Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Aktuelles

Kirchenkonzert am 15.04.2018

Klingendes Kirchenkonzert der besonderen Art

Ein ganz besonderer blasmusikalischer Klang erfüllte am Sonntag, den 15. April die Kißlegger Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. Der Musikverein Kißlegg unter der Leitung von Thomas Räth lud zum Kirchenkonzert in wunderschöner barocker Atmosphäre ein. 

In intensiver Probenarbeit hatte Thomas Räth mit seinen Kißlegger Musikanten klassische und moderne Werke erarbeitet, die beim Konzert gekonnt inntoniert wurden: Liebliche und verspielte Klänge wie im Wiegenlied „The Seal Lullaby“ waren zu hören, daneben. beeindruckende Klangbilder mit Chorälen wie „Locus iste“ von Anton Bruckner oder „Hebe deine Augen auf“ aus dem „Elias“-Oratorium von Felix Mendelsson-Bartholdy. Mit einem Arrangement von Bachs „Kleiner Fuge in G-Moll“ kamen aber auch barocke Melodien selbst nicht zu kurz. „Et in terra pax“ stellte einen musikalischen Aufruf zum Weltfrieden dar, was unterstützend mit vokalen Anteilen zum Ausdruck gebracht wurde. Des Weiteren war „Crossbreed“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas zu hören, dem das traditionelle „Segne Du Maria“ nach dem Bläser-Arrangement von Siegfried Rundel zugrunde lag.

 

Die schwäbische Zeitung berichtete wie folgt von dem Konzert:

„Mehr als ein klingender Resonanzkasten“

In Festbeleuchtung ist am Sonntagabend die Pfarrkirche Sankt Gallus und Ulrich in Kißlegg erstrahlt. Ein besonderer Gottesdienst stand aber nicht an, vielmehr ein „Hochfest der Blasmusik“. Beim ersten Kirchenkonzert seit elf Jahren begeisterte der Musikverein sein Publikum und erntete mächtig Applaus.

„Locus iste a Deo factus est“ („Dieser Ort ist von Gott geschaffen“) von Anton Bruckner eröffnete das Konzert machte auf den sakralen Raum aufmerksam, in dem es gespielt wurde. Den Gedanken des Stücks griff auch Pfarrer Robert Härtel in seiner kurzen Ansprache auf und verwies darauf, dass eine Kirche mehr sei als ein „klingender Resonanzkasten“.

Zum zweiten Stück, der kleinen Fuge in g-Moll von Johann Sebastian Bach, bemerkte Dirigent Thomas Räth: „Eine Fuge ist das gemeinste, was es in der Musik gibt, dennoch ist diese kleine Fuge für uns eine großartige Fuge.“ Gekonnt hat der Musikverein mit der „kleinen“ Fuge den großen Kirchenraum gefüllt. Nach „Hebe deine Augen auf“, entnommen aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Oratorium „Elias“ und Anton Bruckners „Inveni David“, präsentierte die Kapelle ein Stück, dessen Aktualität in der Konzertvorbereitung wohl noch nicht abzuschätzen war: „Et in Terra Pax“ (Und Frieden auf Erden) von Jan van der Roost.

„In einer Zeit, in der die Kriegsgefahr zu wachsen scheint, kann dieses Stück ein dringlicher Aufruf zum Weltfrieden sein“, kommentierte Pfarrer Härtel. In der Musik hörte man das Elend von Krieg und Gewalt deutlich heraus. „Am Ende macht jedoch die anfängliche Spannung der Hoffnung Plantz“, so Dirigent Räth. Seine ganze Wirkung entfaltete das Stück immer dann, wenn von einem Teil der Musiker die lateinische Friedensbitte „Et in Terra Pax“ über die Musik gesprochen beziehungsweise gesungen wurde. Dass man sich als Zuhörer eben nicht in einem Konzerthaus, sondern in einem Gotteshaus befindet, wurde an diesen Stellen besonders deutlich. Weniger sakral aber nicht minder eindrucksvoll trug der Musikverein „The Seal Lullaby“ vor. Jenes Wiegenlied, das einst Eric Whitacre für einen Disney-Film geschrieben wurde und dort nie zum Einsatz kam.

Für das Finale hatte sich Dirigent Thomas Räth ein Stück ausgesucht, das wie gemacht für die barocke Kißlegger Pfarrkirche schien: In Crossbeed spielt der Komponist Thiemo Kraas in mannigfacher Weise mit dem Motiv „Segne du Maria“ und überrascht zwischendurch unter anderem mit einem geradezu fetzigen Part, der beinahe zum Mitschnipsen anregt. Das Stück schließt mit einem derart raumfüllenden Klang, dass das Kißlegger Publikum nicht nur zum Applaudieren animiert, sondern von den Kirchenbänken gerissen wurde und dem Musikverein so die verdienten stehenden Ovationen bescherte.

Osterbesuch der MK Leupolz am 23.03.2018

Überraschungsbesuch aus Leupolz zu Ostern

Kurz vor Ostern überraschten uns die Musikfreunde aus Leupolz Musikkapelle Leupolz in der Freitagsprobe zum "Gettebesuch" (der MV Kißlegg ist Pate der MK Leupolz).

Nach einer schwungvollen gemeinsamen Polka ging es gleich über zur gemütlichen Hockete, denn die Leupolzer hatten nicht nur Musik und gute Laune, sondern auch Getränke und ein leckeres Vesper mit nach Kißlegg gebracht. Die Kißlegger Musiker proben gerade im Feuerwehrhaus, da sich das Vereinsheim inmitten des Umbaus befindet.

60-er Anton Frey am 04.03.2018

Harmonischer Brunch zum 60-er von Anton Frey

Anlässlich seines 60.sten Geburtstages lud Flügelhornist Anton Frey aller Musiker samt Anhang, Freunde und Familie zum Brunch in den Kultur- und Gemeindetreff nach Tautenhofen ein.


Mehr Bilder gibt es auf unserer FACEBOOK Seite

 

Mit seiner herzlichen Begrüßung-Rede stellte er zu Beginn seine Gäste und damit verbunden auch wichtigste Stationen in seinem Leben vor. Danach wartete ein leckeres und üppig gefülltes Brunch Buffet auf die zahlreichen Gäste. Der Musikverein brachte ihrem Flügelhornisten anschließend ein zünftiges Ständchen, Vorstandmitglied Luisa Wolf übergab in dessen Rahmen ein Gutschein für ein Konzert der Egerländer Musikanten an Jubilar Anton und seine Frau Elisabeth. Das Flügelhornregister folgte mit einer sehr unterhaltsamen "TÜV-Prüfung des Oldtimers Anton". Der Nachmittag verging mit weiteren Einlagen der Familie und dem unterhaltsamen Auftritt des Blechbläserensemble "Verstehen Sie Brass?" wie im Fluge. Unser herzlichster Dank gilt Anton und seiner Familie für diesen überaus stimmigen und sehr harmonischen Sonntag in fröhlicher Runde!

Generalversammlung am 24.02.2018

Harmonische Generalversammlung blickt auf die Renovierung des Vereinsheimes
Mitglied des Vorstandteams Albert Schwarz eröffnete die satzungsgemäß einberufene Generalversammlung unter Begrüßung des stellvertretenden Bürgermeisters Dr. Rockhoff, der Ehrenmitglieder, sowie allen Musikanten, der Fahnenabordnung und der weiteren Gäste. Beim anschließenden gemeinsamen Totengedenken wurde den verstorbenen Mitgliedern und Gönnern des Musikvereines gedacht.
 

Ausgewählte Bilder der Generalversammlung gibt es auf der Facebookseite des MV

 

Albert Schwarz informierte über die aktuellen Beziehungen zu den befreundeten Kapellen und freute sich über den regen Austausch im In- und Ausland. Anschließend informierte Werner Motz über den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen des Vereinsheims, das mithilfe von Spenden, Unterstützung der Gemeinde Kißlegg, Eigenleistungen und Rücklagen finanziert wird. Er wies nochmals auf die Notwendigkeit der Sanierung, besonders hinsichtlich der Platzverhältnisse im Probenraum, der Betriebskosten der Heizung und der Akustik hin. Im folgenden Bericht des Dirigenten blickte Thomas Räth auf das vergangene Jahr zurück und erwähnte besonders die Weiterbildungsmaßnahme der Kapelle in Form eines Workshops der traditionellen Blasmusik unter Wilfried Rösch und die Teilnahme am Wertungsspiel in Eglofs in der Kategorie Höchststufe mit Stundenchor und dem hervorragenden Erfolg. Weitere musikalische Höhepunkte des Vereins waren die Gestaltung des Stimmungsabends am vereinseigenen Parkfest, die Reise nach Fontanellato mit drei musikalischen Auftritten und das gemeinsam mit dem JBO gestaltete Jahreskonzert. In seinem Ausblick für das Jahr 2018 berichtete Räth von Veränderungen in der musikalischen Arbeit aufgrund des Umbaus: Es wird an keinem Wertungsspiel teilgenommen, dafür jedoch das Kirchenkonzert am 15.04.2018 veranstaltet. Die weiteren Auftritte wie Parkfest und Jahreskonzert bleiben bestehen. Anerkennende Worte sprach der Dirigent den Jungmusikanten zu und lobte ihr Engagement im Verein, verbunden mit der Aufforderung so weiter zu machen. Des Weiteren wurden die probenfleißigsten Musikanten Anton Kling, Anton Frey und Sabine Motz hervorgehoben. Schriftführerin Melanie Halder informierte die Versammlung über die aktuellen Mitgliederzahlen sowie die Einsätze des Musikvereins im vergangenen Jahr. So zählt der Musikverein Kißlegg derzeit 79 aktive Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren. Großen Dank sprach sie allen Mitgliedern und Angehörigen aus, die im letzten Jahr trotz vieler paralleler und unmittelbar aufeinander folgenden Veranstaltungen tatkräftig mitgewirkt haben. Es folgte der Kassenbericht von Matthias Bischofberger, welcher mit einem Jahresgewinn positiv ausfiel. Der Kassier wurde nach Bericht der Kassenprüfer Anton Kling und Gabi Karrer einstimmig entlastet. Jugendvertreter Florian Radtke berichtete von der Gestaltung des Kißlegger Ferienprogramms und geplanten Aktivitäten der Jugendlichen. Ehe Ehrenmitglied Josef Matheis die Entlastungen durchführte, lobte er die Vielseitigkeit des Vereins: Das generationen-übergreifende Miteinander und die musikalische Erfolge neben den vielen Arbeitseinsätzen zeichneten den Musikverein Kißlegg aus. Er sprach vom Mut, den der Verein habe, Dinge auf die Beine zu stellen, wie den Umbau des Vereinsheims und sich aber auch in musikalischer Hinsicht beispielsweise einer offenen Wertung zu stellen. Der Vorstand und der Ausschuss wurden einstimmig von der Hauptversammlung entlastet. Als nächster Tagesordnungspunkt folgten die Ehrungen, welche Thomas Räth als Vertreter des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg durchführte: BVBW-Ehrennadel in Bronze für 10jährige aktive Tätigkeit: Hau Raphael, Kiemele Gabriel, Rude Josef, Radtke Sandra, Eder Verena, Würzer Sandra BVBW-Ehrennadel in Silber für 20jährige aktive Tätigkeit: Bischofberger Matthias, Krill Romana BVBW-Ehrennadel in Gold für 30jährige aktive Tätigkeit: Motz Werner Albert Schwarz ehrte im Namen der Blutreitergruppe Kißlegg für 50malige Teilnahme am Blutritt Weingarten Anton Kling und Hans Zimmerer. Da keine Anträge eingingen, dankte Albert Schwarz den Vorsitzendenkollegen und dem Dirigenten, der Zusammenarbeit im gesamten Ausschuss, sowie Jan und Reinhold Elsässer für die Dokumentation des Vereinslebens in Fotos und Chronik. Ehe die Versammlung geschlossen wurde, sprach Dr.Rockhoff ein Lob an die musikalische Arbeit im Namen des Bürgermeisters und Gemeinderates aus.

CDU Kreistag am 23.02.2018

Bewirtung und Musik für die Kreis-CDU

Der Musikverein durfte am 23.2.2018 den CDU Kreistag in der Kißlegger Festhalle bewirten sowie musikalisch umrahmen. Neben den Wahlen stand insbesondere die Rede des stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Mittelpunkt.

Der Wangener Christian Natterer wurde zum neue Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Ravensburg gewählt und trat damit die Nachfolge von Rudolf Köberle gewählt, der das Amt 28 Jahren inne hatte und auch im Blasmusikverband sehr aktiv war. Nach den Wahlen und dem obligatorischen Nationalhymne durften die Musiker abbauen, um 24 Uhr gab es dann Feierabend.

Frauenpower in der Hudelmusik

Hochfasnet der Hudelmusik vom 7.2. – 13.2.18

Hudelmusik feiert die Hochfasnet mit Spaß und Narretei

Die Hochfasnet begann mit dem Hemadglonkerumzug um Mittwochabend, gefolgt von Gumpiga Donnschdig und den Fasnetsumzügen in Kißlegg (Samstag), Lindau (Sonntag), Wangen (Montag) und Tettnang (Dienstag).

Mit Hemadglonker, Narrenbaumstellen, Hudeltanz, Tanzshow und einem gemütlichen Beisammensein ging es schon zünftig los mit rund 500 Hästrägern beim neuen Kißlegger Fasnetsauftakt am Mittwochabend vor dem Gumpiga Donnschdig. Die Schwäbische Zeitung berichtet folgernmaßen: „Erstmals wurde der Narrenbaum bereits am Mittwochabend aufgestellt – eingebettet in ein kleines, aber feines Programm. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr wiederholte die Kißlegger Narrenzunft Hudelmale den Hemadglonker, der im vergangenen Jahr als Auftakt des Landschaftstreffens anlässlich des 50-jährigen Bestehens erstmals initiiert wurde. Auch in diesem Jahr gingen viele Kißlegger im „Hemad“ auf die Straße, kamen mit Zipfel- oder Schlafmützen, mit weiß geschminkten Gesichtern, Rätschen, Fackeln, Laternen, Trillerpfeifen, Trommeln oder was auch immer. Unterstützt wurden sie von den Narrenzünften aus Kißlegg und Immenried, Hudelmusik, Fanfarenzug“.

 

Am Haupttag der Kißlegger Dorffasnet, dem „Gumpiga Donnschdig“ ging es dann im Flecken rund ganz nach dem diesjährigen Fasntesmotto „Kißlegger Kokolores - so ein Zirkus“. Mit lauten „Schnarragagges - Heidenei“ hat die Kißlegger Narrenzunft Hudelmale am Donnerstagvormittag die Macht über die Gemeinde ergriffen. Die Schwäbische Zeitung berichtet auch hierüber: „Nachdem die Schüler befreit waren, zogen die Hudelmale und Schüler gemeinsam zum Neuem Schloss, wo schon zahlreiche Kisslegger auf die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Dieter Krattenmacher warteten. „Schwäzt net lang und komm hoch“, forderte der Schultes Zunftmeister HajoSchuwerk schließlich auch ganz von alleine auf. Dieser ließ sich natürlich nicht lange bitten und erklomm die Stufen des Schlosses, um die Macht über die Gemeinde an sich zu nehmen.„Jetzt muss er sein Haus verlassen, des will ihm freilich gar nicht passen“, mutmaßte Schuwerk. Doch statt als regierenden Bürgermeister im Rathaus wolle die Zunft den Schultes lieber als Gaukler, Tiger oder Fakir in der Manege sehen. Das Rathaus solle Krattenmacher derweil ruhig abschließen. Und Homeoffe, das sei ihm auch nicht erlaubt, ergänzte der Zunftmeister. Bevor sich Krattenmacher aber widerwillig aus dem Rathaus und dem Schloss werfen ließ, hatte er auch noch etwas zu sagen. Er spielte auf den Rechtsstreit an, den ein Bürger mit der Gemeinde über seinen Sturz bei der Fasnet von vor fünf Jahren auf den Platten vor dem Neuen Schloss führt (die SZ berichtete): „ Plötzlich durchdringt die Nacht ein Schrei, es fliegt ein Schatten, fünf Punkte für den Salto hier auf diesen Platten.“Neben der Fasnet selbst war auch Vize-Zunftmeisterin Silke Puszti eine Hauptperson am Donnerstag: Ein Fernsehteam des SWR begleitete sie den ganzen Tag über für eine Dokumentation über Frauen in der Fasnet. „Das war schon aufregend“ erzählt Puszti. „Aber der Gumpige hat trotzdem riesen Spaß gemacht und das Kamerateam war sehr nett.“

 

Beerdigung Ehrenmitglied Max Weber am 06.02.2018

Der Musikverein trauert um Ehrenmitglied Max Weber

Kurz vor seinem 81.sten Geburtstag ist unser Ehrenmitglied für immer von uns gegangen. Unser Max Weber war 60 Jahre aktiver Tenorhornist und lange Jahre tatkräftiges Ausschussmitglied, 2007 wurde er zum Ehrenmitglied des Musikverein Kißlegg ernannt.

Auch seine Familie war beim Musikverein sehr aktiv: Seine Frau Pia unterstütze viele Jahre die Veranstaltungen des Vereines und wirkte ungezählte Stunden an ihrer Nähmaschine für den Verein, Sohn Max jun. war viele Jahre als Trompeter aktiv, seine Töchter Margit und Martina waren jahrelang als Fahnenbegleitungen aktiv. Der Musikverein wird ihn als sehr zuverlässigen und herzlichen Kameraden in Erinnerung behalten. Das Mitgefühl aller Musikerinner und Musiker gilt seiner Frau Pia und den Kindern sowie der gesamten Trauerfamilie.

Narrensprung am 28.2.2018

Bester Narrensprung beim VSAN Landschaftstreffen in Bad Waldsee

Beste Stimmung, eine perfekte Organisation und gut gelaunte Gäste aus Nah und Fern waren die Garanten für einen tollen Narrensprung in Bad Waldsee.
Die Landschaft Bodensee-Oberschwaben war aufgrund der lokalen Nähe im hinteren Bereich der Umzugsordnung, so dass die Hudelmusikanten noch genügend Gelegenheit hatten, in lustiger Runde sich auf den Umzug vorzubereiten. Durch die TV-Übertragung und der perfekten Organisation ging es pünktlich los. Der Umzug durch die Gassen von Waldsee war mit vielen Zuschauenr eine echte Freude für die Hudelmusikanten. Die Narrenzunft konnte sich mit der kompletten Besetzung aus Maskenträgern, Schalmeien, Fanfarenzug und Hudelkapelle gelungen präsentieren. Nach lustiger Heimfahrt ging es zum Abschluss noch ins Zunftlokal Ochsen.
Unsere Tupperbixn waren wieder voll in Fahrt!

Musikball am 20.01.2018

Launiges Fasnetsfieber beim Musikball unter dem Motto „In der Allgäuklinik“

Beste Stimmung, launige Einlagen und ein bestens aufgelegtes Publikum waren wieder die Garanten für einen gelungenen Musikball 2018.  Schon bei der Stimmungsrunde der Musikkapelle sprang der Funke schnell über und das Publikum war von Anfang an mit vollem Eifer dabei.

 

Die ausdrucksstarken Fotos von Raphael Thanner zeigen die besten Szenen des gelungenen Abends auf unserer FACEBOOKSEITE.

 

Die vielen Akteure des Musikvereines präsentierten auch heuer wieder ein buntes und unterhaltsames Programm. Die beiden Moderatoren Sandra und Max führten gekonnt durch das Programm: ein Besuch beim Hausarzt, wild tanzende Omas, Friedhofsband und Tupperbixn beim Singspiel, die Blutmangroup mit einem turbulenten Blick in das OP, die faszinierend bunte Lichtershow beim Röntgenballet und dem sexy-lässig Tanz der strippenden Magic Doctors. Das Programm schloss mit dem Kißlegger Fasnetslied und schmissigen Fasnetshits der Musikkapelle, bei der die ganze Halle aus vollem Hals mitsang. Die Band Wildbock sorgte dann für im Anschluß auf für eine volle Tanzfläche, die Bar wurde ebenso andauernd stark frequentiert. Ein herzlicher Dank gilt unseren Gästen, die den Abend unvergesslich gemacht haben.

 

Tine Steinhauser von der Schwäbischen Zeitung schrieb folgenden Artikel zum Musikball "In der Kißlegger Festhalle ist Lachen die beste Medizin"

An der Notaufnahme und der Säuglingsstation vorbei ist man am Samstagabend in die Festhalle in Kisslegg gelangt, die der Musikverein der Gemeinde für den Fasnetsball kurzerhand in eine „Allgäuklinik“ verwandelt hatte. „Lachen ist die beste Medizin“, hieß das Motto. Und schon befand man sich mitten unter vielen Ärzten in OP-Kleidung, feschen Krankenschwestern in kurzen weißen Röckchen, Patienten mit Kopfverband und Verletzten, deren Wunden oft gruselig echt aussahen. Das Gute war: Wem die Zeit für ein ausgefallenes Kostüm davon gelaufen war, der hatte einfach seinen Bademantel überstreifen können, rein in die Hausschuhe – und los ging’s zum Musikball. Rund 500 Feierlustige waren der Einladung gefolgt.

Der Musikverein unter der Leitung von Dirigent Thomas Räth wartete mit einem bunten Programm aus Musik, Gesang, Tanz und Sketch auf, das die Lachmuskeln von Anfang an beanspruchte. „Die Idee zum Motto kam aus den eigenen Reihen“, erzählte Räth, an diesem Abend selbst als Arzt unterwegs: „Wir beginnen immer ein Vierteljahr vorher mit der Vorbereitung des Programms.“ Sandra Würzer und Max Dunst führten gekonnt und witzig durch das Programm. Klar, dass bei den Gesangseinlagen zu Beginn ein Stück der Band „Die Ärzte“ dabei war. Während die Allgäuer Partyband „Wildbock“ zur ersten Tanzrunde aufspielte, verwandelte sich die Bühne in das Wartezimmer eines Hausarztes, der bei einer 91-Jährigen altersbedingte Schmerzen im rechten Knie diagnostizierte. „Blödsinn“, konterte diese, „das linke Knie ist genauso alt und tut auch nicht weh“.

Gut war auch der russische Hausmeister der Praxis, der einem Handwerker für die Ohrenschmerzen den Ohrologen, für die Nackenschmerzen den Günickologen, für das Kneifen im Gedärm den Därmatologen und für Probleme beim Wasserlassen den Pischiologen empfahl. Die Tupperbixxn, vier attraktive Krankenschwestern, die ein Lied über die Morde an ihren lästigen Ehemännern vortrugen, bekamen besonderen Applaus vom Publikum.

Die „Blut-Man-Group“ klärte die Besucher über das richtige Verhalten im Operationssaal auf. Da wurde schon mal die Heckenschere und die Bohrmaschine gezückt. Die Azubis der Radiologie begeisterten mit ihrem Röntgentanz, bei dem in vollkommener Dunkelheit nur die beleuchteten, skelettösen Hände zu sehen waren. Wem die Lachmuskeln nun schon schmerzten, der konnte sich auf der „Intensivstation“, dahinter verbarg sich die Bar, behandeln lassen – und den tollen Abend bei Tanz und Geselligkeit ausklingen lassen.

Musikverein Kißlegg e.V.

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