Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf
Musikverein Kißlegg
Musikverein Kißlegg

Unterstüzung im Jubiläumsjahr "220 Jahre MV Kißlegg"

Einen riesengroßer Dank gilt allen unseren Sponsoren, die uns in unserem Jubiläumsjahr so großartig unterstützt haben:

  • Autohaus Stützenberger GmbH
  • Bäckerei-Konditorei Strang-Einhauser
  • Baumaschinen und -geräte Bernhard Kieble
  • Beschichtungsunternehmen STRAGA GmbH
  • Bischofberger Int. Transport GmbH - Herr Günther Bischofberger
  • Brillen-Eck
  • Die Blumenbinderin - Sissi Dunst
  • Eiscafe Dolomiti
  • Elektro Schneider GmbH
  • Endress Forst- und Gartentechnik Vertriebs GmbH
  • EURONICS Radio Weiland
  • Farny Edelweißbrauerei
  • Farny Hotel
  • Fliesengalerie U. W. GmbH
  • Frei Anton - Möbelrestaurationswerkstatt
  • Futura Marketing- und Vertriebsservice GmbH
  • Getränkemarkt Georg Kiechle
  • Gomm Fahrzeugbau GmbH
  • Hotel-Gasthof Ochsen
  • Kerler GmbH Accessoires & Fashion Team
  • Kur-Apotheke
  • La Tratoria Da Salvatore
  • Metzgerei & Partyservice Otto Haggenmüller
  • Metzgerei Philipp Sontag
  • Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
  • Neumann & Würzer GmbH Sondermaschinenbau
  • PEKANA-Naturheilmittel GmbH
  • Proton GmbH, Betriebsmittel für die Produktion
  • S-CARTEC Kfz-Meisterbetrieb, Inh. Sven Pfleghar
  • Schlossmetzgerei - Herr Berthold Hirschle
  • Schuwerk Offsetdruck
  • St. Gallus Apotheke
  • Steuerbüro Klara Schabka
  • STRAGA GmbH
  • Ullrich Heizung-Sanitär-Lüftung GmbH
  • V7 Energie AG
  • Volksbank Allgäu-West eG
  • Vollmer´s Getränkeschopf
  • Württembergische Versicherung Alfred Mikschl
  • Zimmerei Josef Rude
  • Elektro Hirscher
  • Bernhard Aßfalg Metallblasinstrumentenmacher
  • Musik Günther Hohl
  • Bäckerei Heinzelmann
  • AH-Patyservice
  • Brauerei Stolz
  • Musikverlag Rundel

Der Musikverein Kißlegg: Immer guat drauf!

Der Musikverein Kißlegg präsentiert sich auch in seinem Jubeljahr als heimatverbundenes und modernes Blasorchesters, das mit seinem Motto "Immer Guat Drauf" sowohl in der unterhaltenden als auch in der konzertanten Blasmusik zu Hause ist. Die Musikerinnen und Musiker sind jung und jung geblieben, Kameradschaft und Spaß kommen nie zu kurz. Der Verein umfasst heute über sechzig aktive Musiker und ist im kulturellen Leben Kißlegg’s fest verwurzelt. Als musikalischer Botschafter ist die Musikkapelle nicht zuletzt aufgrund der regelmäßigen Teilnahme an Wertungsspielen in der Höchststufe über die Grenzen Kißlegg’s hinaus sehr bekannt. Nicht ohne Stolz kann der Verein dieses Jahr also sein 220-jähriges Bestehen feiern, denn im Pfarrarchiv St. Martin in Eintürnenberg findet sich folgender Eintrag: „Am Martinusritt mit der Reliquie zu Eintürnenberg an St.Georgetag 1796 belief sich die Zahl der Reiter auf 574 mit 8 Geistlichen. Zum ersten Mal beteiligte sich die neuerrichtete Musikkapelle von Kißlegg“.

 

Ein blasmusikalisches Jubeljahr

Das Vereinsjahr 2016 begann bereits mit einem fulminanten Auftakt, denn die Brassband A7 konzertierte zum Jubiläumsauftaktkonzert in der Kißlegger Kirche Anfang Januar. Unter dem Vereinsmotto „Immer guat drauf“ finden das ganze Jahr über weitere Veranstaltungen statt.

Am „Tag der Bläserjugend“ am 23.4. hatten sich über 500 jugendliche Teilnehmer bei Einzelvorträgen und Orchesterwertungsspielen in Kißlegg gemessen. Ein besonderer Leckerbissen war das Mensakonzert der Musikkapelle am 23.4., denn unter dem Motto „Blasmusik-Comedy“ gab es erstaunliche Instrumente, ungewöhnliche Besetzungen und vor allem gute Laune zu sehen und zu hören. Vom 15. – 17.7. fand dann das Jubiläums-Parkfest mit drei Tagen „Immer guat drauf“-Programm im schönen Kißlegger Schloßpark statt. Am Freitag rockte X-Plosive den Park, am Samstag lud der Musikverein selbst zum fetzigen Stimmungsabend ein und der Sonntag wartete als „Tag der Blasmusik“ mit einem Frühschoppen der Musikkapelle Leupolz und dem Nachmittagsunterhaltung mit dem Jugendblasorchester auf.

Das 220-jährige Bestehen wird dann besonders mit der Jubiläumsgala am 15.10. in der Mensa gefeiert, bei der die „oberschwäbische Blasmusik Boy-Group" Heilix Blechle für einen überaus unterhaltsamen Abend sorgen wird. Den Abschluss bildet das Jubiläumsdoppelfestkonzert am 5.11., zu dem die Kißlegger das befreundete Blasorchester „Harmonie Leutesheim“ eingeladen haben.

 

Ein guter Zweck: Erneuerung der Tracht

Im Rahmen des Jubiläumsjahres "220 Jahre Musikverein Kißlegg" ist es das Ziel des Vereins, die Tracht der Musikerinnen und Musiker zu erneuern. Die aktuelle Allgäuer Tracht mit Dirndl bzw. Lederhosen & Janker wurde 1989 angeschafft und ist nun in die Jahre gekommen, als Erstes stehen die Mieder der Damen und die Hüte der Herren zum Austausch an. Um dies finanzieren zu können, beteiligte sich der Musikverein an einem Crowdfunding-Projekt der Volksbank Allgäu West und fand viele Unterstützer und Fans, damit das Orchester weiterhin als musikalischer Botschafter der Gemeinde Kißlegg und der Region unter dem Motto "Immer guat drauf" auftreten kann. Herzlichen Dank an alle Unterstützer, wir sind mit über 3000€ deutlich über unser initiales Ziel gekommen! Die neuen Trachtelemente werden wir beim Jubiläumsfestkonzert präsentieren können!

Jubiläumsveranstaltungen "220 Jahre Musikverein Kißlegg"

Doppelkonzert am 5.11.2016

Jubiläumsfest-Doppelkonzert mit der Harmonie Leutesheim war der finale Höhepunkt des Festjahres

Der Musikverein Kißlegg lud herzlichst zum finalen Höhepunkt des 220-jährigen Vereinsjubiläums am Samstag, 5. November ab 20 Uhr zu einem echten Knaller in die Festhalle Kißlegg ein. Zu Gast war der befreundete Musikverein  "Harmonie Leutesheim", die den zweiten Konzertteil gestalteten. Das bunte und vielschichtige Programm bot für alle Geschmäcker etwas: Klassik, Choral, Rock, Pop, Soul, Jazz, Solis, Marschmusik und natürlich konzertante Blasmusik . Dabei gab es einiges Überraschendes zu hören und zu sehen, das passte hervorragend zum Jubiläumsjahr "220 Jahre MVK - Immer guat drauf!"!

 

Einen tollen Einblick in das Wochenende bietet unser kleiner Videoclip unter https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FMusikvereinKisslegg%2Fvideos%2F1643255182366676%2F

 

Das Jubiläumskonzert bot einen interessanten Bogen über unterschiedliche musikalische Richtungen und Epochen. Beide Dirigenten Thomas Räth und Dieter Baran hatten ein Konzertprogramm mit viel Abwechslung und noch mehr Stilrichtungen auf die Bühne gebracht. DIe beiden Blasorchester ergänzten sich bestens und sorgen für viele Höhepunkte für Ohr und Auge.  Anton Kling und Hans Zimmerer wurden zudem  von dem KV-Vorsitzenden Rudi Hämmerle für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und von Vorstand Albert Schwarz zu Ehrenmitgliedern des Musikverein Kißlegg ernannt. Unser Dirigent Thomas Räth erhielt für sein 10-jähriges Wirken beim MVK ein riesiges Dankeschön seiner Kißlegger Musikantinnen und Musikanten. Stolz präsentierten unsere Musikantinnen ihre neuen Mieder, die mit Hilfe eines Crowdfunding-Projektes der VoBa Allgäu West angeschafft werden konnten....und nach dem Konzert feierten die beiden Vereine intensiv ihre Kameradschaft. Das schöne Konzert ließen die Musikerinnen und Musiker aus Leutesheim und Kißlegg gemeinsam mit einem gemütlichen Brunch am Sonntag ausklingen. Mit einem Foto verabschiedeten sich die Litzemer wieder und wir sagen herzlichsten Dank, wir passen einfach perfekt zusammen, denn wir sind gemeinsam "IMMER GUAT DRAUF!"

 

Die Schwäbische Zeitung berichtete mit folgendem Artikel von dem Doppelkonzert:

Zwei Vereine bieten drei Stunden Programm: Musikverein Kißlegg beendet Jubiläumsjahr bei Konzert mit der Harmonie Leutesheim

Es war der finale Höhepunkt des Festjahres zum 220-jährigen Bestehen des Musikvereins Kißlegg: Zusammen mit der Harmonie Leutesheim boten die Kißlegger Musikanten ein Doppelkonzert. Das Publikum in der Festhalle genoss es und hatte auch nach drei Stunden Programm noch nicht genug.

Wie sagte es Vereinsvorsitzender Albert Schwarz am Anfang so schön? „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann“. Und weil dieses Zitat von Victor Hugo noch den Nachsatz „…und worüber zu schweigen unmöglich ist“ enthält, muss er hier ebenso Erwähnung finden. Denn über nichts wurde in der Pause so viel diskutiert, wie über die Beiträge des örtlichen Musikvereins im ersten Teil des Konzertes. Mit „A Choral for a Solemn Occasion“ von Marc van Delft wurde der musikalische Abend der großen Gefühle eingeläutet. Bereits nach den ersten Takten verbreitete sich in dem Saal eine festliche Stimmung, die mit „Crossbreed“ des jungen sauerländischen Komponisten Thiemo Kraas ihre Fortsetzung fand. Das Auftragswerk anlässlich der Ellwanger 1250-Jahrfeier hat das gerade in unseren Breiten gern gesungene Kirchenlied „Segne Du Maria“ zum Thema. Dirigent Thomas Räth und sein Orchester verstanden es, den das Lied variierenden Tonart-Wechsel und den musikalischen Stimmungswechsel umzusetzen.

Und dann kam das, was von Moderatorin Sandra Würzer als „Hauptwerk“ und „Bewunderung und Respekt vor Ludwig van Beethoven“ angekündigt war. Der Komponist Johan de Meijs verwendet in der Komposition „Extreme Beethoven“ verschiedene Themen des Wiener Klassikers so, dass Motive erweitert, überlagert und schließlich bis fast zur Unkenntlichkeit verarbeitet werden. Mit hoher Konzentration und Spielfreude meisterte die Kapelle diese Herausforderung. Ein besonders spannender Moment war, als sich aus dem Tutti heraus ein Ensemble formierte, das autark in Tempo und Melodie durch die Reihen der Zuhörer marschierte, während die übrigen Mitspieler konsequent das alte Tempo durchhielten. Hut ab vor dieser Leistung!

Nach der Pause wechselte das Bild. Die Harmonie Leutesheim und ihr engagierter Leiter Dieter Baran , seit Anfang der 1990er-Jahre mit den Kißleggern befreundet, boten erstklassige symphonische und moderne Blasmusik. Da erinnerte unter anderem die „Dschingis Khan Overtüre“ von Kees Vlak an einen der großen Eroberer in der Geschichte und ließ mit ihren dramatischen Klängen den Ansturm der mongolischen Reiterheere musikalisch erstehen. Oder der „Song of David“, der auf dem „Tag des Zorns“ basiert und ursprünglich ein gregorianischer Choral war. In Jan de Haans „David“ wurde das Thema zunächst einstimmig präsentiert, um dann in verschiedenen Gewändern zu erscheinen. Der „Czardas“ ist wohl die bekannteste Komposition des Italieners Vittorio Monti. Franziska Fessler wusste ihn auf der Violine mit großer Hingabe zu interpretieren. Noch einmal ließ die junge Frau aufhorchen, als sie zusammen mit Vibraphonist Jaro Baran zum Träumen animierte. Astor Piazzollas „Oblivion“ wurde zu einem Duett der besonderen Art. Wunderschön auch der Solo-Beitrag von Baran. In „Tribut to Lionel“ kamen zunächst die warmen Klänge zur Geltung, während der zweite Teil vom Stil des weltberühmten Jazz-Vibraphonisten Hampton geprägt war. Bevor das offizielle Konzertprogramm mit Dankesworten auf beiden Seiten beschlossen wurde, beschenkte die Harmonie Leutesheim das Publikum noch mit einem klangvollen „Blood, Sweat & Tears“. Wer über diesen Titel verwundert war: Der Name der gleichnamigen Band geht zurück auf ein Zitat von Winston Churchill, das in seiner Rede 1940 Verwendung fand. Beeindruckend, wie hier der E-Bass den Sound beherrschte und – wie aus heiterem Himmel – mit Wucht die Sologeige einsetzte.

Ehrungen

Für ihr bislang 50 Jahre langes Mitwirken beim Musikverein Kißlegg wurden Hans Zimmerer (Tenorhorn) und Anton Kling (Flügelhorn) von Rudi Hämmerle, dem Kreisvorsitzenden des Blasmusikverbandes Ravensburg, geehrt. Der Verein ernannte die beiden zudem zu Ehrenmitgliedern. Ehre wurde auch Thomas Räth zuteil. Er leitet seit zehn Jahren die Musikkapelle.

Jubiläumsgala am 15.10.2016

Jubiläumgsgala "220 Jahre Musikverein Kißlegg" mit Heilix Blechle und ganz viel Spaß und guter Laune!

 

Bereits das ganze Jahr 2016 feiert der Musikverein sein blasmusikalisches Jubeljahr.

Es stand die nächste Jubiläumsveranstaltung unter dem Vereinsmotto „Immer guat drauf“ auf dem Programm. Die bekannte Blasmusik-Combo „HeiliXblechle“ begeisterte am 15.10.2016 das Publikum.

WIr freuten uns insbesondere darüber, daß unser Dirigent Thomas Räth mit seiner Heilixblechle unser Jubiläumsjahr bereicherte. "Heilix Blechle" bot eine eine wahre Gala für Ohr und Lachmuskeln, denn Blechblasmusik muss nicht immer Marschmusik sein. Dies bewiesen die vier Musiker des Blechbläserquartetts „HeiliXblechle“. Das Repertoire dieses ungewöhnlichen Ensembles spannte einen kurzweiligen musikalischen Bogen von der Renaissance bis zur Moderne. Turmbläsermusik stand neben Swingtiteln, Ragtime neben Schlagermelodien und Experimenteller Musik. Karlheinz Vetter (Trompete), Eugen Maucher (Trompete), Thomas Räth (Posaune) und Bernhard Bitterwolf (Bariton) konnten ihre die Freude am Musizieren mit spontanen Reagieren auf die Zuhörerinnen und Zuhörer mühelos übertragen.

 

Auch die Schwäbische Zeitung berichtete am 17.10. begeistert von der Jubiläumsgala mit folgendem Artikel:

 

„Immer guat drauf!“ Unter diesem Motto feiert der Musikverein Kißlegg im Jahre 2016 sein 220-jähriges Bestehen. Am Samstagabend war die oberschwäbische „Boy-Group“, das Bläserquartett „HeiliXblechle“, in der Schulmensa zu Gast. Mit Witz und Humor brachten die vier Stimmungskanonen die Zuhörer in Fahrt. Die Verbindung von Blechblasmusik und A-capella-Gesang machte diesen Abend für alle Musikliebhaber zu einem besonderen Erlebnis.

Albert Schwarz, Vorstandsmitglied im Musikverein, hatte nicht zu viel versprochen, als er in seiner Begrüßung mit der Musikgala von „HeiliXblechle“ einen Höhepunkt des Jahres ankündigte. Das oberschwäbische Top-Quartett mit Karlheinz Vetter (Musikdirektor), Eugen Maucher (Dirigent), Thomas Räth (Kreisverbandsdirigent und Musikpädagoge) und Bernhard „Barny“ Bitterwolf (Multinistrumentalist, Komponist, Arrangeur) befreit das Publikum aus der Konsumhaltung, und animiert zum Mittun. Das zeigte sich gleich zu Beginn, als Bitterwolf zu einem kleinen Spaziergang durch die Musikgeschichte einlud: „Könnt ihr mich ohne Mikrofon gut sehen? Wir spielen heute Abend alle Fehler selber…!“

 

Von Barock über Volksmusik bis zu Hip-Hop hatten die vier oberschwäbischen „Bio-Boys“ alles drauf: „Wir sind alle vier biologisch gezeugt, aus der Region, freilaufend, voll kompostierbar, ohne Silikon, alles natürlich!“ Den Marktort Kißlegg beschrieb Bitterwolf als „Meerstadt“: „…Häusermeer, nachts ein Lichtermeer…und nach 12 Uhr gar nix mehr…!“

 

Musikalisch begann der Abend festlich mit dem ersten Satz aus dem „Feuerwerksmarsch“ von Händel. Nachdem das Einverständnis der Damen im Publikum eingeholt wurde, spielten die vier dann auch „oben ohne“. Frech und mitreißend ihre witzige Einladung zum Mitmachen: „I spiel mei Posaune, auf Teufel komm raus, …i freu mich am Leben, denn das Leben isch schee…!“ Mit festlicher Musik aus dem 18. Jahrhundert ging es weiter, gespielt nach einem Notenblatt aus Haisterkirch von Nikolaus Betscher. Sehr unterhaltsam auch das „Lumpenliedle“: „…heut, heut gang ma garnit hoim…!“ Ganz im Sinne des Kißlegger Publikums, das „Barny“ Bitterwolf als die „Mexikaner Oberschwabens“ ansprach. Friedrich Rockhoff, stellvertretender Bürgermeister, musste mit auf die Bühne, um beim Oberschwaben-Hit „Auf de Schwäbsche Eisenbahne“ mitzuwirken.

 

Ein Höhepunkt des Abends waren der „Tiger-Rag“ ( schwäbisch:“Wo isch die Katz na?“) und die Liebeserklärung an „Lullu“ (Luisa Wolf): „Schätzle…Du bist HeiliXblechle, lad uns doch mol ei zu Spätzle!“ „Lullu“ konnte sich vor netten Komplimenten der vier kaum retten: „…Du bist wie ein Walzer und ein Tango,…wie eine Symphonie von Mozart…wie eine Klarinett!“ Was sich auf dieses Wörtchen „Klarinett“ reimt, konnte sich jeder Zuhörer selber denken, die vier „Boys“ wagten es nicht auszusprechen. Jedenfalls endete der charmante Auftritt von „Lullu“ mit einer witzigen „Kussparade“. „Komm, Goisle, komm!“ führte zurück ins bäuerliche Leben.

 

Dudelsack-Stück als Angriff auf die Lachmuskeln

Das darauffolgende Dudelsack-Stück war ein weiterer Angriff auf die Lachmuskeln. Als nächster Höhepunkt folgte die Hip-Hop-Polka, die auch kleidungstechnisch ein Brüller war: Eugen Maucher mit „Arschhänger-Hosen“, und die entsprechende Hip-Hop-Kopfbedeckung. Beim Rap „Bum cha – bum bum cha“ machte das Publikum eifrig mit. Mit einem mitreißenden „Blues“ aus New Orleans und einem Abschiedsständchen endete diese gelungene Musikgala.

Ernst Zoller vor der Parkfestwerbung

Jubiläumsparkfest 16.07.2016

MVK-Senioren zu Gast beim Stimmungsabend

Der langjährige Vorsitzende Anton Kling kümmerte sich bei den Vorbereitungen zum Jubiläumsparkfest um ältere ehemalige Musikerinnen und Musiker, die er im Namen des Musikvereines zum MVK-Stimmungsabend eingeladen hatte. Zahlreich waren die MVK-Senioren der Einladung gefolgt und so fanden sich fast 40 Ehrengäste im schönen Schloßpark ein.

Da gab es gleich ein herzliches Wiedersehen und umgehend wurden die alten Geschichten und die neusten Neuigkeiten ausgetauscht. Die MVK Senioren und Ehrenmitglieder genossen sichtlich das Beisammensein im schönen Kißlegger Schloßpark, umrahmt von den Klängen des Musikvereines Kißlegg unter der Leitung von Thomas Räth. Schnell war klar: so ein Musikant verlernt nichts und auch schon früher waren die Musikerinnen und Musikker "immer guat drauf!" und haben es bis heute nicht verlernt! Der Musikverein Kißlegg bedankt sich herzlich für den zahlreichen Besuch des Jubiläumsparkfestes!

Die MVK-Mädelsband "Tupperbixn" waren die "Special Guests" des Unterhaltungsabends am Samstag

Jubiläumsparkfest vom 15.7.-17.7.2016

Jubiläums-Parkfest mit drei Tagen „Immer guat drauf“-Programm

Vom 15. – 17.7. fand das Jubiläums-Parkfest mit drei Tagen „Immer guat drauf“-Programm im schönen Kißlegger Schloßpark im Rahmen des 220-jährigen Jubiläums des Musikvereines statt. Am Freitag rockte X-Plosive den Park, am Samstag lud dann der Musikverein selbst zum fetzigen Stimmungsabend ein und der Sonntag wartete als „Tag der Blasmusik“ mit einem Frühschoppen der Musikkapelle Leupolz und dem Nachmittagsunterhaltung mit dem Jugendblasorchester auf.

 

Fotos gibt es auf der Facebook Seite des Musikvereins:

Tag der Blasmusik am Sonntag: https://www.facebook.com/MusikvereinKisslegg/photos/?tab=album&album_id=1498266730198856

Fetziger Stimmungsabend am Samstag: https://www.facebook.com/MusikvereinKisslegg/photos/?tab=album&album_id=1496050757087120

Rocknacht mit X-Plosive am Freitag: https://www.facebook.com/MusikvereinKisslegg/posts/1493645180661011

 

Die schwäbische Zeitung berichtete über das Parkfest mit folgendem Artikel:

Alles passt: Wetter, Blasmusik und Speisen: Höhepunkt des Kißlegger Parkfestes war zweifellos der Sonntag. Er brachte Sonnenschein, mitreißende Blasmusik und gut sortierte Speisen und Getränke

Ein durchwachsener Freitagabend, eine in jeder Hinsicht gelungene Samstagnacht und obenauf als Sahnehäubchen der Sonntag – so zeigte sich am Wochenende das traditionelle Parkfest des Musikvereins Kißlegg im Jubiläumsjahr. Der Veranstalter war mehr als zufrieden. Von den 220 Jahren, in denen in Kißlegg schon vereinsmäßig Musik gemacht wird, nehmen sich die etwas mehr als 40 Parkfeste im Vergleich dazu eher bescheiden aus. Und doch sind die Kißlegger Musikanten stolz darauf, ihren Besuchern neben den vielen anderen Möglichkeiten des musikalischen und kulinarischen Genusses noch etwas Zusätzliches anbieten zu können. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Nach wie vor kommen Junge und jung Gebliebene, um ein paar entspannte Stunden im Schatten der ehrwürdigen Bäume gleich hinter dem Schloss zu genießen. Am Freitag eröffnete „X-Plosive“ das dreitägige Fest. Weil es nach den langen Regentagen doch noch recht kühl wurde und es überall in der Region vergleichbare Veranstaltungen gab, kam von den erhofften 500 Besuchern nur knapp die Hälfte. Trotzdem wurde abgerockt wie selten zuvor. „Die Leute lobten vor allem die gute Auswahl der Stücke“, sagte am Sonntagmittag Albert Schwarz vom Vorstandsteam des Musikvereins. Den vereinseigenen „fetzigen Stimmungsabend“ wollten sich am Samstag geschätzte 1000 Anhänger der Blasmusik, des schönen Gesangs und der humorvollen Einlagen nicht entgehen lassen. Dicht gedrängt saßen und standen sie, um sich unterhalten zu lassen. In den Reihen waren auch die Freunde der holländischen Musikkapelle Millingen und aus Minheim an der Mosel zu finden. Letztere hatten ihre Weinkönigin Mona Molitor mit nach Kißlegg gebracht. Mit dem Sonntag wurde dem Parkfest zweifellos die Krone aufgesetzt. Das Wetter war ideal, die Beiträge der Musikkapelle Leupolz zum Frühschoppen und die des Jugendblasorchesters am Nachmittag eine Schau, Spießbraten und Spezial-Musikburger wie auch Torten und Kuchen wurde reichlich zugesprochen. „Insgesamt sind wir mehr als zufrieden“, freute sich Albert Schwarz, um darüber hinaus von einer „positiven Resonanz“ der Gäste zu sprechen.

 

Blasmusik Comedy am 30.4.16

Comedy-Abend mit Blasmusik: ein bischen verrückt und immer guat drauf!

Unter dem Vereinsmotto „Immer guat drauf“ lud der Musikverein Kißlegg in seinem Jubiläumsjahr zum 220-jährigen Bestehen zu einem ganz besonderen Konzert um 20 Uhr in die Mensa des Schulzentrums ein. Die Kißlegger Musikerinnen und Musiker präsentieren unterhaltsame Blasmusik in Ensemblebesetzung in sehr gehörfälliger und launiger Art. Der Eintritt ist frei!

Diese „Blasmusik-Comedy“ warein muskalischer Leckerbissen der besonderen Art, denn es waren erstaunliche Instrumente, ungewöhnliche Besetzungen und vor allem gute Laune zu sehen und zu hören sein, Da wurden also nicht nur Lachmuskeln strapaziert, sondern es „groovte“ an allen Ecken und Ende mit Klang und Sang, rasanter Rhythmik und tänzerischen Takten. Dieses knallbunte Potpourri musikalisch-komödiantischer Feinkost passte einfach perfekt zum Motto des Musikverein Kißlegg: „Immer Guat Drauf!“

 

Die Schwäbische Zeitung berichtet in der Montagsausgabe mit einem tollen Artikel von Vera Stiller von unserer Veranstaltung:

Eine Überraschung jagt die nächste: Musikverein Kißlegg glänzt im Jubiläumsjahr mit einem Comedy-Abend

Unter dem Vereinsmotto „Immer guat drauf “hatte der Musikverein Kißlegg am Samstag zu einem „Comedy-Abend mit Blasmusik“ in die Mensa des Schulzentrums eingeladen. Anlass war das 220—jährige Bestehen des Vereins. Im Laufe des Jahres will man mit weiteren Konzerten auf das Jubiläum feiern. Nasenflöten und Glasflaschenbläser, Bodypercussion und groovige Hölzer - eine Überraschung reihte sich an die andere. Jede Darbietung schöpfte aus dem großen Ideenreichtum der einzelnen Musikgruppen. Und als dann nach zweieinhalb Stunden der Schlusspunkt gesetzt wurde, konnte das Fazit nur lauten: einen so vergnüglichen musikalischen Abend hat es in Kißlegg und darüber hinaus schon lange nicht mehr gegeben. Warum trotz der breit gestreuten Werbung die Lust auf „ein bisschen Verrückt-sein“ machen sollte, weniger Gäste als erwartet kamen, bleibt wohl ein Geheimnis. Dirigent Thomas Räth hatte das reiche Programmangebot anderer Vereine für dieses Wochenende im Auge, eine ältere Besucherin vermutete, dass nicht alle Menschen mit dem Begriff „Comedy“ etwas anfangen können.

Wie auch immer: Es war eine tolle Show. Mit viel Witz und Charme von Thomas Brack und Alexander Buffler moderiert, ging es Schlag auf Schlag durch die etwas anders als gewohnt präsentierte Welt der Melodien. Oder anders gesagt: Die musikalische Kost wurde heiter serviert. Die „Friedhofsband“ eröffnete diesen Reigen guter Laune mit einem feierlichen Triumphmarsch und Flöten, die mir der Nase geblasen wurden. „Spaßiger Swing“ war überschrieben, was die Big Band hören ließ. Sängerin Marina Bühler entschuldigte sich dafür, den Angebeteten nie einen „Rose Garden“ versprochen zu haben, um etwas später eine gehörige Portion „Fever“ zu produzieren. Dazwischen wusste Stefan Braun ganz genau, dass es Frauen sind, „die die Welt regieren“. Thomas Räth und seine Jungs glänzten mit dem Body-Percussion Stück „Rock Trap", die Mitglieder der „Mädelsband“ zeigten, dass sie nicht nur Musik mit den „Tupperbixn“ fabrizieren, sondern auch der „Schokolade“ den Kampf ansagen können, weil ihr Sinn eher nach einem Mann steht. Das Klarinetten-Quintett erzeugte dann „mit schnellen Fingern herrliche Klänge“, und das Ensemble Johannes Würzer trat den Beweis an, dass sich der „Böhmische Traum“ auf auch Glasflaschen geblasen verwirklichen läßt. Nach der Pause wurde „etwas Bekömmliches für das Musikantenherz“ im Egerländer Stil geboten. Eine „Weltneuheit“ in Form des „voll-automatischen Saxregisters“ gab es mit Max Dunst zu bestaunen. Seine fünf Musikanten setzten in Windeseile das Drücken der „Piano-Taste“ ebenso um wie das der „Vollen-Lautstärke-Taste“ oder auch der „Lautlos-Taste“. Und weil der Musikverein keine Kosten noch Mühen gescheut hat, gab sich selbst Rapper Cro die Ehre: Sein Song „Bye-bye“ leitete über einem rauschenden Finale, in dem das auch das Publikum mit einbezogen wurde: es wurde aufgefordert, zum „Flohwalzer“ Leibesübungen zu vollbringen.

Teilnehmerin beim TdB 2016

Tag der Bläserjugend am 23.4.2016

Kißlegg im Blasmusikfieber mit über 500 Teilnehmern beim Tag der Bläserjugend

Die Bläserjugend des Blasmusikkreisverbands Ravensburg lud in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Kißlegg am 23. April zum „Tag der Bläserjugend“ nach Kißlegg ein. In der Festhalle und den Räumen der Grundschule stellten über 500 jugendliche Teilnehmer bei Einzelvorträgen und Orchesterwertungsspielen ihr musikalisches Können unter Beweis, insgesamt traten 60 Solis & Ensembles sowie 12 Jugendblasorchester zur Wertung an!

Die motivierten Jungmusikerinnen und Musiker überzeugten die Wertungsrichter von Ihrem Können, auch das Jugendblasorchester der Gemeinde Kißlegg und das Vorstufenorchester Young Band, beide unter der Leitung von Christoph Dürf, nahmen mit grossem Erfolg teil. Das abendliche Konzert des Kreisverbandsjugendblasorchester vor vollem Haus krönte diesen schönen Tag der Blasmusik. Herzlichen Dank allen Beteiligten, Wertungsrichtern und dem Kreisverband, wir waren sehr gerne Gastgeber!

Unser besonderer Dank gilt unsere Sponsoren, ohne die solch eine Veranstaltung nicht möglich wäre:
• Blumenbinderin Sissi Dunst - Kißlegg (www.dieblumenbinderin.de)
• Elektro Hirscher - Rötenbach
• Endressmotorgeräte - Kißlegg (www.endress-shop.de)
• Esso-SB-Station - Kißlegg
• Fliesengalerie Kißlegg (www.fliesengalerie.com)
• Kieble Baumaschinen Service - Kißlegg (www.kieble-baumaschinen.de)
• Kreissparkasse Ravensburg (www.ksk-rv.de)
• Metallblasinstrumentenbau Aßfalg - Haidgau
• Metzgerei Sontag - Kißlegg (www.metzgerei-sontag.de)
• Musik Hohl - Bad Wurzach (www.musik-hohl.com)
• Steuerberatung Klara Schabka - Kißlegg (www.schabka.de)
• Straga Bauten- & Oberflächenschutz - Kißlegg (www.straga.de)
• Ullrich Heizung Sanitär Lüftung - Kißlegg
• Vöhringer Parkett-Outlet - Kißlegg (www.v-parkett-outlet.com)
• Zeppelinpark Kißlegg (www.zeppelinpark.de)

 

Die Schwäbische Zeitung berichtete über der Tag der Bläserjugend in folgendem Bericht:

 

500 junge Menschen aus den Musikvereinen und Jugendmusikschulen des Landkreises haben sich am Samstag in Kißlegg zum 15.Tag der Bläserjugend getroffen. In 68 öffentlichen Wertungsspielen stellten sie als Solisten oder als Mitglied in Ensembles beziehungsweise Jugendblasorchestern ihr musikalisches Können unter Beweis. Dafür gab es allein 27-mal die Note „hervorragend“.

„Es hat logistisch alles bestens geklappt“, freute sich Thomas Räth, Dirigent des Musikvereins Kißlegg, nach einem „langen und aufregenden Tag“. Das Zusammenwirken zwischen seinem Verein, der mit der Ausrichtung des Bläserjugendfestivals betraut worden war, und dem Verband der Bläserjugend sei sehr gut gewesen. Nun warte er noch auf die Bewertung seiner beiden Bläsergruppen, die sich im Vorspiel tapfer geschlagen hätten. Die allgemein zu spürende Spannung in der Kißlegger Festhalle legte sich schnell, als die Mitglieder des Kreisverbandsjugendblasorchesters auf der Bühne Platz genommen hatten. Unter der Leitung von Thomas Wolf wurde ein kleines, aber feines Konzertprogramm geboten. Zunächst galt es, sich von der als musikalische Botschaft verstandenen Fanfare „Mother Earth“, die David Maslanka im Hinblick auf eine bessere Behandlung unseres Planeten komponierte, ansprechen zu lassen. Unbändige Musizierfreude ließ das Orchester bei den Variationen von John Barnes Chance über ein koreanisches Volkslied hören. Schön, wie hier die schlichte zarte Melodie in mehreren Passagen zu einem facettenreichen Klanggemälde verwandelt und die kunstvolle Anlage damit transparent gemacht wurde. Schließlich begeisterte Chuck Mangiones Filmmusik zu „Children of Sanchez“ mit ihren hervorragend präsentierten Soloeinlagen. Zuvor hatte Rudolf Hämmerle, Vorsitzender des Blasmusikkreisverbandes, daran erinnert, dass es Dieter Krattenmacher gewesen sei, der vor 14 Jahren die Bläserjugend-Tage ins Leben gerufen habe. Der so Angesprochene freute sich seinerseits über den Fortbestand dieser Veranstaltung und zeigte sich davon überzeugt: „Mit dem Erlernen von Fähigkeiten wie Zurücknahme, Bescheidenheit und das aufeinander Eingehen erwerben sich die jungen Musikanten Schlüsselqualifikationen, die sie befähigen, auch im späteren Leben Aufgaben übernehmen zu können.“

Kreisverbandsjugendleiter Thomas Schädler, der zusammen mit Michaela Brauchle die Ergebnisse der Wertungsspiele bekannt gab, sprach von der Disziplin, der Ausdauer und dem Fleiß der jungen Musikerinnen und Musiker und rief ihnen zu: „Jeder Teilnehmer ist heute ein Sieger.“ Schädler dankte den Ausbildern und Dirigenten für die Unterstützung der Jugendlichen, den Eltern dafür, „dass sie die musikalische Ausbildung überhaupt erst ermöglichen“, und schließlich allen Helfern für einen „gelungenen Tag“.

Der Festakt schloss mit einer Zugabe des Orchesters, die besser nicht hätte gewählt werden können. Louis Primas „Sing, sing, sing“ ließ nicht nur Big-Band-Sound durch die Halle wehen und gab die Möglichkeit, dem Solobeitrag der Klarinettistin Miriam Lemke aus Baienfurt zuzujubeln, es brachte auch die Erkenntnis: Ohne Musik wäre diese Welt ein ganzes Stück ärmer.

Ergebnisse der Bläserjugend aus dem Württembergischen Allgäu:

Jugendblasorchester Kißlegg (Leitung Christoph Dürr) – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen, Jugendkapelle Leupolz-Karsee (Regina Vetter) – sehr gut, Jugendblasorchester Wangen – hervorragend, Young Band Kißlegg (Christoph Dürr) – sehr gut, Hornsolo JMS (Niklas Hörburger) – sehr gut, Trompetensolo Isny (Rafael Ohmayer) – hervorragend, Querflötensolo JMS (Selina Krämer), Tubaquartett (Thomas Räth) – hervorragend, Bläserduett Leupolz/Waltershofen (Fabian Deschler und Felix Brauchle) - hervorragend.

Fulminanter Auftakt mit der Brassband A7 in das 220-jährige Jubiläum des Musikverein Kißlegg am 10.1.2016

Das neue Jahr beginnt in Kißlegg mit einem musikalischen Leckerbissen der besonderen Art. Zum Auftakt seines 220-jährigen Jubiläums hatte der Musikverein Kißlegg die Brassband A7 unter der Leitung von Johnny Ekkelboom zu einem Jubiläumsauftaktkonzert in die Kißlegger Kirche St. Gallus und Ulrich am Sonntag, den 10. Januar – 19 Uhr eingeladen. Der Eintritt war frei, der Reinerlös aus Spenden in Höhe von 350€ kam der Pfarrgemeinde Kißlegg zugute.

Die Schwäbische Zeitung berichtete folgendermaßen über das Konzert

Albert Schwarz, Vorstand des Musikvereins Kißlegg hatte nicht zu viel versprochen: Der Auftakt zum Jubiläumsjahr, das anlässlich des 220. Geburtstages des Vereins groß gefeiert werden soll, wurde wirklich zu einem fulminanten Beginn. Die Zuhörer in der voll besetzten Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich erlebten am Sonntagabend mit der Brass Band A7 eine Sternstunde der Blechblasmusik. Erst am Abend zuvor hatte Johnny Ekkelboom in Eglofs ein Unterhaltungskonzert dirigiert. Und erst kurz vor ihrem Auftritt in Kißlegg waren die Musiker aus Isny gekommen, wo sie mit dem gleichen Programm begeistert hatten. Aber man merkte ihnen keine Anstrengung an. Ganz im Gegenteil. Hoch motiviert und mit klanglicher Vielfalt wie technischer Brillanz verzauberte die Brass Band A7 ihr Publikum. Man hätte die berühmte „Stecknadel“ fallen hören können, so andächtig wurde gelauscht. Nicht einmal eine Ansage der Stücke samt ihrer Komponisten störte Stille und Konzentration. Jeder Einzelne im Raum konnte so seinen eigenen Gedanken nachgehen, wenngleich das Spiel mit Dissonanzen hier und da aufhorchen ließ.

Gleich bei der ersten Darbietung wurde klar, mit welch exzellentem und homogenem Klangkörper man es hier zu tun hat. Jedes Mitglied muss ein Könner seines Fachs sein. Wie sonst hätte ein solches Gesamtkunstwerk zustande kommen können? Nicht zuletzt sprachen mehrere solistisch in Erscheinung tretende Instrumentalisten eine deutliche Sprache. Da glänzte Stefan Braun mit einer wunderbaren Umsetzung zweier meditativer Werke am Marimbaphon, Flügelhornist Siegfried Epp hinterließ bei „Song“ aus Peter Meechans Komposition „Milestone“ Gänsehaut pur. Neben „Elsas Brautzug zum Münster“ aus Richard Wagners Oper „Lohengrin“, bei der die Töne förmlich durch den sakralen Raum schwebten, mit dem dreisätzigen Werk „Ancient Monuments“ des Schweizer Komponisten Bertrand Moren war einer der Höhepunkte des Abend erreicht. Gewaltige Klangvolumen wechselten sich dabei mit ruhigen Passagen ab, bei denen die einzelnen Register zusätzlich brillieren konnten. Auch wenn man vielleicht nicht wusste, an was Moren beim Schreiben gedacht hatte, so befand man sich doch inmitten einer wunderbaren musikalischen Zeitreise ins Mittelalter. Man glaubte, modale religiöse Themen ebenso herauszuhören wie der Lärm von Straßenszenen und kriegerischen Auseinandersetzungen ans Ohr drangen. Ein spannendes Musikerlebnis: Zwei Zugaben rundeten das Konzert ab. „Abide with me“ brachte einen Choral des Organisten William H. Monk, der Kirchgängern mit dem Text aus dem Gotteslob „Beib‘ bei uns, Herr!“ bekannt sein dürfte. Ein Schlaflied aus Neuseeland entließ die Besucher in die Nacht, deren nasskalte Witterung keine Auswirkung auf die beseelte Stimmung haben konnte.

----- 220 Jahre MV Kißlegg -----

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