Die kleine Blasmusik aus Heiligkreuztal bildete den Abschluss eines grandiosen Festes.

Verabschiedung Pfarrer Härtel am 29.07.2018

Abschied von Pfarrer Härtel

Pfarrer Robert Härtel war während seiner Tätigkeit in Kißlegg dem Musikverein immer zugetan. Das musikalische Ankündigen der Heiligen Nacht vom Glockenturm aus war beispielsweise seine Idee. Der Musikverein umrahmte gemeinsam mit dem Fanfarenzug seinen Abschied aus Kißlegg.

 

Die Schwäbische Zeitung berichtet wie folgt:

Abschiednehmen ist am Sonntag in Kißlegg angesagt gewesen: „Wir gehören einander nicht, sondern sind uns nur geliehen“ – mit diesen Worten hat Pfarrer Robert Härtel den Gottesdienst eröffnet, der nach 15 Jahren sein letzter in der voll besetzten Kirche war. Der 71-jährige wurde in den Ruhestand verabschiedet. Begegnungen zwischen Pfarrer und Gemeinde gab es nach der Messfeier im Kirchhof: Hunderte wollten sich persönlich verabschieden. Aus Friedrichshafen stammend – dort wird er auch seinen Ruhestand verbringen – besuchte Härtel das Gymnasium in Rottweil und studierte Theologie in Tübingen. Mehrere Jahre begleitete er Bischof Georg Moser als Privatsekretär. „Bei seinen profilierten Predigten, die immer nahe am Tagesgeschehen, aber nie hochpolitisch sind, merkt man heute noch den Bischofssekretär“, findet Walter Kuon, zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats, der SZ. Nach langer Tätigkeit als Gemeindepfarrer in Meckenbeuren kam Härtel 2003 nach Kißlegg. Zunächst „nur“ für Kißleggs Kirchengemeinde zuständig, galt es im Jahr 2008 die Pfarreien Immenried und Waltershofen in der neuen Seelsorgeeinheit Kißlegg zu integrieren. „Die Pfarrgemeinden näher zusammen zu führen, war ihm ein Anliegen“, so Kuon. Parallel dazu stand in Kißlegg die große Kirchenrenovierung an. Überhaupt war in der Amtszeit des heute 71-Jährigen baulich einiges zu meistern. Die renovierte Wallfahrtskirche in Rötsee beispielsweise wurde erst jüngst wiedereröffnet. Der Bau des neuen Inklusionskindergartens Sankt Monika ist in vollem Gange. Kuon schätzt, was die großen Projekte angeht, Härtels Vertrauen: „Wenn er sieht, etwas funktioniert, dann lässt er die Leute machen.“

Für den Gottesdienst am Sonntag wünscht sich der zweite KGR-Vorsitzende, dass der Abschied nicht im Vordergrund steht, viel mehr „solle man sich einfach freuen über die 15 Jahre“. Kißlegg habe in dieser Zeit einen Pfarrer gehabt, dem nichts zu viel gewesen sei, der für Menschen am Rand der Gesellschaft ein offenes Ohr hatte und „praktisch nie Urlaub gemacht hat“. Kuon, dessen Frau Protestantin ist, schätzt auch Härtels klare Haltung in der Ökumene: „Für ihn zählt der einzelne Mensch und wie er sich zum Glauben stellt.“ Eine funktionierende Ökumene hänge an Pfarrern, die das Gemeinsame tragen, aber das Trennende nicht verwischen. Dies scheine bei Robert Härtel und Kißleggs evangelischem Pfarrer, Jörg Scheerer, der Fall zu sein. Seit 2010 ist Scheerer am Ort tätig. Er bezeichnet Härtel als „ganz lieben Kollegen, mit dem wir die Ökumene auf eine selbstverständliche Art gelebt haben“. Scheerer gefiel an der Zusammenarbeit besonders die Begegnung auf Augenhöhe. Diese sei für ihn „wohltuend“, angesichts der Tatsache dass etwa 1000 Protestanten den rund 6500 Katholiken gegenüberstehen. Für seinen katholischen Kollegen habe er stets eine tiefe Verbundenheit in der Theologie, im Stil und in der Ausrichtung empfunden. Die beiden Pfarrer haben klare Positionen. Dennoch sei, so Scheerer, die gemeinsame Basis „einfach größer gewesen als das, was trennt“. Und: „Das ist kein Lippenbekenntnis, es wurde auch gelebt“ – so als 2017 der Reformationstag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche begangen wurde.

Als „in jeder Hinsicht bereichernd“ beschreibt Bürgermeister Dieter Krattenmacher das Miteinander zwischen Härtel und der bürgerlichen Gemeinde. Ohne ihn wäre auch das Kindergartenprojekt nicht in dieser Form zustande gekommen, ist sich der Schultes sicher. Persönlich verbindet ihn mit Härtel, dass dieser ihn und seine Frau Anette getraut hat. „Wir wünschen ihm auf jeden Fall noch viele gesunde Jahre in seiner neuen alten Heimat.“ Letztmals stand Pfarrer Härtel am Sonntag am Altar. In der Abschiedspredigt buchstabierte er das Wort „Kirche“ durch und hinterließ der Gemeinde auf diese Art und Weise, wohin es gehen soll: „K“ wie Kontinuität, „I“ wie Idealismus, „R“ wie Realitätsnah, „CH“ wie Christus und wie Chance, „E“ wie Einmütigkeit. Letztere sei in den Vorjahren viel praktiziert worden. „Und das hat uns überwiegend zum Erfolg geführt“, ist sich Härtel sicher. Seine Ansprache schloss er mit den Worten: „Für euer Engagement und euren Mut, in der heutigen Zeit Kirche am Ort und Kirche an vielen Orten zu gestalten, sage ich von Herzen vergelt’s Gott!“

Kameradschaftswochenende mit dem MV7Bürger Vorchdorf 21./22.07.2018

„Blasmusik- immer ein Erlebnis“ mit unseren Freunden aus Vorchdorf / Oberösterreich

Ein ganz besonderer Besuch wurde dieses Jahr zum Parkfest erwartet: unsere Musikfreunde des „Musikverein Siebenbürger Vorchdorf“ aus Oberösterreich waren zum Gegenbesuch in Kißlegg. Leider konnte wegen schlechter Witterung das Parkfest nicht stattfinden und so zeigten sich die Musiker aus Vorchdorf und Kißlegg sehr flexibel und erlebten zusammen ein tolles Kameradschaftswochenende.

 

Mit etwas Verspätung kamen die Vorchdorfer mit ihrem Obmann Markus Resch am Freitagabend in Kißlegg an und wurden umso herzlicher im Garten des Kißlegger Vereinsheimes begrüßt. Schnell herrschte ausgelassene Stimmung unter den mit Lichterketten illuminierten Bäumen und so mancher liess sich am prasselnden Lagerfeuer nieder. Nach der Verköstigung ging es gleich munter weiter mit Kameradschaftsspielen, die sich die Kißlegger Musiker Lena Elsässer, Lukas Würzer und Sandra Würzer ausgedacht hatten. In gemischten Teams aus Vorchdorfenr und Kißleggern  galt es, Geschicklichkeits- und Wissensspiele gemeinsam zu bestreiten. Da wurde viel gelacht und gescherzt und schnell kamen sich Gäste und Gastgeber näher, auch mancher "voridori-tutenzwibal"-Ruf war zu hören. Bei bester Stimmung spielten dann die "Siebenbürger Tanz’lKrainer" im Probelokal munter auf, wo man sich zur anschliessenden Hockete nieder gelassen hatte. Der erste Abend war also ein perfekter Start in das Kameradschaftswochenende.

Am Samstag ging es dann nach einem herzhaften Frühstück für die Vorchdorfer nach Tettnang, wo Stefan Ihle ein Ausflugsprogramm zusammen gestellt hatte. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Hopfengärten und einem leckeren Mittagessen ging es in die Führung durch das Hopfenmuseum des Hopfenguts. Da gab es allerlei Interessantes und Kurzweiliges zu erfahren über den Hopfen, seine Eigenschaften und dessen Anbau und Ernte. Zum Abschluss wurde zur Bierverkostung geladen und die Reisegesellschaft konnte oberhopfige Biere ausgiebig probieren. So gut gestärkt ging es anschliessend weiter nach Wangen, wo im Rahmen des Kinderfestes im witterungsunabhängigen Festzelt die Partyband "Albkracher" aufspielten. Unter dem Motto "Dirndlrock & Partywahnsinn" feierten die Vorchdorfer und Kißlegger so richtig ab. Der Abend klang dann kameradschaftlich im Kißlegger Szenetreffe "Joben" aus.

Das Wetter am Sonntag spielte gottseidank zumindest noch in soweit mit, daß die Vorchdorfer ein spontanes Kirchplatzständchen nach der Messe um 11 Uhr zum Besten geben konnten. Die Musikkapelle Siebenbürger Vorchdorf unter der Leitung von Tambourmajor Markus Lebersorger zeigten dabei einen kleinen Teil ihres grossen Repertoires und präsentierten feine und harmonische Blasmusik, die mit viel Beifall der Zuhörer bedacht wurde. Zum Abschluss mit Mittagessen ging es dann nochmals ins Vereinsheim. Der Vorchdorfer Obmann Markus Resch und der Kißlegger Vorstandsprecher Albert Schwarz bedankten sich gegenseitig für das gelungene Wochenende und tauschten Aufmerksamkeiten aus. Die Kißlegger erhielten überdies noch das Musikstück "Der Tambour Major" überreicht. Nach vielen Umarmungen und Händeschütteln machten sich die Oberösterreicher wieder auf den Heimweg und man war sich sicher, daß man sich wieder trifft unter dem Motto "„Blasmusik – immer ein Erlebnis“ und „Immer guat drauf“!

Kißlegger Sternmarsch am 17.07.2018

Musikalischen Feuerwerk beim Sternmarsch

Ein musikalisches Feuerwerk erlebten die Besucher auf dem voll besetzten Rathausplatz von Kißlegg an diesem wunderschönen Sommerabend im Juli.
Die Bläser des Fanfarenzugs eröffneten mit einer Begrüßungsfanfare den Sternmarsch. Die Musikkapellen aus Kißlegg, Immenried und Waltershofen, die Schalmeienkapelle Dilldabba und der Fanfarenzug der Kolpingsfamilie marschierten auf den Rathausplatz, der Moderator Josef Matheis begrüßte die Gäste und führte durch diesen besonderen Abend.

Bürgermeister Dieter Krattenmacher richtete sein Grußwort an die Vereine und wie Besucher. Dann der Auftritt des Jugendblasorchesters Kißlegg und die Einzelvorträge der Kapellen. Höhepunkt dieses Sommerabendkonzertes war der Gesamtchor der Musikkapellen, unter der Leitung von Dirigent Werner Buchmann und dem begeisterten Beifall des Publikums. 

Kißlegger Straßenfest am 07.07.2018

Gute Laune und bestes Wetter beim Straßenfest

Beim Kißlegger Strassenfest war der Stand des Musikvereines wie immer vor dem Hotel Ochsen in der Herrenstrasse zu finden. Leckere Musikantenburger und kühle Getränke erwarteten dort die Gäste.

 

Die Schwäbische Zeitung berichtete wie folgt:

In eine Fest- und Feiermeile hat sich am Samstag einmal mehr der Kißlegger Ortskern verwandelt. Beim jährlichen Straßenfest war in bewährter Form wieder einiges geboten: Schnäppchen und Sport einerseits, Kulinarik und Klang andererseits. Beim Trödel-Kauf fängt der frühe Vogel den Wurm. Beziehungsweise Gruscht und Krempel. Auch wenn der große Flohmarkt offiziell erst um neun Uhr beginnt, so sind viele Schnäppchenjäger schon in den frühen Morgenstunden in der Schlossstraße unterwegs. Die Händler noch früher: „Wir kommen immer um halb sechs und bleiben dann bis nachmittags um drei.“, erklärte Händlerin Margit Guler. Zusammen mit ihren Schwestern Lucia, Angela und Ulrike nimmt sie seit Jahren teil.Bei ihnen liegt der Erfahrungswert hoch. „Seit wann wir das machen kann ich gar nicht sagen. Eigentlich schon immer.“, überlegt Angela. Der Krempel zum Verkauf geht den lustigen Schwestern dabei nie aus. Vieles Stamme aus Haushaltsauflösungen, anderes brächten Bekannte vorbei, die um den jährlichen Stand am Kißlegger Straßenfest wissen. Nur in Kißlegg nehmen die vier Frauen am Flohmarkt teil. Margit Guler, die als einzige auch in Kißlegg wohnt, kann – wie sie sagt – über die Standgebühr „nicht meckern“. Ihr missfällt es aber, dass am (gebührenfreien) Kinderflohmarkt viele Erwachsene teilnehmen. Die Schwestern nutzen den Trödel-Erlös übrigens um die Fest-Konjunktur am Abend anzukurbeln. „Wir setzten das dann in Essen und Trinken um.“ Der Profit stehe aber im Hintergrund. Den vieren geht es um den Spaß. Angela ist sich sicher: „Mit so einem Stand hat man viel mehr vom Straßenfest, als wenn man nur durchläuft. Hier kommen schließlich alle mal vorbei.“ Im Schlosspark galt indes: Ja zu Schnäppchen, Nein zu Schnaps. Morgens herrscht hier reges Treiben beim Kinderflohmarkt; abends bevölkern dann Jugendliche den Park. Die Gemeindeverwaltung hatte zum Zwecke des Jugendschutzes auch in diesem Jahr wieder ein generelles Branntwein-Verbot ausgesprochen und zwölf Sicherheitskräfte eingesetzt. Auf eine Einzäunung der Schlossparkwiese beim Park-Open-Air des Jugendzentrums „Spatz“ hatte man - wie auch schon im vergangenen Jahr – verzichtet. Dem guten Wetter entsprechend war es möglich, Picknickdecken auszulegen und so den Schlosspark zum Wohnzimmer zu machen. Was nicht nur die Kißlegger Jugend zu Hauf tat. Durch die Sonderzüge der Bahn waren auch zahlreiche Jugendliche aus Wangen und Leutkirch in den Flecken gekommen. Vor einigen Wochen war es umgekehrt: Die Kißlegger sind nach Leutkirch gefahren und haben dort auf einer „Wiese“ gefeiert. Schließlich sicherten sich die Fußballer der SG Kißlegg mit dem fast schon vorentscheidenden 2:1 gegen den Verfolger FC Leutkirch die Meisterschaft. Der damit einhergehende Aufstieg in die Landesliga wurde auch beim Straßenfest gefeiert. Da es am Kißlegger Rathaus keinen Balkon gibt, bestieg die Mannschaft die Terrasse des Dr.-Franz-Reich-Hauses um sich zusammen mit der Bevölkerung über die Meisterschaft zu freuen. „Ihr habt das geschafft, was die deutsche Nationalmannschaft nicht geschafft hat.“, lobte Bürgermeister Dieter Krattenmacher und bezeichnete die Kicker als „super Botschafter“ für Kißlegg. Damit das Erreichte gebührend begossen werden konnte, spendierte der Schultes im Namen der Gemeinde 100 Liter Freibier bevor dann auf den Plätzen des Ortes, sowie in der Herrenstraße, rund ums Schloss und im Park bis tief in die Nacht gefestet wurde.

Spendenaktion Vereinsheim im Juni 2018

Musikverein Kißlegg investiert in Vereinsheim und bittet um Unterstützung der Bevölkerung

Ohne die Unterstützung der Bevölkerung und von Firmen kann das Vorhaben der Renovierung nicht umsetzt werden. Deshalb zogen am 16. und 17. Juni die Vereinsmitglieder in ihrem grünen Vereins-T-shirt gekleidet durch Kißleggs Straßen, um die Kißlegger Bevölkerung für den Umbau zu gewinnen. Dabei wurde um Spenden zur Finanzierung des Musikheims und damit der Unterstützung der Blasmusik in Kißlegg gebeten.

Der Musikverein Kißlegg probt in seinem eigenen Vereinsheim in Zaisenhofen, das über einen Proberaum für ca. 60 Musiker, einen Sitzungsraum und eine kleine Küche, sanitäre Anlagen und ein kleines Archiv verfügt. Das Gebäude war in den Jahren 1980/1981 von den Vereinsmitgliedern geplant und errichtet worden. Das Musikheim in Zaisenhofen ist somit fast 40 Jahre alt und ist technisch an vielen Ecken dringend renovierungsbedürftig. Auch die Anzahl der Musikerinnen und Musikern ist in der Zwischenzeit gewachsen. Eine vernünftige Probenarbeit ist bei voller Besetzung mittlerweile kaum mehr möglich. Auch die musikalische Jugendausbildung findet im Vereinsheim statt und die Jungendkapelle nutzt den Proberaum regelmäßig als Ausweichquartier zum Proben und für gesellige Anlässe.

 

Auch die Heizung mit Nachtspeicheröfen und die Isolierung des Gebäudes entsprechen bei Weitem nicht mehr dem Stand der Technik und belasten den Verein mit hohen laufenden Kosten. Der Musikverein möchte mit einer Erneuerung des Daches, guter Dämmung sowie einer neuen Heizung, Umluftanlage und neuen Fenstern die Energiebilanz des Probelokals verbessern. Des Weiteren wird im Zuge der Dacherneuerung die Akustik des Proberaums optimiert. Weitere Maßnahmen, die notwendig werden, sind die Erneuerungen der Bodenbeläge, eine gute Ausleuchtung des Proberaums und die Verlegung des Eingangsbereichs. Dadurch wird die nutzbare Fläche des Probenraums erweitert.

 

Mit hoher Eigenleistung der Vereinsmitglieder wurde bereits der neue Dachstuhl aufgerichtet, gedämmt, die Unterkonstruktion für die Raumdecke begonnen, Maurerarbeiten verrichtet und ein Vordach über dem neuen Eingangsbereich erbaut. Auch für alle weiteren Umbaumaßnahmen sind umfangreiche Eigenleistungen vorgesehen, damit der kalkulierte Kostenrahmen möglichst eingehalten werden kann. Für gute musikalische Leistungen und ein intaktes Vereinsleben in angenehmer Atmosphäre ist ein zeitgemäß ausgestattetes und bezahlbares Vereinsheim eine Grundvoraussetzung für den Musikverein.

 

Der Musikverein finanziert sich überwiegend durch eigene Veranstaltungen wie Parkfest und Musikball, aber auch durch den Verkauf von Speisen und Getränken z.B. am Kißlegger Straßenfest. Auch Kosten wie die Jugendförderung, Anschaffung und Reparaturen von Instrumenten, Noten und Trachten unter dem Jahr werden damit getragen. Die Gemeinde Kißlegg unterstützt uns bei unserem ca. 200.000€ teuren Projekt tatkräftig, aber der überwiegende Teil der Kosten ist durch den Verein zu stemmen.

Musikfest Haidgau am 03.06.2018

Fulminanter Festumzug in Haidgau

Ein wahrlich vorbildliches Musikfest hatten die Haidgauer Musikanten organisiert, dessen Höhepunkt der Festumzug am Sonntag darstellte. Die Kißlegger Musiker marschierten in der Mitte des Umzugs und genossen anschliessende die tolle Stimmung im Festzelt.

Die Bildschirmzeitung Bad Wurzach berichtete wie folgt über de Umzug:

Bei schönstem Wetter - sie haben es sich verdient - starteten die Haidgauer einen Festumzug zum Kreismusikfest.  Auf der Ehrentribühne hatte breit gefächerte Prominenz Platz genommen. Die stimmgeschwächte Katharina Fugunt informierte detailliert zusammen mit dem Vorsitzenden des Blasmusikkreisverbandes, Rudi Hämmerle, über die einzelnen Umzugspositionen. Haidgau präsentierte sich von seiner besten Seite. 

Was für ein Tag! Der krönende Abschluss eines jeden Kreismusikfestes ist ein Festumzug, so auch in Haidgau. Man konnte es ja kaum fassen, über 800 Helfer waren zur Bewältigung des Kreismusikfestes eingesetzt. Was dann noch an Haidgauern beim Festumzug zu sehen war, das war schon sensationell. Der Nachwuchs der Musikkapelle wurde in einem großen Korb samt Eltern vorbeigefahren. Mit einem Wagen oder als Gruppen zeigten sich der Kindergarten St. Nikolaus, die Landfrauen Haidgau, die Grundschule Haid, die Kirchengemeinde St. Nikolaus, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Haidgau, der Schützenverein St. Hubertus, die Funkenbuaba, die Feuerwehr, die Hoigr Kräuterfrauen. Nicht fehlen durfte die Haidgauer Narrenzunft Chadaloh und der Sportverein von Arnach.  Hut ab vor all den Haidgauern, die dieses grandiose Fest gestaltet haben. 

40 Jahre Partnerschaft am 13.05.2018

Kißlegg und Le Pouliguen feierten 40jähriges Jubiläum ihrer Partnerschaft

1978 gegründet, kann die Städtepartnerschaft von Le Pouliguen/Bretagne und Kißlegg heuer auf stolze 40 Jahre zurückblicken. Anlässlich der Feierlichkeiten erwartete der Detusch-französische Gesellschaftskreis zahlreiche Gäste aus Frankreich.

Ein Höhepunkt war der Sonntag 13. Mai sein. Eröffnet wurde der Tag mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. Anschließend lud der DeutschFranzösische Gesellschaftskreis Kisslegg alle zum traditionellen Weinfest im Schulzentrum ein. Dort wurdee ein abwechslungsreiches Programm und Köstlichkeiten , speziell aus der Region unserer Partnerstadt, der Bretagne angeboten.  Der Musikverein Kißlegg umrahmte den Frühschoppen musikalisch . Eng verbunden sind die Kißlegger Musikanten mit Le Pouliguen auch über die Gestaltung des "Fête de la bière" in Le Pouliguen, das die Kißlegger bereits schon sieben Mal in die Bretagne geführt hat.

 

Die schwäbische Zeitung berichtet wie folgt: 

Zum Feiern des Jubiläums war eine 80-köpfige Delegation aus Frankreich angereist. Darunter auch eine Gruppe von zehn Radfahrern, die – wohlgemerkt an nur sechs Tagen – die 1200 Kilometer von Le Pouliguen nach Kißlegg gemeistert haben. Empfangen wurden sie bereits am Donnerstag, nachdem eine Radgruppe der SG Kißlegg sie auf der letzten Etappe bis in den Flecken begleitet hatte. Auch der Bürgermeister von Kißleggs zweiter Partnergemeinde, Fancesco Trivelloni aus Fontanellato, war ins Allgäu gekommen um zum Partnerschaftsjubiläum mit Le Pouliguen zu gratulieren. Als Grundlage für die Sicherheit, den Wohlstand und den Erhalt der Vielfalt bezeichnete Bürgermeister Dieter Krattenmacher die Partnerschaft zwischen Deutschland, Italien und Frankreich beim Festakt am Freitagabend. Mit Bedauern gab er bekannt, dass Kißleggs Bürgermeister zur Zeit der Partnerschaftsgründung, Alfred Endress, wegen eines Unfalls nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen könne. Der Alt-Bürgermeister befinde sich allerdings schon wieder auf dem Weg der Genesung. Le Pouliguens Bürgermeister Yves Lainé betonte in seiner Festrede, dass durch Brexit, aufstrebende Populisten und die politische Orientierung der osteuropäischen Staaten ein Ungleichgewicht in Europa herrsche. „Die Partnerschaft zu bewahren ist die Notwendigkeit.“ Als Geschenk an die Gemeinde Kißlegg brachte Laineé eine Badekabine mit, wie sie am Atlantik typisch sei. In Kißlegg wird sie ihren Platz wohl am Obersee finden.

Fontanellatos Bürgermeister Francesco Trivelloni bezog in seiner Ansprache klar Stellung. Er sieht Europa seit 2008 in einer „tiefen Krise“. Man dürfe nicht verschweigen in was für Schwierigkeiten manche Mitbürger leben, genauso wenig dürfe man aber den Populisten und „Vereinfachern“ verfallen. Er gehöre zur Erasmus-Generation und habe nie eine Deutsche Mark oder einen Französischen Franc benutzt, sagte Trivelloni. „Wir haben die Pflicht dieses Europa zu verteidigen und weiterzuentwickeln.“ Der Landtagsabgeordnete Raimund Haser ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, am Freitagabend in Kißlegg Europa zu feiern. In seiner Rede ging er auf die gemeinsame Geschichte, gemeinsame Interessen, sowie Partnerschaft und Freundschaft von Frankreich und Baden-Württemberg ein.

Mit dem Festakt war der Auftakt gegeben für ein deutsch-französisches Wochenende. Am Sonntag wurde gemeinsam Gottesdienst gehalten und im Anschluss daran das Weinfest gefeiert. „40 Jahre nach dem Unterzeichnen der Partnerschaftsurkunde sind wir heute nicht da, um ein totes Vertragswerk zu feiern“, sagte Pfarrer Robert Härtel beim Festgottesdienst. Aus rationalen Argumenten, die für eine Partnerschaft sprechen, seien in Kißlegg und Le Pouliguen „Herzensangelegenheiten“ geworden, war sich der Geistliche sicher. Und: „Einander verstehen und auch zusammenstehen, das ist die beste Friedensarbeit.“ Um den Gästen aus Frankreich die Feier der Liturgie zu ermöglichen, hielt Härtel die Messe auf Latein. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Orgel und Alphornbläsern gestaltet. Beim anschließenden Weinfest beteiligten sich nicht nur die Partnerschaftsvereine aus Kißlegg und Le Pouliguen, sondern auch einige weitere örtliche Vereine. So gab es bei musikalischem Programm neben Austern, Galette, Crepes und französischem Wein auch Maultaschen, Bratwürste und Allgäuer Bier.

Brunnenfest Farny am 06.05.2018

Gemütlicher Nachmittagsschoppen in Dürren

Zu Ehren der Stiftungsgründer Oskar und Elisabeth Farny wurde der neue Stifterbrunnen auf dem Hofgut Farny in Dürren eingeweiht.

Bei diesem ersten Brunnenfest durften wir den Nachmittag musikalisch umrahmen. Im gemütlichen Hof des Farnyhotels gesellte sich Jung und Alt, um den Sonntagnachmittag bei frischem Bier, schöne Blasmusik und Sonnenschein zu verbringen. Herzlichen Dank für die Einladung an das Hofgut FARNY und die Edelweissbrauerei FARNY !

Kirchenkonzert am 15.04.2018

Klingendes Kirchenkonzert der besonderen Art

Ein ganz besonderer blasmusikalischer Klang erfüllte am Sonntag, den 15. April die Kißlegger Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. Der Musikverein Kißlegg unter der Leitung von Thomas Räth lud zum Kirchenkonzert in wunderschöner barocker Atmosphäre ein. 

In intensiver Probenarbeit hatte Thomas Räth mit seinen Kißlegger Musikanten klassische und moderne Werke erarbeitet, die beim Konzert gekonnt inntoniert wurden: Liebliche und verspielte Klänge wie im Wiegenlied „The Seal Lullaby“ waren zu hören, daneben. beeindruckende Klangbilder mit Chorälen wie „Locus iste“ von Anton Bruckner oder „Hebe deine Augen auf“ aus dem „Elias“-Oratorium von Felix Mendelsson-Bartholdy. Mit einem Arrangement von Bachs „Kleiner Fuge in G-Moll“ kamen aber auch barocke Melodien selbst nicht zu kurz. „Et in terra pax“ stellte einen musikalischen Aufruf zum Weltfrieden dar, was unterstützend mit vokalen Anteilen zum Ausdruck gebracht wurde. Des Weiteren war „Crossbreed“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas zu hören, dem das traditionelle „Segne Du Maria“ nach dem Bläser-Arrangement von Siegfried Rundel zugrunde lag.

 

Die schwäbische Zeitung berichtete wie folgt von dem Konzert:

„Mehr als ein klingender Resonanzkasten“

In Festbeleuchtung ist am Sonntagabend die Pfarrkirche Sankt Gallus und Ulrich in Kißlegg erstrahlt. Ein besonderer Gottesdienst stand aber nicht an, vielmehr ein „Hochfest der Blasmusik“. Beim ersten Kirchenkonzert seit elf Jahren begeisterte der Musikverein sein Publikum und erntete mächtig Applaus.

„Locus iste a Deo factus est“ („Dieser Ort ist von Gott geschaffen“) von Anton Bruckner eröffnete das Konzert machte auf den sakralen Raum aufmerksam, in dem es gespielt wurde. Den Gedanken des Stücks griff auch Pfarrer Robert Härtel in seiner kurzen Ansprache auf und verwies darauf, dass eine Kirche mehr sei als ein „klingender Resonanzkasten“.

Zum zweiten Stück, der kleinen Fuge in g-Moll von Johann Sebastian Bach, bemerkte Dirigent Thomas Räth: „Eine Fuge ist das gemeinste, was es in der Musik gibt, dennoch ist diese kleine Fuge für uns eine großartige Fuge.“ Gekonnt hat der Musikverein mit der „kleinen“ Fuge den großen Kirchenraum gefüllt. Nach „Hebe deine Augen auf“, entnommen aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Oratorium „Elias“ und Anton Bruckners „Inveni David“, präsentierte die Kapelle ein Stück, dessen Aktualität in der Konzertvorbereitung wohl noch nicht abzuschätzen war: „Et in Terra Pax“ (Und Frieden auf Erden) von Jan van der Roost.

„In einer Zeit, in der die Kriegsgefahr zu wachsen scheint, kann dieses Stück ein dringlicher Aufruf zum Weltfrieden sein“, kommentierte Pfarrer Härtel. In der Musik hörte man das Elend von Krieg und Gewalt deutlich heraus. „Am Ende macht jedoch die anfängliche Spannung der Hoffnung Plantz“, so Dirigent Räth. Seine ganze Wirkung entfaltete das Stück immer dann, wenn von einem Teil der Musiker die lateinische Friedensbitte „Et in Terra Pax“ über die Musik gesprochen beziehungsweise gesungen wurde. Dass man sich als Zuhörer eben nicht in einem Konzerthaus, sondern in einem Gotteshaus befindet, wurde an diesen Stellen besonders deutlich. Weniger sakral aber nicht minder eindrucksvoll trug der Musikverein „The Seal Lullaby“ vor. Jenes Wiegenlied, das einst Eric Whitacre für einen Disney-Film geschrieben wurde und dort nie zum Einsatz kam.

Für das Finale hatte sich Dirigent Thomas Räth ein Stück ausgesucht, das wie gemacht für die barocke Kißlegger Pfarrkirche schien: In Crossbeed spielt der Komponist Thiemo Kraas in mannigfacher Weise mit dem Motiv „Segne du Maria“ und überrascht zwischendurch unter anderem mit einem geradezu fetzigen Part, der beinahe zum Mitschnipsen anregt. Das Stück schließt mit einem derart raumfüllenden Klang, dass das Kißlegger Publikum nicht nur zum Applaudieren animiert, sondern von den Kirchenbänken gerissen wurde und dem Musikverein so die verdienten stehenden Ovationen bescherte.

Osterbesuch der MK Leupolz am 23.03.2018

Überraschungsbesuch aus Leupolz zu Ostern

Kurz vor Ostern überraschten uns die Musikfreunde aus Leupolz Musikkapelle Leupolz in der Freitagsprobe zum "Gettebesuch" (der MV Kißlegg ist Pate der MK Leupolz).

Nach einer schwungvollen gemeinsamen Polka ging es gleich über zur gemütlichen Hockete, denn die Leupolzer hatten nicht nur Musik und gute Laune, sondern auch Getränke und ein leckeres Vesper mit nach Kißlegg gebracht. Die Kißlegger Musiker proben gerade im Feuerwehrhaus, da sich das Vereinsheim inmitten des Umbaus befindet.

60-er Anton Frey am 04.03.2018

Harmonischer Brunch zum 60-er von Anton Frey

Anlässlich seines 60.sten Geburtstages lud Flügelhornist Anton Frey aller Musiker samt Anhang, Freunde und Familie zum Brunch in den Kultur- und Gemeindetreff nach Tautenhofen ein.


Mehr Bilder gibt es auf unserer FACEBOOK Seite

 

Mit seiner herzlichen Begrüßung-Rede stellte er zu Beginn seine Gäste und damit verbunden auch wichtigste Stationen in seinem Leben vor. Danach wartete ein leckeres und üppig gefülltes Brunch Buffet auf die zahlreichen Gäste. Der Musikverein brachte ihrem Flügelhornisten anschließend ein zünftiges Ständchen, Vorstandmitglied Luisa Wolf übergab in dessen Rahmen ein Gutschein für ein Konzert der Egerländer Musikanten an Jubilar Anton und seine Frau Elisabeth. Das Flügelhornregister folgte mit einer sehr unterhaltsamen "TÜV-Prüfung des Oldtimers Anton". Der Nachmittag verging mit weiteren Einlagen der Familie und dem unterhaltsamen Auftritt des Blechbläserensemble "Verstehen Sie Brass?" wie im Fluge. Unser herzlichster Dank gilt Anton und seiner Familie für diesen überaus stimmigen und sehr harmonischen Sonntag in fröhlicher Runde!

Generalversammlung am 24.02.2018

Harmonische Generalversammlung blickt auf die Renovierung des Vereinsheimes
Mitglied des Vorstandteams Albert Schwarz eröffnete die satzungsgemäß einberufene Generalversammlung unter Begrüßung des stellvertretenden Bürgermeisters Dr. Rockhoff, der Ehrenmitglieder, sowie allen Musikanten, der Fahnenabordnung und der weiteren Gäste. Beim anschließenden gemeinsamen Totengedenken wurde den verstorbenen Mitgliedern und Gönnern des Musikvereines gedacht.
 

Ausgewählte Bilder der Generalversammlung gibt es auf der Facebookseite des MV

 

Albert Schwarz informierte über die aktuellen Beziehungen zu den befreundeten Kapellen und freute sich über den regen Austausch im In- und Ausland. Anschließend informierte Werner Motz über den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen des Vereinsheims, das mithilfe von Spenden, Unterstützung der Gemeinde Kißlegg, Eigenleistungen und Rücklagen finanziert wird. Er wies nochmals auf die Notwendigkeit der Sanierung, besonders hinsichtlich der Platzverhältnisse im Probenraum, der Betriebskosten der Heizung und der Akustik hin. Im folgenden Bericht des Dirigenten blickte Thomas Räth auf das vergangene Jahr zurück und erwähnte besonders die Weiterbildungsmaßnahme der Kapelle in Form eines Workshops der traditionellen Blasmusik unter Wilfried Rösch und die Teilnahme am Wertungsspiel in Eglofs in der Kategorie Höchststufe mit Stundenchor und dem hervorragenden Erfolg. Weitere musikalische Höhepunkte des Vereins waren die Gestaltung des Stimmungsabends am vereinseigenen Parkfest, die Reise nach Fontanellato mit drei musikalischen Auftritten und das gemeinsam mit dem JBO gestaltete Jahreskonzert. In seinem Ausblick für das Jahr 2018 berichtete Räth von Veränderungen in der musikalischen Arbeit aufgrund des Umbaus: Es wird an keinem Wertungsspiel teilgenommen, dafür jedoch das Kirchenkonzert am 15.04.2018 veranstaltet. Die weiteren Auftritte wie Parkfest und Jahreskonzert bleiben bestehen. Anerkennende Worte sprach der Dirigent den Jungmusikanten zu und lobte ihr Engagement im Verein, verbunden mit der Aufforderung so weiter zu machen. Des Weiteren wurden die probenfleißigsten Musikanten Anton Kling, Anton Frey und Sabine Motz hervorgehoben. Schriftführerin Melanie Halder informierte die Versammlung über die aktuellen Mitgliederzahlen sowie die Einsätze des Musikvereins im vergangenen Jahr. So zählt der Musikverein Kißlegg derzeit 79 aktive Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren. Großen Dank sprach sie allen Mitgliedern und Angehörigen aus, die im letzten Jahr trotz vieler paralleler und unmittelbar aufeinander folgenden Veranstaltungen tatkräftig mitgewirkt haben. Es folgte der Kassenbericht von Matthias Bischofberger, welcher mit einem Jahresgewinn positiv ausfiel. Der Kassier wurde nach Bericht der Kassenprüfer Anton Kling und Gabi Karrer einstimmig entlastet. Jugendvertreter Florian Radtke berichtete von der Gestaltung des Kißlegger Ferienprogramms und geplanten Aktivitäten der Jugendlichen. Ehe Ehrenmitglied Josef Matheis die Entlastungen durchführte, lobte er die Vielseitigkeit des Vereins: Das generationen-übergreifende Miteinander und die musikalische Erfolge neben den vielen Arbeitseinsätzen zeichneten den Musikverein Kißlegg aus. Er sprach vom Mut, den der Verein habe, Dinge auf die Beine zu stellen, wie den Umbau des Vereinsheims und sich aber auch in musikalischer Hinsicht beispielsweise einer offenen Wertung zu stellen. Der Vorstand und der Ausschuss wurden einstimmig von der Hauptversammlung entlastet. Als nächster Tagesordnungspunkt folgten die Ehrungen, welche Thomas Räth als Vertreter des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg durchführte: BVBW-Ehrennadel in Bronze für 10jährige aktive Tätigkeit: Hau Raphael, Kiemele Gabriel, Rude Josef, Radtke Sandra, Eder Verena, Würzer Sandra BVBW-Ehrennadel in Silber für 20jährige aktive Tätigkeit: Bischofberger Matthias, Krill Romana BVBW-Ehrennadel in Gold für 30jährige aktive Tätigkeit: Motz Werner Albert Schwarz ehrte im Namen der Blutreitergruppe Kißlegg für 50malige Teilnahme am Blutritt Weingarten Anton Kling und Hans Zimmerer. Da keine Anträge eingingen, dankte Albert Schwarz den Vorsitzendenkollegen und dem Dirigenten, der Zusammenarbeit im gesamten Ausschuss, sowie Jan und Reinhold Elsässer für die Dokumentation des Vereinslebens in Fotos und Chronik. Ehe die Versammlung geschlossen wurde, sprach Dr.Rockhoff ein Lob an die musikalische Arbeit im Namen des Bürgermeisters und Gemeinderates aus.

CDU Kreistag am 23.02.2018

Bewirtung und Musik für die Kreis-CDU

Der Musikverein durfte am 23.2.2018 den CDU Kreistag in der Kißlegger Festhalle bewirten sowie musikalisch umrahmen. Neben den Wahlen stand insbesondere die Rede des stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Mittelpunkt.

Der Wangener Christian Natterer wurde zum neue Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Ravensburg gewählt und trat damit die Nachfolge von Rudolf Köberle gewählt, der das Amt 28 Jahren inne hatte und auch im Blasmusikverband sehr aktiv war. Nach den Wahlen und dem obligatorischen Nationalhymne durften die Musiker abbauen, um 24 Uhr gab es dann Feierabend.

Frauenpower in der Hudelmusik

Hochfasnet der Hudelmusik vom 7.2. – 13.2.18

Hudelmusik feiert die Hochfasnet mit Spaß und Narretei

Die Hochfasnet begann mit dem Hemadglonkerumzug um Mittwochabend, gefolgt von Gumpiga Donnschdig und den Fasnetsumzügen in Kißlegg (Samstag), Lindau (Sonntag), Wangen (Montag) und Tettnang (Dienstag).

Mit Hemadglonker, Narrenbaumstellen, Hudeltanz, Tanzshow und einem gemütlichen Beisammensein ging es schon zünftig los mit rund 500 Hästrägern beim neuen Kißlegger Fasnetsauftakt am Mittwochabend vor dem Gumpiga Donnschdig. Die Schwäbische Zeitung berichtet folgernmaßen: „Erstmals wurde der Narrenbaum bereits am Mittwochabend aufgestellt – eingebettet in ein kleines, aber feines Programm. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr wiederholte die Kißlegger Narrenzunft Hudelmale den Hemadglonker, der im vergangenen Jahr als Auftakt des Landschaftstreffens anlässlich des 50-jährigen Bestehens erstmals initiiert wurde. Auch in diesem Jahr gingen viele Kißlegger im „Hemad“ auf die Straße, kamen mit Zipfel- oder Schlafmützen, mit weiß geschminkten Gesichtern, Rätschen, Fackeln, Laternen, Trillerpfeifen, Trommeln oder was auch immer. Unterstützt wurden sie von den Narrenzünften aus Kißlegg und Immenried, Hudelmusik, Fanfarenzug“.

 

Am Haupttag der Kißlegger Dorffasnet, dem „Gumpiga Donnschdig“ ging es dann im Flecken rund ganz nach dem diesjährigen Fasntesmotto „Kißlegger Kokolores - so ein Zirkus“. Mit lauten „Schnarragagges - Heidenei“ hat die Kißlegger Narrenzunft Hudelmale am Donnerstagvormittag die Macht über die Gemeinde ergriffen. Die Schwäbische Zeitung berichtet auch hierüber: „Nachdem die Schüler befreit waren, zogen die Hudelmale und Schüler gemeinsam zum Neuem Schloss, wo schon zahlreiche Kisslegger auf die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Dieter Krattenmacher warteten. „Schwäzt net lang und komm hoch“, forderte der Schultes Zunftmeister HajoSchuwerk schließlich auch ganz von alleine auf. Dieser ließ sich natürlich nicht lange bitten und erklomm die Stufen des Schlosses, um die Macht über die Gemeinde an sich zu nehmen.„Jetzt muss er sein Haus verlassen, des will ihm freilich gar nicht passen“, mutmaßte Schuwerk. Doch statt als regierenden Bürgermeister im Rathaus wolle die Zunft den Schultes lieber als Gaukler, Tiger oder Fakir in der Manege sehen. Das Rathaus solle Krattenmacher derweil ruhig abschließen. Und Homeoffe, das sei ihm auch nicht erlaubt, ergänzte der Zunftmeister. Bevor sich Krattenmacher aber widerwillig aus dem Rathaus und dem Schloss werfen ließ, hatte er auch noch etwas zu sagen. Er spielte auf den Rechtsstreit an, den ein Bürger mit der Gemeinde über seinen Sturz bei der Fasnet von vor fünf Jahren auf den Platten vor dem Neuen Schloss führt (die SZ berichtete): „ Plötzlich durchdringt die Nacht ein Schrei, es fliegt ein Schatten, fünf Punkte für den Salto hier auf diesen Platten.“Neben der Fasnet selbst war auch Vize-Zunftmeisterin Silke Puszti eine Hauptperson am Donnerstag: Ein Fernsehteam des SWR begleitete sie den ganzen Tag über für eine Dokumentation über Frauen in der Fasnet. „Das war schon aufregend“ erzählt Puszti. „Aber der Gumpige hat trotzdem riesen Spaß gemacht und das Kamerateam war sehr nett.“

 

Beerdigung Ehrenmitglied Max Weber am 06.02.2018

Der Musikverein trauert um Ehrenmitglied Max Weber

Kurz vor seinem 81.sten Geburtstag ist unser Ehrenmitglied für immer von uns gegangen. Unser Max Weber war 60 Jahre aktiver Tenorhornist und lange Jahre tatkräftiges Ausschussmitglied, 2007 wurde er zum Ehrenmitglied des Musikverein Kißlegg ernannt.

Auch seine Familie war beim Musikverein sehr aktiv: Seine Frau Pia unterstütze viele Jahre die Veranstaltungen des Vereines und wirkte ungezählte Stunden an ihrer Nähmaschine für den Verein, Sohn Max jun. war viele Jahre als Trompeter aktiv, seine Töchter Margit und Martina waren jahrelang als Fahnenbegleitungen aktiv. Der Musikverein wird ihn als sehr zuverlässigen und herzlichen Kameraden in Erinnerung behalten. Das Mitgefühl aller Musikerinner und Musiker gilt seiner Frau Pia und den Kindern sowie der gesamten Trauerfamilie.

Narrensprung am 28.2.2018

Bester Narrensprung beim VSAN Landschaftstreffen in Bad Waldsee

Beste Stimmung, eine perfekte Organisation und gut gelaunte Gäste aus Nah und Fern waren die Garanten für einen tollen Narrensprung in Bad Waldsee.
Die Landschaft Bodensee-Oberschwaben war aufgrund der lokalen Nähe im hinteren Bereich der Umzugsordnung, so dass die Hudelmusikanten noch genügend Gelegenheit hatten, in lustiger Runde sich auf den Umzug vorzubereiten. Durch die TV-Übertragung und der perfekten Organisation ging es pünktlich los. Der Umzug durch die Gassen von Waldsee war mit vielen Zuschauenr eine echte Freude für die Hudelmusikanten. Die Narrenzunft konnte sich mit der kompletten Besetzung aus Maskenträgern, Schalmeien, Fanfarenzug und Hudelkapelle gelungen präsentieren. Nach lustiger Heimfahrt ging es zum Abschluss noch ins Zunftlokal Ochsen.
Unsere Tupperbixn waren wieder voll in Fahrt!

Musikball am 20.01.2018

Launiges Fasnetsfieber beim Musikball unter dem Motto „In der Allgäuklinik“

Beste Stimmung, launige Einlagen und ein bestens aufgelegtes Publikum waren wieder die Garanten für einen gelungenen Musikball 2018.  Schon bei der Stimmungsrunde der Musikkapelle sprang der Funke schnell über und das Publikum war von Anfang an mit vollem Eifer dabei.

 

Die ausdrucksstarken Fotos von Raphael Thanner zeigen die besten Szenen des gelungenen Abends auf unserer FACEBOOKSEITE.

 

Die vielen Akteure des Musikvereines präsentierten auch heuer wieder ein buntes und unterhaltsames Programm. Die beiden Moderatoren Sandra und Max führten gekonnt durch das Programm: ein Besuch beim Hausarzt, wild tanzende Omas, Friedhofsband und Tupperbixn beim Singspiel, die Blutmangroup mit einem turbulenten Blick in das OP, die faszinierend bunte Lichtershow beim Röntgenballet und dem sexy-lässig Tanz der strippenden Magic Doctors. Das Programm schloss mit dem Kißlegger Fasnetslied und schmissigen Fasnetshits der Musikkapelle, bei der die ganze Halle aus vollem Hals mitsang. Die Band Wildbock sorgte dann für im Anschluß auf für eine volle Tanzfläche, die Bar wurde ebenso andauernd stark frequentiert. Ein herzlicher Dank gilt unseren Gästen, die den Abend unvergesslich gemacht haben.

 

Tine Steinhauser von der Schwäbischen Zeitung schrieb folgenden Artikel zum Musikball "In der Kißlegger Festhalle ist Lachen die beste Medizin"

An der Notaufnahme und der Säuglingsstation vorbei ist man am Samstagabend in die Festhalle in Kisslegg gelangt, die der Musikverein der Gemeinde für den Fasnetsball kurzerhand in eine „Allgäuklinik“ verwandelt hatte. „Lachen ist die beste Medizin“, hieß das Motto. Und schon befand man sich mitten unter vielen Ärzten in OP-Kleidung, feschen Krankenschwestern in kurzen weißen Röckchen, Patienten mit Kopfverband und Verletzten, deren Wunden oft gruselig echt aussahen. Das Gute war: Wem die Zeit für ein ausgefallenes Kostüm davon gelaufen war, der hatte einfach seinen Bademantel überstreifen können, rein in die Hausschuhe – und los ging’s zum Musikball. Rund 500 Feierlustige waren der Einladung gefolgt.

Der Musikverein unter der Leitung von Dirigent Thomas Räth wartete mit einem bunten Programm aus Musik, Gesang, Tanz und Sketch auf, das die Lachmuskeln von Anfang an beanspruchte. „Die Idee zum Motto kam aus den eigenen Reihen“, erzählte Räth, an diesem Abend selbst als Arzt unterwegs: „Wir beginnen immer ein Vierteljahr vorher mit der Vorbereitung des Programms.“ Sandra Würzer und Max Dunst führten gekonnt und witzig durch das Programm. Klar, dass bei den Gesangseinlagen zu Beginn ein Stück der Band „Die Ärzte“ dabei war. Während die Allgäuer Partyband „Wildbock“ zur ersten Tanzrunde aufspielte, verwandelte sich die Bühne in das Wartezimmer eines Hausarztes, der bei einer 91-Jährigen altersbedingte Schmerzen im rechten Knie diagnostizierte. „Blödsinn“, konterte diese, „das linke Knie ist genauso alt und tut auch nicht weh“.

Gut war auch der russische Hausmeister der Praxis, der einem Handwerker für die Ohrenschmerzen den Ohrologen, für die Nackenschmerzen den Günickologen, für das Kneifen im Gedärm den Därmatologen und für Probleme beim Wasserlassen den Pischiologen empfahl. Die Tupperbixxn, vier attraktive Krankenschwestern, die ein Lied über die Morde an ihren lästigen Ehemännern vortrugen, bekamen besonderen Applaus vom Publikum.

Die „Blut-Man-Group“ klärte die Besucher über das richtige Verhalten im Operationssaal auf. Da wurde schon mal die Heckenschere und die Bohrmaschine gezückt. Die Azubis der Radiologie begeisterten mit ihrem Röntgentanz, bei dem in vollkommener Dunkelheit nur die beleuchteten, skelettösen Hände zu sehen waren. Wem die Lachmuskeln nun schon schmerzten, der konnte sich auf der „Intensivstation“, dahinter verbarg sich die Bar, behandeln lassen – und den tollen Abend bei Tanz und Geselligkeit ausklingen lassen.

Musikverein Kißlegg e.V.

Aktuelles

Umbau unseres Vereinsheims  (UMBAU)

Blasmusik und Gesang beim Jahreskonzert (AKTUELLES)

18.11.18 Kriegerjahrtag (mehr Termine)

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