Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
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Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Musikball 15.02.2014

Beim ausverkauften Musikball ging es in den schönsten Urlaub des Jahres

Der siebzehnte Musikball des Musikvereines Kißlegg stand unter dem Motto „Urlaubszeit – schönste Zeit“. Die Kißlegger Musiker luden dabei vor ausverkauftem Haus ein zur schönsten Zeit im Jahr und entführen die Musikballgäste an die schönsten Urlaubslokationen: ob der schöne Strand von Rimini, Aprés Ski in den Alpen oder am Ballermann: beste Stimmung und gute Laune war den ganzen Abend garantiert. Als besonderen Leckerbissen trat die befreundete Guggamusik „VoriDori Tutenzwibal“ aus dem oberösterreichischen Vorchdorf den Programmteil auf und brachte den Saal zum Brodeln.

 

Hier gehts es weiter zu den genialen Fotos von Raphael Thanner

 

Das Musikballorchester des Musikvereines sorgte während des Programms für volle Tanzflächen, das beliebte Moderatorenpaar Sandra Würzer und Philipp Uhl führten wieder gekonnt durch das Programm.

Ob ein Ehepaar am Strand von Rimini wahre Lachsalven auslösten, drei kleine Männer mit ihren Tänzen wahre Begeisterungsstürme auslösten, die Friedhofsband tosenden Applaus erhielt, die Lachmuskeln beim G'schwätz arg strapaziert wurden oder die Jungmusikanten mit ihren Abschlusstanz ohne Zugabe nicht von der Bühne durften: die Gäste wurden auf das Beste unterhalten. Die Guggamusik aus dem oberösterreichischen Vorchdorf heizten immer wieder mit ihrem Spiel den Gästen ein und die Topband Hindervier hielten die Tanzfläche immer zum Bersten gefüllt. Die ausverkaufte Halle, die Superstimmung und nicht zuletzt die Rückmeldung der Musikballgäste machte die Musikerinnen und Musiker des Musikvereines sicher, daß man wieder einen mehr als gelungener Musikball veranstaltet worden war!

 

Gabriele Hoffmann von der Schwäbischen Zeitung schrieb in Ihrem Artikel vom 17.2.14 folgendes zum Musikball unter dem Titel „Kißlegg macht Urlaub - Beim Musikball ging es in ferne Länder und in den Schlosspark“ (zum Originalartikel geht es hier):

Kisslegg Urlaubszeit – schönste Zeit, wohl wahr. Einen Vorgeschmack auf die Urlaubssaison gab es am Samstagabend beim Musikball des Musikvereins Kißlegg in der Turn- und Festhalle. Und diese fungierte als Flughafen mit verschiedenen Gates. Wie im wahren Leben, wenn im Flugzeug alle Plätze besetzt sind, muss man unten bleiben, In diesem Fall, draußen vor der Tür. Die Halle war restlos ausverkauft und 20 Leute standen noch auf der Warteliste. Drinnen auf der Leinwand die Reiseziele: Hollywood, China, Moskau, New York, Paris, oder ganz bodenständig, der Kißlegger Schlosspark. Nun an die angekündigten Ziele ging es zwar nicht, sondern mit einer Billig-Air-Line vom Flughafen Kißlegg-Walmusried nach Palma und nach Rimini. Kapitän Philipp Uhl und Stewardess Sandra Würzer waren in vielen Rollen zuhause, als Animateure, als Sängerin oder als Prolo-Ehefrau und deftigem Wortwechsel mit Mann am Strand.

Da tauchen komische, klischeehafte Typen auf, ein sächselnder Spreewalder Gurkenverkäufer und ein Gigolo. Zwischendurch gab es Tanzpausen mit Gesang. Zeit die Kostüme des Ballbesucher zu bewundern: Hawaihemden und Bademäntel, ein Trupp Quallen oder eine Giraffe.

Die Animateure Würzer und Uhl machen Zwischenstop in Oberösterreich. Von dort kam die Guggenmusik, in herrlichen venezianischen Barockkostümen, mit einem fetzigen Sound. Bewundernswert einer der Klarinettisten, der pausenlos hüpfen und gleichzeitig spielen kann. Der Auftritt der Guggenmusik war der einzige Programmpunkt, der nicht von der Musikkapelle selber gestaltet ist. Alles andere machten die Musiker selber., vom Tanz der Jungmusiker bis zu den Sketchen.

Traditionell zwei jährlich wiederkehrende Höhepunkte des Balls sind der Auftritt der „Friedhofsband“ und die zwei Kißlegger mit Ortsgeschichten. „Wir spielen auch gerne zu Ihrer Beerdigung“ , priesen sich die Bandmitglieder an. Herrlich war Reinhold Elsässers Simultanüber-setzung von „Stand by me“: Er steht, er steht, er steht immer noch. Seit 14 Jahren ist Elsässer Programmgestalter. Zum Lohn dafür wurde er zum Programmkönig gekürt.

Wir brauchen nicht zum Urlaub ins Ausland zu fahren, meinen zwei gestandene Kißleger und lassen sich auf der Bank im Schlosspark nieder, um sich am prallvollen Leben ihrer Mitmenschen zu ergötzen. So von einer Musikerin, die im Gasthof auf dem WC eingeschlafen war und vom Wirt befreit wurde. Oder von den zwei Frauen, die mit dem Rad nach Lindau unterwegs waren und sich vom Ehemann mit dem Auto abholen lassen wollten. Das Problem war nur: Das neue Handy konnte nicht bedient werden. Blieb also nur die Fahrt zurück per Pedale übrig. Gruselig wurde es einem Kißlegger in Dubai, als er auf der Straße von zwei Polizisten angehalten wurde, Typ Osama Bin Laden. Als er die Frage, ob er Deutscher sei bejahte, wurde er ins Auto verfrachtet und zur Polizeistation gebracht. Des Rätsels Lösung: Der Polizeichef hatte sein Handy versehentlich auf deutsch programmiert und verstand nichts.

Nachdem die Jungmusiker ihren Ferienaufenthalt tänzerich dargestellt hatten, setzten die Musiker mit einem musikalischen Feuerwerk den Schlusspunkt. Dann übernahmen die „Hindervier“ und spielten zum Tanz bis zum Abwinken (oder bis zum Urlaub) auf.

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