Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Aktuelles

Zweite Corona-Welle

Probebetrieb bis auf weiteres eingestellt

Mit der wieder aufflammenden Coronapandemie sehen wir uns gezwungen, den Probebetrieb bis auf weiteres einzustellen.

Damit übernehmen wir Verantwortung für unsere Musikanten und deren Familien. Auch die Durchführung des Konzertes, das im Dezember geplant wäre, ist somit mehr als fraglich. 

Abbruch altes Vereinsheim Oktober 2020

Viele Hände - schnelles Ende

Mit vereinten Kräften durften die Vereinsmiglieder zur Aufbesserung der corona-gestressten Kassenlage ein nicht mehr genutztes Vereinsgebäude abbrechen.

Die Coronakrise hat auch die Kasse des Musikvereines in Mitleidenschaft gezogen, waren doch etliche bislang verlässliche Einnahmequellen wie Veranstaltungen komplett entfallen. Deshalb war die Vereinsführung sehr froh, im Auftrag der Gemeinde Kißlegg ein nicht mehr genutztes Vereinsheim abbrechen zu dürfen und fachmännisch für die Endverwertung vorzubereiten. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, konnten die Musikerinnen und Musiker tatkräftig unter erfahrener und fachmännischer Anleitung der Familie Rude ans Werk gehen, nach knapp zwei Wochenende war das Gebäude dann restlos beseitigt. Auch hier zeigte sich wieder das aktive Vereinsleben des Musikverein Kißlegg, denn jung und alt halfen kameradschaftlich zusammen!

Bürgermeisterwahl am 04.10.2020

Musikanten gratulieren Bürgermeister

Eine schöne Tradition ist die musikalische Umrahmung der Bürgermeisterwahlparty in Kißlegg

Mit einem kleinen Ständchen durften die Kißlegger Musiker Wahlabend BM Dieter Krattenmacher zur Wiederwahl zum Kisslegger Bürgermeister musikalisch gratulieren!

Hochzeit Verena & Simon am 26.10.2020

Überraschungsständle für unser Brautpaar

Unsere Flötistin Verena hat ihren Simon am Samstag, de 26.10. in der Kißlegger Pfarrkirche kirchlich geheiratet. Wegen der Corona-Vorschriften konnten wir die Messe leider nicht mitgestalten, doch gab es anschliessend ein Gratulationsständle am Vereinsheim für das Brautpaar.

Natürlich liessen es sich die Kißlegger Musiker nicht nehmen, dem Brautpaar musikalisch zu gratulieren. In Tracht spielten die Musiker im Vereinsheimgarten im Freien mit genügend Abstand zum Gratulationsständle auf, währende das Brautpaar aus dem Probelokal lauschen konnte. Wir gratulieren herzlichst!

Probebetrieb in Corona-Zeiten

Musikverein hat endlich geeignete Probe-räumlichkeiten gefunden

Der Probenbetrieb war nach dem Corona-Lockdown wieder aufgenommen worden als Freiluftproben mit notwendigem Abstand und Hygienemaßnahmen. Zwischenzeitlich war die Musikkapelle auchin einer Reithalle untergekommen, die genügend Platz für "Proben mit Abstand" bot aber keine Lösung für die Wintermonate darstellte.

Eine echte Ironie des Schicksals: die Renovierung des Vereinsheimes ist nahezu abgeschlossen, doch ist der Proberaum zu klein für die aktuell geltenden Abstandsvorgaben zur Corona-Prävention. Dank der Gemeinde Kißlegg mit Bürgermeister Dieter Krattenmacher haben wir nun Räumlichkeiten erhalten, mit denen der reguläre Probenbetrieb wieder aufgenommen werden kann. unter Einhaltung aller corona-bedingten Rahmenbedingungen und Maßnahmen.  Uns fällt ein Stein vom Herzen und in der ersten Probe musste so mancher eine Träne der Rührung wegdrücken, als im Proberaum wieder echter, satter  Blasmusiksound zur hören war.  Laßt Euch überraschen, wir bereiten uns vor auf ein KONZERT!

Geburtstagsständle Lars Landser am 17.09.2020

Alles Gute, Lars!

Unserem größten Fan Lars durften wir mit einem kleinen Ständchen unter freiem Himmer zur Schnapszahl 44 gratulieren.

Lars begleitet uns seit vielen Jahren bei Auftritten und auch Proben und "unterstützt" auch mit seinem eigenen Zubehör unser Schlagzeugregister. Auch bei Arbeitseinsätzen ist er stets zur Stelle. Dankie Lars, das nächste Mal kommen wir dann wieder zum 50er!

Wegkreuzsegnung am 13.09.2020

Wegkreuzsegnung am Galgenbühl

Auf Privatinitiative wurde an der Weggabelung zwischen Galgenbühl und der Schlingsee-Siedlung ein neues Wegkreuz errichtet. Pfarrer Beda Hammer segnete das neue Wegkreuz in einer schönen Andacht, die von den Musikern musikalisch umrahmt wurde.

Bei schönstem Wetter wurde natürlich mit dem notwendigen Abstand einige Stücke aus dem Gotteslob ausgeführt. Die Musikerinnen und Musiker waren froh, wieder einmal in Tracht ausrücken zu dürfen!

Musikproben in Corona-Zeiten

Herzlichen unseren Freunden und Gönnern

Bevor wir in den sommerlichen Musikurlaub gingen, haben wir uns noch musikalisch bei den Bewohnern von Unterhorgen bedankt, wo wir seit Wochen freitags proben durften.
Besonders bedanken dürfen wir uns bei den Familien von Jochen Fimpel und Hermann Fimpel, mit deren Gastfreundschaft und Unterstützung wir die „mit Abstand“ besten Proben abhalten konnten Ohne solche Gönner wäre es nicht möglich gewesen, den Probebetrieb wieder aufzunehmen. DANKSCHEEEEEEEEEEE!

30.06.20 Kißlegger Sommer

Endlich wieder auftreten: Kißlegger Sommer im Schlosspark konnte stattfinden

We proudly present: unser erster Auftritt nach der Corona-bedingten Zwangspause war ein schönes Platzkonzert im Rahmen des Kißlegger Sommers. Kaum hatten unsere Corona-konformen Proben begonnen, durften wir auch schon wieder in unserer schönen Heimatgemeinde Kißlegg auftreten, was für ein Glück! Der zweite geplante Auftritt am 21.7. musste wegen schlechter Witterung leider entfallen.

Die Gemeinde Kißlegg lud zum Sommerabendkonzert mit dem Musikverein Kißlegg am 30.06.2020 ab 19:30 Uhr ein. Im schönen Hof des Neuen Schloss im wunderbaren Kißlegger Schlosspark durften wir unser Publikum mit schöner Blasmusik unterhalten.

Herzlichen Dank an unsere Gemeinde Kißlegg, die trotz corona-bedingter Auflagen die Serie des Kißlegger Sommers veranstaltet.

Juni 2020

Spendenaktion für die neue „Kameradschaftszentrale“ im Vereinsheim

Drei Jahrzehnte hat sie uns bestens versorgt und wundervolle Kameradschaftserlebnisse ermöglicht, aber nun benötigen wir eine neue Küche für unser Vereinsheim.

Unser Vereinsheim stellt den Mittelpunkt unseres Vereinslebens dar. In den letzten beiden Jahren haben wir es mit viel Eigenleistung und Herzblut renoviert und energetisch saniert. Um unser Umbauprojekt trotz corona-bedingtem Wegfall unserer Einnahmen dennoch fertigstellen zu können, möchten wir Spenden in Höhe von 3.000€ für unsere neue Küche sammeln und würden uns sehr über Eure Unterstützung freuen!

Über diesen LINK  könnt Ihr für unser Projekt bei Betterplace spenden! 

Herzlichen Dank an die Kreissparkasse Ravensburg für die Unterstützung im Rahmen ihrer "Herzensideen".

Juni 2020

Traditionelles Kißlegger Parkfest abgesagt

Schweren Herzens mussten die Verantwortlichen des Musikvereines das traditionelle Parkfest absagen, welches am 185/19.07.2020 stattgefunden hätte. Die aktuellen Rahmenbedingungen machen die Durchführung einer Veranstaltung schwierig bis unmöglich.

Heuer wären die Musikfreunde aus dem schweizerischen Biembach/Emmental zu Gast in Kißlegg gewesen, die ebenfalls Ihre Teilnahme wegen der schwierigen Rahmenbedingungen absagen mussten. Der Musikverein lädt bereits seit 50 Jahren in den schönen Kißlegger Schloßpark ein, wo sich Alt und Jung zum schönen Stelldichein treffen.

Mai 2020

#Zusammmenhalten: Farnybier und Instrumentenpflege

Zur Unterstützung der lokalen Edelweissbrauerei Farny drehten die Kißlegger Musikanten einen lustigen Videoclip. Unter dem Hashtag #Zusammmenhalten wird mit einigen Augenzwinkern die Geschichte erzählt, als im Vereinsheim das Bier abzulaufen drohte und die Musikerinnen und Musiker  aus der Not eine Tugend machten: FARNYBIER GENIESSEN und INSTRUMENTE PFLEGEN! Wir freuen uns sehr, sind wir mit unserem Beitrag doch  unter die ersten zehn Preisträger gekommen!

 

Direkt zum Clip auf YOUTUBE

 

Der Musikverein Kißlegg unterstützt damit die lokale Brauerei Farny auch in dieser schweren Zeit. Gemeinsam kommt man immer besser durch Krisen, besonders gut mit dem vereinseigenen Leitspruch „Immer Guat drauf!“

 

März-Mai 2020

Virtuelles Vereinsleben in Corona-Zeiten

Im Kampf gegen die Corona Pandemie ist es unterlässlich, dass die Menschen persönliche Kontakte einschränken und sich mit mindestens 2 Meter Abstand begegnen. Dieses "soziale Distanz" hat auch das Vereinsleben (fast) zum erliegen gebracht. 

Proben oder Auftritte sind nicht erlaubt, sämtliche Veranstaltungen im Frühjahr 2020 sind abgesagt oder auf das kommende Jahr verschoben. Eine schwierige Zeit für Musikerinnen und Musiker, macht doch das gesellige Zusammensein und Kameradschaft einen Hauptteil des Vereinslebens aus. Die Vorstandschaft tagt weiter, jedoch virtuell über Videoportale. Die Musiker beteiligen sich eifrig an gemeinsamen jedoch getrennten Aktionen wie "Online-Challenges". 

Am Sonntag, den 22.03. spielten alle Musiker von zuhause Punkt 18 Uhr die "Ode an die Freude" als Zeichen der Solidarität und des Dankes. So erschallte über Stadt und Land das als Europahymne bekannte Stück. Die Kißlegger Musiker widmeten das Spiel insbesondere den Musikkameraden aus dem benachbarten Christazhofen, die ihr Musikfest absagen mussten.Viel Spaß und gute Laune sorgen Online-"Challenges", bei denen der Einzelne jeweils von zuhause aus eine Aufgabe zu erledigen hat, die man in zusammen geschnittenen kleinen Videoclips dann online stellt. Ob "Klopapier-Challenge", "Sport-Challgenge" oder "Throwback-Challenge", so geht Zusammengehörigkeit zu Corona-Zeiten:

Link zur Sport-Challenge auf YouTube

Link zur ThrowBack-Challenge auf YouTube

 

Corona Pandemie März 2020

Generalversammlung abgesagt, Probebetrieb eingestellt

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona Pandemie, zu deren Bekämpfung eine signifikate Reduzierung von Sozialkontakten notwendig ist, haben wir die für 14.03. geplante Generalversammlung abgesagt und werden diese satzungsgemäß zu einem späteren Zeitpunkt durchführen. Auch der Probebetrieb ist bis auf weiteres eingestellt.

Diese Entscheidungen wurden nicht leichtfertig getroffen, aber wir sind uns unserer Verantwortung bewußt und folgen hier auch den Empfehlung des Blasmusikkreisverbandes. Das höchste Gut ist und bleibt die Gesundheit unserer aktiven und fördernden Mitglieder. Wir wünschen allen von Herzen eine gute Gesundheit und hoffen bald wieder den Probebetrieb aufnehmen zu können.

Hochfasnet vom 22. - 25.02.2020
Hudelkapelle in der traditionsreichen Hochfasnet
 Nach einem Tag Erholung ging es für die Hudelkapelle mitten in die Hochfasnet. Mit den Umzügen in Kißlegg, Weingarten, Wangen und Tettnang konnten die Hudelmusiker die Hochfasnet intensiv feiern und genießen.
Der Umzug durch den „Flecka“ am Fasnetssamstag ist ein absolutes Heimspiel für die Hudelmusik und heuer war es auch noch durchweg sonnig und warm. Die Narrenzunft Kißlegg führte wie immer den bunten Umzug an, begleitet von Fanfarenzug und Hudelmusik. Nach einem gemeinsamen Auftritt von FZ und Hudelmusik ging es dann zurück in den Ort, um in Ochsen und Schlosskeller auf zu spielen. Am Fasnetssonntag ging dann ins Schussental nach Weingarten, wo der fröhliche Narrenzug durch die Weingärtler Innenstadt führte. Die zwei schönen Narrentreffen in Wangen und Tettnang rundeten die Fasnet 2020 ab, bevor der Schnarregagges auf dem Kißlegger Rathausplatz in Flammen aufging

Gumpiga Donnschdig am 20.02.2020

Beschte Dorffasnet der Welt

Bei strahlendem Sonnenschein und ebenso strahlender Laune durfte die Hudelkapelle einen rundum gelungenen Gumpiga Donnerschdag feiern. Gratulation unseremJonas Schneider, der nun den "Bösen Wolf am Bande" tragen darf!

Das diesjäriger Motto der Narrenzung "Bahn frei - Kißlegg unter Strom" war an allen Ecken zu sehen und spüren und natürlich auch beim nachmittäglichen Kinderumzug waren viele mottogetreue Narren dabei. Die Hudelkapelle begleitete die Narrenzunft bei der närrischen Befreiung der Kindergärten und Schulen sowie der Absetzung des Schultes im Neuen Schloß. Gemeinsam mit dem Fanfarenzug ging es zu gemeinsamen Auftritten, auch Kißlegger Geschäfte und Altersheime wurden besucht. Ein rundum gelungener Tag mit der "beschten Dorffasnet der Welt" in Kißlegg!

Hemad-Glonker Umzug am 19.02.2020

Hemad-Glonker und Fasnetsspiel

Mit einem fröhlichen Umzug in Nachthemd und mit viel Gelärme mit anschliessendem Fasnetsspiel starteten die Kißlegger mit ihrem Heamd-Glonker Umzug in die Hochfasnet.

Ziel des Umzugs war der Rathausplatz, wo das diesjährige Fasnetsspiel zu 150 Jahren Bahnanschluss stattfand. Mit viel Lokalkolorit wurde da enthusiastisch und mit einigem Augenzwinkern historische und noch lebende Perönlichkeiten auf die Schippe genommen. Hudelkapelle und Fanfarenzug begleiteten den Umzug und umrahmten das Fasnetsspiel. Danach ging es in die Kißlegger Wirtschaften zum "Warmup" auf den folgenden Gumpiga Donnschdig.

Die Schwäbische Zeitung berichtete wie folgt: 

Nicht nur Bürgermeister Dieter Krattenmacher schwärmte in den höchsten Tönen. Tatsächlich haben Ulrike Schleifer und Stephan Wiltsche ein einzigartiges Fasnetsspiel nach dem diesjährigen Motto „Bahn Frei – Kißlegg unter Strom" zu Papier gebracht, das Bernd Frey als Gesamtleiter umsetzte. In fünf Szenen wurde im Jubiläumsjahr 150 Jahre Bahn und Bahnhof Kißlegg das Thema umgesetzt. Zuvor gingen rund 300 Kißlegger zum vierten Mal beim Hemadglonker auf die Straße – und schepperten und klepperten, was das Zeug hielt.Bahnhof Kißlegg: Vor seiner Kulisse spielte sich die Narrenzunft knapp eine Stunde lang durch 150 Jahre alte Geschichte.

Von der Anfangszeit im Jahre 1870 bis zur Neuzeit. Die drei Ratschweiber gab es damals und gibt es heute. Sie verfolgten schon jene Szenerie, als Kißlegger vor rund 140 Jahren zur Fasnet nach Wangen fuhren und wieder heimkehrten – nicht ganz nüchtern, wohlgemerkt. Tags darauf musste der Bahnhofsvorsteher dann verkünden, dass der Wangener Bahnhof nicht mehr befahrbar ist, zwecks nächtlicher Randalierer und einer notwendig gewordenen Sanierung. Irgendwann stand auch Bäuerle Gustav mit seiner Frau Rosa und dem „Ziegebeggle“ am Bahnsteig, der sich „en Haufe Geld versparet“, indem das Trio die Gleise entlang läuft statt zu fahren. Dumm nur, das die Reise schließlich wieder am Bahnhof endete. Auch Graf Zeppelin, der 1906 in Fischreute mit seinem Luftschiff strandete, wollte zu jener Zeit vom „schwäbischen Interlaken", also Kißlegg, nach Friedrichshafen fahren. Jahre später wird die Bahn wegen eines Klimaanlagenausfalls zur „rollenden Saunalandschaft", die im Lindauer Hafenbahnhof beziehungsweise -becken mit einer Abkühlung endet.

Und in der Gegenwart? Da wird der Krattenmacher-Wahlkampf thematisiert und das „Päckchen Strom", das man den Wangenern für die gemeinsam elektrifizierte Strecke mitbringen will. Und jener Spaten kommt ins Spiel, mit dem an der Unterführung gebuddelt werden soll: „Dann ist sie in 100 Jahren vielleicht fertig." Vor dem Fasnetsspiel zog der heitere Hemadglonker-Umzug von Radio Weiland bis zum Rathaussplatz, wurde der Narrenbaum aufgestellt und der Hudeltanz vorgeführt.

Musikalisch umrahmt haben den gesamte Abend Hudelmusik und Fanfarenzug. „Das Fasnetsspiel war auch ein Geschenk an die Gemeinde Kißlegg“, sagte Zunftmeister Hajö Schuwerk am Ende. Und: „Wir waren mit dem Auftakt zufrieden.“ Das konnte die Zunft auch durchaus sein.

Landschaftstreffen Baienfurt am 09.02.2020

Schönes Narrentreffen in "Fut la Boi"

Das Landschaftstreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte  fand heuer in Baienfurt statt. Rund 4000 Narren und und etwa 10.000 Besucher waren zu Gast und mittendrin die Kißlegger Narrenzunft samt Hudelkapelle und Fanfarenzug.

Nach dem bunten Umzug liessen es sich die Kißlegger nicht nehmen und spielten mit Hudelmusik und Fanfarenzug auf. DIe Schwäbische Zeitung berichtete wie folgt (in Auszügen):

Nach Schätzungen der Narrenzunft kamen am Samstag 7000 und am Sonntag mehr als 10 000 Besucher nach „Fut la Boi“, wie Baienfurt in der Fasnet heißt. 29 Narrenzünfte aus sechs von acht Landschaften innerhalb der VSAN waren gekommen, um gemeinsam zu feiern und ihre Begeisterung für das Brauchtum in der „fünften Jahreszeit“ zu zeigen.

Nach dem traditionellen Einzug der gastgebenden Zunft „Henkerhaus“ zogen die Gäste aus der Landschaft Hochrhein durch die Straßen. Aus den beiden Laufenburg (Schweiz und Deutschland) kamen die Narro-Altfischerzünfte. Auf die Frage, was sie denn dazu bewogen hätte, ins oberschwäbische Baienfurt zu kommen, lautete die Antwort der Hästräger einhellig „weil’s do schee isch“. „Plätz am Fiedle“ kennt der Narr nicht nur aus Weingarten, auch in Waldshut gibt es die, was der Narrenspruch lauthals verkündet.

Gleich sechs Narrenzünfte waren aus der Landschaft Neckar-Alb zu Gast. Bad Cannstatt hatte selbst erst vor zwei Wochen ein riesiges Narrentreffen und war dennoch nach Baienfurt gekommen. „Erschöpft?“ Die Cannstatter Narren verneinten, „aber froh, dass es vorbei ist. Und nun feiern wir gerne hier in Baienfurt.“ Schwups, schon waren Günter A. Binder und Artur Kopka von der Ehrentribüne verschwunden und von den Haigerlochern gebeutelt worden. Die Narrenzunft Hechingen dankte beim Vorbeigehen für ein super Narrenfest und erklärte gleich, „beim nächsten Mal kommen wir wieder“. Die Hexen aus Obernheim tanzten mit den Zuschauern, denn „alles war guet an dem Feschd“. Ein Sommerfell hätten die Hästräger bei diesem Narrensprung im strahlenden Sonnenschein gut brauchen können, denn während die Zuschauer die frühlingshafte Witterung genossen, schwitzten die Narren aus Rottenburg unter Maske und Häs. Aus der Landschaft Bodensee-Linzgau zogen Hexen aus Pfullendorf mit stark rauchenden Bügeleisen und ziemlich schwarzem Kochtopf durch die Straßen. Auch Markdorf und Siebnen sowie Willisau in der Schweiz hatten es sich nicht nehmen lassen, zu dem großen Narrenfest zu kommen. Riesenkuhglocken kündigten die Zunft an.

Einziger Vertreter der Landschaft Baar war die Narrenzunft aus Bräunlingen. Die ganze Straße bebte, als die Kanone vor der Tribüne feuerte. Der Ochs, der das Hexenkarussell zog, muss Nerven aus Stahl haben. Das Geschehen berührte ihn überhaupt nicht. Man sagt den Bräunlingern nach, dass sie nur einmal im Jahr auf ein großes Narrentreffen gehen. „Des schdimmt“, so einer der Narrenräte, „mer hon mitgriegt, des isch so schön do. Und des isch wohr. Mer sin die einzige aus unserer Landschaft, die do sind und uns g’fällt’s blendend guet.“ Schönere Komplimente kann eine Narrenzunft kaum kriegen.

Aus der Landschaft Donau kamen die Ehinger mit ihrem bunten Häs, besetzt mit jeweils 400 Kügele-Hoi. Mit sechs Bussen war diese große Zunft in Baienfurt vertreten. Auch Munderkingen mit dem Wusele, Riedlingen mit Storch und Fröschle, Sigmaringen und Stetten am kalten Markt waren mit von der Partie… und jede Menge Konfetti war auch dabei. Aus der direkten Nachbarschaft freuten sich Aulendorf, Bad Saulgau, Bad Waldsee, Kißlegg, Lindau, Tettnang, Wangen im Allgäu und Weingarten an der Begeisterung der Zuschauer. Ein schier unendlicher bunter Lindwurm war es, der Tausende von kleinen und großen Zuschauern begeisterte und das Narrentreffen zu einem einzigartigen Erlebnis für alle Beteiligten machte.

Musikball am 01.02.2020

Hakuna matata! – Musikball in Afrika!

„Hakuna matata!“: ganz nach der Philosophie Timon und Pumbas gab es beim Musikball 2020 einen Abend voll afrikanischer Lebensfreude, herzlichsten Dank an unsere Gäste und Akteure für einen unvergesslichen Abend! Moderiert von Timon und Pumba bot das spaßige Programm Einlagen für jeden Geschmack: die Friedhofsband auf Safaritour, ein heißer Löwentanz der Musikgirls, Pavian’s Popo und fetzige Rhythmen der knackigen Schlagzeuger. Umrahmt wurde das von unseren zwei Bars und der Partyband Vielsaiter auf der Bühne.

 

Bilder gibt es auf unserer Facebookseite

 

Besonders erfreut waren die Verantwortlichen des Musikvereines über viele Besucher Kißlegger Vereine und den Gästen der befreundeten Musikgesellschaft Biembach aus dem schweizerischen Emmental. Die Safari durch Afrika startete dann auch pünktlich mit der Begrüssung durch Timon & Pumba, die die Urwaldband unter der Leitung von Thomas Räth willkommen hiessen, die gleich Stimmung in die Festhalle brachten. Die MVK - "Friedhofsband" wusste mit einzigartigen Kombinationen aus afrikanischen Rhythmen und schwäbischen Texten zu begeistern, wenn beispielsweise in der Savanne wieder "Kehrwoche" ist. Dem Publikum wurde anschliessend richtig eingezheizt mit einem heissen Löwentanz der Musikgirls. Nachdem der Pavian auf der Suche nach schönen Popos erfolgreich war, folgten fetzige Rhythmen der leichtbekleideten Schlagzeugboys mit ihrem Schamane. Zwischendrin marschierte immer wieder die "Elefantenpatroullie" aus dem Dschungslbuch durch die Halle. Nach dem grossen Finale unterhilet die Partyband „d‘Vielsaiter“ die Gäste mit ihrem weitreichenden, eben „vielsaitigen“ Repertoire und sorgten für Top-Stimmung auf der Tanzfläche. Auch die Bars waren gut frequentiert, so dass noch lange gefeiert wurde, eben ganz nach dem Motto #HakunaMatata! 

Narrentreffen Band Cannstatt am 19.01.2020

Schwäbische Narretei in der Landeshauptstadt

Das Stuttgarter Stadtviertel Bad Cannstatt hatte zum großen Narrentreffen der VSAN geladen und natürlich waren die Kißlegger Hudelmale in Begleitung von Hudelmusik und Fanfarenzug mit dabei. Ein schöne Kulisse, viele Zuschauer und passendes Wetter bescherten einen gelungenen närrischen Tag.

Eine Vorgruppe war bereits am Samstag nach Bad Cannstatt gereist und feierte dort die Freinacht inmitten des närrischen Volks. Der SWR übertrug den Umzug am Sonntag live im Fernsehen. Die Kißlegger waren mit Nummer 17 im ersten Drittel und hudelten und spielten bestens gelaunt durch die dicht bevölkerten Straßen. Nach dem Umzug ging es noch zur Einkehr, bevor sich dann auf den dreistündigen Nachauseweg machte.

Kameradschaftsabend am 05.01.2019

Saxofonisten sind das "Register des Jahres"!

Das neue Jahr begann gleich schwungvoll mit unserem Kameradschaftsabend, der wieder von lustigen Spielen und vor allem bester Laune geprägt war. Das Saxofonregister konnte dabei erstmals die begehrte Trophäe des "Register des Jahres" ergattern!

 

Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite!

 

Alle zwei Jahre treffen sich die Musikerinnen und Musiker samt Anhang zum "Kameradschaftsabend", der heuer wieder im Anbau des Sportheimes stattfand. Nach der Begrüßung durch Vorständin Luisa Wolf ging es gleich an das leckere Buffet, das wieder von der Schloßmetzgerei geliefert worden war. Bestens gestärkt ging es dann wieder zum Wettbewerb um das "Register des Jahres", das heuer vom Trompetenregister vorbildlich vorbereitet und durchgeführt worden war. Die Teamzusammenstellung wurde wieder per Losverfahren bestimmt und gleich ging es mit der ersten Disziplin los, bei der Kronkorken möglichst nahe an eine Wand per Wurf zu platzieren waren. Danach folgte eine Konstruktionsaufgabe, bei der ein Ei mit vorgegebenen Materialien so verpackt werden musste, dass es auch einen Fall aus bis zu 2,30 Meter Höhe unbeschadet bestehen sollte. Da waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es gab allerlei lustige Flugapparate zu bestaunen. Es folgte ein kniffliger Fragebogen, der ein breites Spektrum an Allgemeinwissen abfragte. Im letzten Spiel musste ein Luftballon bis zum Platzen aufgeblasen werden, ohne diesen mit den Händen zu halten. Zwischendurch gab es von den Musikerfrauen Schnaps aus dem "Immer Guat Drauf" Fässchen. Nach der Auswertung der Disziplinen konnten sich die Saxofonisten über den ersten Platz freuen, gefolgt von den Posaunen auf Rang zwei und der Fahnenabteilung auf dem dritten Platz. Verlierer und damit Ausrichter des nächsten Wettbewerbs um das "Register des Jahres" ist das Team der Tuben und Schlagwerk. Im Anschluss ging es in trauter Runde weiter: es wurde gespielt, geratscht und vor allem viel miteinander gelacht. So hatten wir wieder riesigen Spaß und der eigentliche große Gewinner des Abends war das harmonische Miteinander im Verein!

Weihnachten 2019

Weihnachtsverkündigung und Stefanstagmesse

Wie jedes Jahr waren wir auch an den Weihnachtsfeiertagen musikalisch unterwegs

An Heiligabend luden wir gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde zur Weihnachtsverkündigung auf dem Kißlegger Kirchplatz. Vom Glockenturm aus stimmten unsere Blechbläster mit beliebten Weihnachtsliedern auf die festlichen Tage ein. Wie jedes Jahr durften wir auch heuer wieder die Stefanstagmesse am zweiten Weihnachtsfeiertag im Ulrichspark musikalisch umrahmen.

Von Herzen bedanken wir uns bei allen Freunden und Gönnern. Wir wünschen Euch friedliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr:

Für jeden Tag ein bisschen GLÜCK,

GESUNDHEIT– ein ganz großes Stück –
Im Zwischenmenschlichen stets gute AKKUSTIK,
im Herzen natürlich gute LAUNE und MUSIK!
LACHEN mindestens stündlich oder mehr,
das wünschen wir Euch Allen sehr!

Letzte Jahresprobe am 20.12.2019

Fröhlicher Jahresabschluß mit Beerpong-Turnier

Lustig und sehr unterhaltsam gestaltete sich unsere letzte Probe im Jahr 2019, wurde doch nach verkürzter Probe das erste vereinsinterne "Beerpong Turnier" ausgetragen. Insgesamt hatten sich 18 Teams aus den aktiven Musikanten gebildet, die sich im "Beerpong" in der Probelokal-Arena duellierten.

Die Teams hatten sich sehr einprägsame Namen gegeben, so kämpften beispielsweise die Teams "Müller die Abfüller", "Black Friday", "i dr Dir d'Henna nei", "Bracktisch unschlagbar" oder "She sinks - he drinks" um den Pokal. Am Ende standen sich die Familien Brack und Schwarz gegenüber und das Team "Black Friday" konnte das Team "Bracktisch unschlagbar" in einem spannenden Finale doch noch besiegen. Das wurde natürlich mit einer großen Siegerehrung gefeiert. Vor allem aber gab es einen großen Gewinner ganz im Sinne unseres Mottos "Immer Guat drauf!": unsere Kameradschaft im Verein! Herzlichen Dank an Johannes Würzer und Patrick Müller für Idee, Vorbereitung und Durchführung!

Spenden-Adventskalender der VoBa Dezember 2019

Musikverein Kißlegg erhält die meisten Stimmen

Vom 16.11. bis 08.12 fand wieder der Spenden-Adventskalender der Volksbank Allgäu Oberschwaben statt, bei dem sich der Musikverein Kißlegg für das SZ-Lesertürchen nominiert wurde. Herzlichsten Dank an all unsere Unterstützer, Freunde und Gönner für die Stimmen, der Musikverein konnte dadurch den ersten Platz erobern und erhält eine Spende in Höhe von 4000 €!

Unser besonderer Dank gilt natürlich der Volksbank Allgäu Oberschwaben und der Schwäbischen Zeitung, die die Spende finanzieren. Die Spende wird wie vorgesehen zweckgebunden in die Renovierung unseres Vereinsheimes investiert. Seit knapp 1,5 Jahren und vielen selbst geleisteten Arbeitsstunden befindet sich die Renovierung des vereinseigenen Probelokals in der Endphase (Gesamtinvestition ca. 200.000 €). Da das Probelokal rege von den unterschiedlichen Personenkreisen (Musiker, Jugendblasorchester, Jugendleiter, Gerätewart, Vorstandschaft) genutzt wird, benötigt man eine Schließanlage. Mit der Unterstützung aus dem Spenden-Adventskalender können nun die Eingangstüren sowie einzelne Räume mit einem einheitlichen, ausbaubaren und flexiblen Schließsystem ausgestattet werden, so dass das Vereinsheim optimal ganztägig genutzt werden kann.

Adventsbesuch der MK Leupolz am 14.12.2019

Zünftiger Adventsbesuch aus Leupolz

Eine sehr schöne Tradition durften wir nach der zweiten Dezemberprobe feiern, kamen doch unsere „Patenkinder“ von der Leupolzer Musikkapelle auf adventlichen „Gette-Besuch“ nach Kißlegg.

Auf einige Musikstücke folgte eine gemeinsame Hockete, zu der die Leupolzer leckere belegte Seelen und Brezeln mitgebracht hatten. Musik verbindet und so kam es auch heuer wieder schnell zu einem sehr gemütlichen und kameradschaftlichen Beisammensein. Herzlichen Dank unseren Musikfreunden aus Leupolz für die gelungene Überraschung und den herrlichen Abend!

Dezember 2019

Überraschungspost aus Biembach

Im Advent haben wir ein Überraschungs-Paket von unseren Musikfreunden aus Biembach im schönen schweizerischen Emmental erhalten, eine ganz tolle Idee!

Enthalten war ein flüssiger Adventskalender, der uns nun die nächsten Wochen bis Weihnachten begleiten wird. Die Kißlegger Musikanten sich schon sehr auf das Wiedersehen in 2020, wenn die Biembacher nach Kißlegg zum Parkfest kommen werden. HERZLICHSTEN DANK UND LIEBE GRÜSSE NACH BIEMBACH! 

Nikolausfeier des Kindergarten am 06.12.2019

Umrahmung der Nikolausfeier

Am frühen Abend durfte eine kleine Bläsergruppe den Nikolaus Besuch des Hedwig Kindergartens musikalisch umrahmen.

Gemeinsam mit den Kindern wurden dem Nikolaus ein Lied vorgetragen und so und bekamen zum Schluss nicht nur die Kinder, sondern auch die Musiker sogar noch ein Säckchen vom Nikolaus! Danke lieber Nikolaus!

 

Kißlegger Weihnachtsmarkt am 30.11.2019

Adventliche Stimmung im Neuen Schloß

Der Weihnachtsmarkt in Kißlegg am ersten Adventswochenende besitzt inzwischen Kultstatus, auch wegen des einzigartigen Ambientes im barocken Kißlegger neuen Schloßes. 

Viele schöne Dinge wurde da in den Räumen angeboten und draussen lockten Glühwein, Punsch und Bratwurst. Eine kleine Besetzung Kißlegger Musikanten durfte die adventliche Stimmung im Schloße mit passender Musik untermalen. So mancher Gast blieb da gerne stehen und lauschte den adventlichen Weisen.

 

Jahrekonzert JBO und MV Kißlegg am 09.11.19

Stimmige Musik für Gehör und Gemüt
Gehörfällige Musik quer durch viele musikalische Stilrichtungen boten Jugendblasorchester und Musikverein Kißlegg beim gemeinsamen Herbstkonzert.

Christoph Dürr und der musikalische Nachwuchs der Gemeinde eröffnete das Herbstkonzert mit „Novena“, welches wegen der ausdruckstarken Musik und des lebendigen Rhythmus häufig als gelungenste Komposition von James Swearingen bezeichnet wird. Mit „Selections from The Greatest Showman“ und „How To Train Your Dragon“ hatten die Jungmusiker auch bewegende Filmmusik im Reportoire. Unter der Leitung von Thomas Räth entführte der Musikverein das Publikum zunächst mit „Arrival Of The Queen Of Sheba“ von G.F. Händel in das prunkvolle Barockzeitalter.  Mit „Carthago“ und „The Sunken Village“ waren dann die Musikwerke zu hören, mit denen der Musikverein im April am Wertungsspiel in Scheidegg mit hervorragendem Erfolg teilnahm. Abschluss und Höhepunkt war der gemeinsam vorgetragene Marsch "Military Escort", bei dem 120 Musikerinnen und Musiker von 12 bis 66 Jahren auf der Bühne standen.

 

Fotos gibt es auf unsere Facebookseite https://www.facebook.com/pg/MusikvereinKisslegg/photos/?tab=album&album_id=3877875112237994

 

Die Schwäbische Zeitung berichtete wie folgt:

Irische Freude und Seehund-Wiegenlied

Zu einem rundum perfekten Herbstkonzert hatten der Musikverein Kißlegg und das Jugendblasorchester in die Turn- und Festhalle eingeladen. Albert Schwarz, ein Vertreter des Vorstandsteams, begrüßte neben Bürgermeister Dieter Krattenmacher weitere Ehrengäste und Vertreter umliegender Vereine.

Schon die ersten Töne der Jugendkapelle unter der Leitung von Christoph Dürr ließen aufhorchen. Bei der „Kilkenny Rhapsody“ des irischen Komponisten Kees Vlak vertonten die Musiker den Ausdruck der irischen Lebensfreude. Ganz starke Flöten und Klarinetten schufen den Sound der Insel, die Tonalität wechselte zwischen sanften Balladenpassagen und spannungsreichem Foritissimo. Neben wunderbar melodischen Klängen ergänzten die Schlagwerker das Stück mit anspruchsvollen Akzenten.

Ungewöhnliches Arrangement

Ein ungewöhnliches Arrangement für Klavier und Blasorchester präsentierten die Jugendlichen mit „The Seal Lullaby“, einem Wiegenlied für ein Seehundbaby. Neben vielen Dichtungen und Reibungen, die das Werk von Eric Whitacre zu bieten hatte, blieb der sanfte Grundton für die Zuhörer immer spürbar. Mit einem ganz starken und souveränen Solopart am Piano setzte Melanie Bischofberger einen nachhaltigen Akzent.

Wie gut die Stimmung und der Zusammenhalt im Jugendblasorchester ist, zeigte sich im Jahresrückblick. Mit amüsanten Plaudereien über Ereignisse aus der Probenarbeit und einem Dankeschön an den Dirigenten spielten die Jugendlichen ihr letztes Stück. Ob der Titel „How to Train Your Dragon“ dabei ein Resümee des humorvollen Schlagabtauschs war, blieb offen.

Nach einer kurzen Pause startete der Musikverein Kißlegg unter der Leitung von Thomas Räth in den zweiten Konzertteil. Barocke Klänge von Georg Friedrich Händel kündigten die „Königin von Saba“ an. Der Dirigent wählte für den gesamten Auftritt seiner Musiker Geschichten aus. Der Untergang von „Carthago“ zum Beispiel, oder populäre Passagen aus dem französischen Musical „Les Miserables“.

Wahre Meisterleistung der Musiker

Die absolute Höchstschwierigkeit präsentierte der Musikverein mit der Intonierung der versunkenen Stadt. „The Sunken Village“ von Philip Sparke fordert die einzelnen Register. Während ein Teil muntere Blasmusik spielte, agierte das tiefe Blech mit ermahnenden Tönen in einem völlig differenten Takt-, Rhythmus- und Melodienkomplex. Dank der exzellenten Umsetzung und des herausragenden Dirigats von Thomas Räth trafen die einzelnen Instrumente wieder punktgenau aufeinander – eine wahre Meisterleistung der Musiker und ein absoluter Hörgenuss für das Publikum.

Zum Abschluss wurde es eng auf der Bühne. Insgesamt rund 120 Akteure erfüllten den Zuhörerwunsch nach einer Zugabe. Beide Kapellen spielten gemeinsam den „Militärmarsch“ und beendeten ein hochklassiges Herbstkonzert. Neben den musikalischen Leckerbissen lockerte die charmante und dennoch humorvolle Moderation von Johannes Würzer und Christoph Dürr die Atmosphäre wohltuend auf.

Hochzeit Bischofberger am Samstag, 19.10.2019

Musikanten-Traumhochzeit von Nadine und Matthias

Unser Trompeter Matthias "Matze" Bischofberger und seine Nadine feierten mit vielen Gästen und dem Musikverein am Samstag, den 19.10.19 eine wunderschöne Hochzeit . Die Musikkapelle unter der bewährten Leitung von Dirigent Thomas Räth durfte die Hochzeitsmesse in der Kißlegger St. Gallus & Ulrich Kirche musikalisch umrahmen und spielte anschliessend zum Gratulationsreigen im Kirchhof auf.

Matthias ist nicht nur eine sehr wichtige musikalische Stütze im Musikverein und engagiert sich in der Jugendausbildung, sondern hat schon früh auch Verantwortung im Ausschuss übernommen, zuerst als Notenwart und seit 2008 als Kassier. Abends ging es dann zur Hochzeitsparty in den Dorfstadel nach Eglofs, wo die Musikkapelle Eglofs die Hochzeitsgesellschaft hervorragend bewirtete. Für die perfekte musikalische Partymusik sorgte die Band Voice ID, deren Sound die Tanzfläche immer wieder füllte. Luisa Wolf bedankte sich nach einem zünftigen Ständchen im Namen des Musikvereines beim Brautpaar für die Einladung und übergab als Geschenk einen Baum für den Garten des gemeinsamen Hauses. Das Trompetenregister forderte in ihrem Programmbeitrag das Brautpaar, mussten die beiden sich doch im Hobby des anderen beweisen. So durfte Nadine u.a. Trompete spielen und Matze auf einem Schaukelpferd reiten. So wurde bis weit in die Nach gefeiert und die Fest endete wie es begann: mit viel Freude und Musik!

Tag der offenen Tür bei Elektro Schneider am 21.09.19

Traditionsunternehmen mit traditioneller Musik

Den Tag der offenen Tür anlässlich der Vorstellung des neuen Gebäudes und des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens "Elektro Schneider" durften wir nach der feierlichen Eröffnung durch den Fanfarenzug musikalisch umrahmen.

Ein vielfältiges Programm für Jung und Alt und interessante Einblicke in die Angebotspalette von Elektro Schneider inklusive Führungen lockte zu recht viele Besucher in die Becherhalde. Herzlichen Dank an die Firma und die Familien Schneider, dass wir Eure Gäste musikalisch unterhalten durften.

Ständchen Lars Landser am 17.09.2019

Geburtstagsständle für treuen Fan Lars

Die Kißlegger Musikanten durften Lars, einem der treuesten Fans, ein Ständchen zum Geburtstag spielen.

Luisa Wolf übergab ein kleines Präsent und bedankte sich bei Lars für seine langjährige Unterstützung und Mitarbeit. Lars ließ es sich natürlich nicht nehmen und dirigierte das letzte Musikstück. Danach lud er Musikanten und Gäste zum Umtrunk ins OWB Heim ein.

Musikanten-Fussballturnier Diepoldshofen am 18.08.2019

Dabei sein ist alles beim Fussballturnier
Auch im Musikantenurlaub sind die Musikanten unterwegs: beim 28. Musikanten-Fußballturnier in Diepoldshofen konnte der Musikverein Kißlegg wieder eine Mannschaft stellen, trotz einiger "verletzungsbedingter Ausfälle im Kader".

Wie immer ohne jegliche Vorbereitung kämpften die Kißlegger Musikanten tapfer und gewannen schnell die Herzen der Zuschauer. Beim Duell mit dem Musikverein aus Arnach kam es sogar zum "Familienduell", da Dirigent Thomas Räth auf der Kißlegger Seite gegen seine beiden Söhne spielte. Die Arnacher konnten das Spiel klar für sich entscheiden und gewannen später verdient den Pokal ?, herzlichen Glückwunsch! Für die Kißlegger hieß es abermals: Dabeisein ist alles! Herzlichsten Dank an Meli Brack für die Organisation!

Weizenbierfest Le Pouliguen 08.-14.08.2019

Allgäuer Kultur an der Atlantikküste: Toujours ca va bien – Immer guat drauf!

Zum achten Mal durfte der Musikverein Kißlegg den Deutsch-Französischen-Gesellschaftskreis in die Partnergemeinde Le Pouliguen an der bretonischen Atlantikküste begleiten, um dort das Weizenbierfest „Fête de la bière“ mit traditioneller und moderner Blasmusik zu umrahmen. Daraus wurde ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Spaß und guter Laune, Musik und vor allem Kameradschaft und kulturellem Austausch.

 

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Nach der herzlichen Begrüßung und dem Empfang am Rathaus marschierte die Kißlegger Gruppe angeführt vom Musikverein unter der Leitung von Dirigent Thomas Räth entlang der traumhaften Strandpromenade und dem Hafen zum Karussell, auf welchem das erste Highlight für die Musikanten stattfand: Alle nahmen auf den Pferden, Kutschen, Autos und weiteren Gefährten Platz und spielten während der Fahrt passenderweise „Fahrende Musikanten“. Im Anschluss gestaltete der Musikverein Kißlegg im nahe gelegenen Park ein Sommerabendkonzert. Bereits am Sonntagmorgen betraten die Musikerinnen und Musiker erneut die Bühne im Park: Zum Bierfest bei herrlichem Wetter und Blasmusik kam so gemütliche Frühschoppenstimmung auf. Bei deutschen und französischen Spezialitäten auf dem Bierfest spielten die Kißlegger ab dem frühen Abend zum fetzigen Stimmungsabend auf. Das breite, bunt gefächerte Repertoire reichte von traditionellen Polkas und Märschen über Schlager sowie Solo- und Gesangseinlagen, französischen und international erfolgreichen Hits. Auch das Publikum wurde mit Spielen und verschiedenen Aktionen eingebunden. Der Begeisterung und dem ausgelassenen Applaus zufolge ist das Motto des Musikvereins „Immer guat drauf!“ auch in Frankreich angekommen: „Toujours ca va bien!“ hieß es den ganzen Abend gleichermaßen auf und vor der Bühne.

Auch kam das Urlaubsgefühl für die Musikerinnen und Musiker bei diesem Ausflug nicht zu kurz. Das Meer und den Sandstrand vor der Haustür und überwiegend Sonnenschein lockte zum Baden, Lesen, Volleyballspielen und sogar Kajakfahren. Bei einer Wanderung mit der gesamten Gruppe im nahegelegenen Arzal konnte ein Schleusenvorgang dutzender Segelboote bestaunt werden und auch die französische Küche wird den Allgäuern in bester Erinnerung bleiben. Für die Musikerinnen und Musiker ging ein toller und erlebnisreicher Ausflug zu Ende und wir sind froh und dankbar, dass wir den DFGK wieder begleiten durften. Herzlichen Dank beiden Kommunen, der franz. Jumelage, dem Bewirtungsteam von Armelle und vor allem dem DFGK, die solch einen Kulturaustausch möglich machen.

Musikverein Kißlegg e.V.

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